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Osteopathie studieren – beim Pionier

Sie möchten

  • wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisorientiert ausgebildet werden?
  • beim Marktführer in der akademischen Therapeutenausbildung lernen?
  • sich mit einem Bachelor-Abschluss beste Berufschancen in einem noch jungen Berufsbild sichern?

Dann bewerben Sie sich jetzt für den grundständigen Studiengang Osteopathie (B.Sc.) an der Hochschule Fresenius in Idstein oder München!

Die Hochschule Fresenius war die erste Hochschule in Deutschland, die diesen Studiengang angeboten hat. Bereits seit 2011 können Interessenten hier Osteopathie studieren. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung (Fachhochschulreife oder Abitur) bietet sich Ihnen die bisher einmalige Chance, in acht Semestern einen nach den Bologna-Kriterien international anerkannten akademischen Bachelor-Abschluss in Osteopathie zu erreichen.

Das achtsemestrige Studium in Kombination mit einer bestandenen Prüfung zum Heilpraktiker oder einem erfolgreichen Medizinstudium befähigt Sie zur eigenverantwortlichen Arbeit als Osteopath. Durch die wissenschaftlich und zugleich praxisorientierte Ausbildung besitzen Sie die notwendigen Kenntnisse, um Befunde zu erheben und zu interpretieren, Therapiepläne zu erstellen und osteopathisch zu behandeln. Gleichzeitig können Sie wissenschaftlich und evidenzbasiert arbeiten und die Forschung einer noch jungen Disziplin vorantreiben.

Studiengangsinhalte

In den ersten beiden Semestern des Osteopathie-Studiums (Bachelor of Science) lernen die Studierenden wichtige osteopathische Grundlagen kennen. Gleichzeitig bilden die Themen Anatomie, Physiologie, Biologie, Wahrnehmung, wissenschaftliches Arbeiten, Clinical Reasoning, Psychologie und Gesprächsführung wichtige inhaltliche Schwerpunkte.

Die Untersuchung des Körpers durch Ertasten (Palpation) ist eine der ältesten Diagnoseverfahren. Grundlagen der Palpation, Behandlungstechniken und die Möglichkeiten osteopathischer Tests werden daher ab dem ersten Semester ausführlich behandelt.

Im weiteren Verlauf des Studiums sind die Symptome und Aktivität des Gewebes, die Zusammenhänge von innerer und äußerer Befindlichkeit, die palpatorische Integration und Gesundheitswissenschaften inhaltliche Schwerpunkte.

Das sechste Semester ist ein Praxissemester, bei dem die Studierenden ihre erworbenen Kenntnisse im Berufsfeld anwenden. Die Hochschule Fresenius arbeitet hier mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen.

Die beiden letzten Semester befassen sich mit dem therapeutischen Prozess und vertiefen unter anderem die Themen Pathophysiologie und die Integration von allen gelernten theoretischen und praktischen osteopathischen Techniken. Gleichzeitig zeigen sie die Rahmenbedingungen des beruflichen Handelns von Osteopathen auf und vertiefen die medizinischen Themen, die für die Vorbereitung auf die notwendige Heilpraktikerprüfung wesentlich sind. Weil die Osteopathie in Deutschland als Heilkunde gilt und nur von Heilpraktikern oder Ärzten selbstständig ausgeübt werden darf, bereitet das Studium gleichzeitig auf die externe Heilpraktikerprüfung vor.

Das achte Semester besteht aus der Bachelorabschlussphase, der Bachelor-Arbeit und einem begleitendem Kolloquium.

Schwerpunkte

  • Anatomie
  • Physiologie
  • Biochemie
  • Osteopathische Prinzipien, osteopathische Befundung (Parietal, Viszeral und Craniosakral)
  • Dysfunktionen und Anpassungen
  • Sozialkommunikative Kompetenz
  • Palpation in der Untersuchung und Behandlung
  • Gesundheitswesen, Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie
  • Symptome und Aktivität des Gewebes, Kontra-Indikationen
  • Wechselwirkungen im therapeutischen Prozess
  • Vertiefende Physiologie, Patho-Physiologie in der Neurologie, Orthopäde, Urogenitaltrakt, Innere Medizin, Pädiatrie, Psychiatrie und Differentialdiagnostik
  • Wissenschaftliche Methodenkompetenz

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine eigenständige Therapieform, die den Körper des Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet und behandelt. Die Osteopathie geht davon aus, dass der Körper eine Funktionseinheit bildet, die durch das Gefäß- und Nervensystem versorgt wird.

