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1997 - 2017
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© Foto: Hannah Cooke, HfG Karlsruhe
Foto: Evi Künstle, HfG Karlsruhe
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Hochschule

Die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) wurde 1992 gemeinsam mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie gegründet, seit 2001 ist Prof. Dr. Peter Sloterdijk ihr Rektor. Für die exzellente Lehre stehen international renommierte Professorinnen und Professoren sowie eine hervorragende Betreuungsquote. Als weiteres Plus kommt hinzu, dass die HfG Karlsruhe den Rang einer Universität hat: der Abschluss in den Praxisstudiengängen ist weiterhin das Diplom bzw. im Theoriebereich der Magister. Diese Abschlüsse entsprechen einem international anerkannten Masterabschluss. Die Möglichkeit der Promotion (Dr. phil.) in den Fächern Kunstwissenschaft und Medienphilosophie macht das Studium an der HfG auch für Theorie-Interessierte sehr attraktiv.

Medienkunst

Medienkunst bildet den Mittelpunkt der Diplomstudiengänge an der HfG Karlsruhe. Das Studium bietet nicht nur eine außergewöhnliche künstlerische Ausbildung mit den neuesten Medientechnologien, sondern eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, gemeinsam an der Zukunft der medialen Künste zu forschen. International renommierte Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturproduzenten sind Garant für eine innovative Ausbildung in den expressiven Qualitäten unterschiedlicher Medienformate. Darüber hinaus stehen die Inhalte und Konzepte im Zentrum des Interesses.

Der Fachbereich Medienkunst ist mit den Fachrichtungen Digitale Kunst/ InfoArt, Film, Fotografie, Kunst der neuen Medien und Moving Image das künstlerische Kernstück der HfG. Ergänzt wird dieses umfassende Angebot durch die Bereiche Sound und das 3D-Labor.

Bis heute ist man der ursprünglichen Vision des Gründungsrektors der HfG, Heinrich Klotz (+ 1999), treu geblieben, der langfristig ein »elektronisches Bauhaus« an der HfG etablieren wollte. Innovative Forschung und Lehre sind unabdingbare Elemente des HfG-Fachbereichs Medienkunst.

Ein wichtiger Aspekt des Fachbereichs ist, dass die Fachrichtungen kein festgelegtes Curriculum haben. Lernziele, Lerninhalte und Lernprozesse werden immer wieder neu durch den jeweiligen Professor, die jeweilige Professorin definiert. Dieses Grundprinzip erlaubt es, von einem dynamischen Curriculum des gesamten Fachbereichs Medienkunst zu sprechen.

Der Fachbereich Medienkunst verfügt über exzellente und hochkarätig ausgestattete Studios, die vielfältige Produktionen ermöglichen. Das Erlernen der technischen Fertigkeiten zur Herstellung von Medienkunstwerken sowie die Entwicklung ästhetischer Urteilskompetenz sind wesentliche Ziele der Ausbildung.

Der Bereich der Digitalen Kunst/ InfoArt beschäftigt sich mit der revolutionären Wandlung der Informationskultur unserer Zeit. Hier wird das Phänomen der Datenvisualisierungen in einem breiten Kontext untersucht. Unter dem Motto »Content driven technology« beschäftigt sich dieser Teilbereich außerdem mit netz- und 3D-basierten, in Echtzeit generierten telematischen Phänomenen, die ihre Anwendung auch im öffentlichen Raum finden.

Der Filmbereich beschränkt sich nicht nur auf das klassische Erzählformat, sondern erforscht und erarbeitet neue Konzepte und Formate auf den Gebieten Dokumentarfilm, Experimentalfilm und Autorenfilm. Die Filmtheorie spielt dabei eine wichtige Rolle.
Mit dem “Expanded 3Digital Cinema Laboratory” verfügt die HfG über einen international beispielgebenden Forschungsbereich zu 3D-stereoskopischem “Content” und “Workflows”. Der Studienschwerpunkt “Kreative Stereoskopie” an der HfG ist weltweit einmalig.

In der Fachrichtung Fotografie werden die Möglichkeiten untersucht, den Begriff des Mediums zu erweitern und neu zu definieren. Dabei spielt sowohl der Aspekt des Transkulturellen eine Rolle als