Körperliche Einschränkungen und Spannungen sind daher als Störung der Versorgung des Körpers einzuordnen.

Osteopathen spüren zu viel und zu wenig Spannung sowie die Zunahme und den Verlust geweblicher Aktivität und Elastizität auf, die sie mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandeln. Osteopathie als angewandte Humanwissenschaft ist also ein Diagnose- und Behandlungsverfahren, um die Fähigkeit zur Selbstregulation zu unterstützen. Dies geschieht mit dem Ziel, körperzentriert und auf das leibliche Erleben ausgerichtet, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Die Osteopathie, die ausschließlich mit den Händen praktiziert wird, verzichtet auf Medikamente und chirurgische Eingriffe. Stattdessen hilft sie, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren und zu fördern, sodass der Körper wieder gesund werden kann.

Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen und Blockaden zu lösen, die eine Krankheit herbeiführten, begünstigen oder aufrechterhalten.

Aus osteopathischer Sicht gehen Krankheiten meist Funktionsstörungen voraus. Wenn eine Funktionsstörung nicht rechtzeitig behoben wird, kann es zu einem Schaden an der Struktur führen, wodurch eine Krankheit ausbricht. Da die Osteopathie Funktionsstörungen löst, behandelt sie vorbeugend. Sie gehört damit zu den präventiven Therapieformen.

Bei einer ausführlichen Anamnese durch den Osteopathen wird die Krankheitsgeschichte erfragt; anschließend ertastet er das Gewebe des menschlichen Körpers mit seinen Händen Schicht für Schicht ab. Bewegungseinschränkungen und Spannungen können so erkannt und mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken diagnostiziert und behandelt werden.

Warum Osteopathie studieren?

Erstes grundständiges Studium Osteopathie in Deutschland
Seit Ende der 90er Jahre bildet die Hochschule Fresenius Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden in akademischen Bachelorstudiengängen aus. Sie war damit die erste Hochschule in Deutschland, die diesen Schritt zur Professionalisierung und damit zur langfristigen hochwertigen Patientenversorgung gegangen ist.

Die Einführung eines Bachelor-of-Science-Studiengangs für Osteopathie im Jahr 2011 ist eine weitere wichtige Etappe.

Mit der Akademisierung der Osteopathie als eigenständige Fachdisziplin ist gewährleistet, dass sie in einen kontinuierlichen und wissenschaftlichen Forschungsprozess eingebunden ist. So gelingt die Sicherstellung von Qualitätsstandards, die im Rahmen eines integrierten Versorgungsansatzes den Patienten zugutekommt.

Absolventen des Studiums Osteopathie sichern sich einen international anerkannten Abschluss, der durch fachübergreifende und interdisziplinäre Inhalte überzeugt.

Kooperationspartner für den Studiengang ist der Verband der Osteopathen Deutschland e.V.. Eines seiner Ziele ist die Anerkennung des Osteopathen als eigenständiges Berufsbild. Denn in Deutschland sind weder der Beruf des Osteopathen noch dessen Ausbildung staatlich geregelt (Ausnahme Hessen).

Heilpraktikerprüfung

Die Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde und darf nur von Heilpraktikern und Ärzten praktiziert werden. Um osteopathisch arbeiten zu dürfen, müssen Sie die Heilpraktikerprüfung ablegen und bestehen. Der achtsemestrige Bachelor-Studiengang Osteopathie vermittelt Ihnen berufsspezifische Fachkenntnisse und bereitet Sie gleichzeitig auf die Prüfung zum Heilpraktiker vor. Diese legen Sie dann bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt ab. Auch wenn Sie die Heilpraktikerprüfung bereits vorher bestehen, erhalten Sie die Berufsurkunde und damit die Zulassung, um als Heilpraktiker osteopathisch praktizieren zu dürfen, erst im Alter von 25 Jahren. Die Hochschule Fresenius unterstützt Sie gerne dabei, die Überbrückungszeit mit Praktika unter Supervision und Assistenz-Stellen im Studiengang zu füllen.

Berufsperspektiven

Mit dem Abschluss des Studiums Osteopathie an der Hochschule Fresenius stehen Ihnen vielfältige Berufschancen auf einem wachsenden Markt offen. Seit den 90er Jahren setzen immer mehr Patienten in Deutschland auf die ganzheitliche Therapieform der Osteopathie. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten ist daher mit einem steigenden Bedarf an osteopathisch tätigen Therapeuten, insbesondere akademisch ausgebildeten Therapeuten, zu rechnen.

Das Studium in Verbindung mit einer erfolgreichen Heilpraktikerprüfung oder einem Medizinstudium befähigt Sie zu eigenverantwortlichem beruflichem Handeln in Praxen, Krankenhäusern oder neueren Kooperationen integrierter Patientenversorgung.

Weiterqualifikation

Im Anschluss an das Bachelor-Studium Osteopathie können Sie in folgende Master-Studiengänge einsteigen:

Ihre Vorteile an der Hochschule Fresenius

  • Berufszulassung, Heilpraktikerprüfungsvorbereitung und Bachelorabschluss in acht Semestern
  • Praxisnahe Lehre durch erfahrene Berufspraktiker
  • Fundierte wissenschaftliche Ausbildung
  • Einbeziehung der Forschungsprojekte in die Lehre
  • Kleine Gruppen und persönliche Anbindung
  • International anerkannter akademischer Abschluss
  • Teilnehmerzentriertes Denken und Handeln
  • Inhaltlich differenzierte Lehrmethoden
  • Vorlesungen und Vorträge (international) anerkannter Wissenschaftler, Professoren und Fachtherapeuten
  • Fachbereichsübergreifende Lehrangebote
  • Internationale Perspektiven durch Auslandspraktika und Forschung im Ausland
  • Größtenteils kostenfreie Sprachkurse zur Vorbereitung auf einen möglichen Auslandsaufenthalt
  • Netzwerk an Kooperationspartnern (für Praktika)
  • Qualitative Vorbereitung für einen erfolgreichen Abschluss

Zulassungsvoraussetzungen

Um an der Hochschule Fresenius ein Hochschulstudium aufnehmen zu können, müssen Studienbewerber die für das Studium erforderliche Qualifikation, eine Hochschulzugangsberechtigung, nachweisen.

Hierzu zählen die folgenden Abschlüsse:

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • Fachgebundene Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Meisterprüfung oder Abschluss einer beruflichen Aufstiegsfortbildung (mind. 400 Unterrichtsstunden)
  • Hochschulzugangsprüfung für beruflich Qualifizierte (Voraussetzungen: Abschluss einer mind. 2-jährigen Berufsausbildung mit anschließender mindestens 2-jähriger Berufstätigkeit, beides fachlich affin zum angestrebten Studiengang, z.B. als Physiotherapeut, Ergotherapeut, Masseur & Bademeister etc.); weitere Informationen hierzu finden Sie in der Broschüre „Studieren ohne Abitur“ oder unter beratung@hs-fresenius.de
  • Bei ausländischen Abschlüssen muss die Gleichwertigkeit mit einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung für die Zulassung nachgewiesen werden (weitere Informationen hierzu finden Sie in unseren FAQs).


Darüber hinaus benötigen Sie für die Zulassung für den Studiengang:

  • Nachweis über 100 Stunden Pflegepraktikum (kann auf schriftlichen Antrag im Laufe des ersten Semesters nachgeholt werden; davon können 40 Stunden in einer osteopathischen Praxis absolviert werden).


Mehr Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen finden Sie in der Zulassungsordnung für die Bachelor-Studiengänge im Fachbereich Gesundheit & Soziales.

Studienbewerber die eine fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife erworben haben, in deren Zeugnis jedoch nicht das Bundesland Hessen aufgeführt ist, kontaktieren uns bitte unter der Rufnummer 06126 9352-175 - wir helfen Ihnen gerne weiter und freuen uns auf Ihren Anruf!

Gebühren und Finanzierungsmöglichkeiten

Für eine detaillierte Kostenübersicht besuchen Sie bitte die Website.

Bewerbungsfristen

Die Bewerbungsfristen entnehmen Sie unserer Website.

Kontakt:

Bewerbungsadresse:

Bundesland: Hessen
Stadt: 65510 Idstein
Sekretariat: Limburger Str. 2
Telefon: +49 (0)800 7 245 834
E-Mail: beratung@no-spamhs-fresenius.de
Trägerschaft: privat
Gründung: 1848

Standortadressen:

Standort: München
Bundesland: Bayern
Stadt: 81737 München
Sekretariat: Charles-de-Gaulle-Str. 2
Telefon: +49 (0)89 200035910
E-Mail: gesundheit-muenchen@no-spamhs-fresenius.de
Trägerschaft: privat

Das Studienangebot im Überblick >

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >

 

 

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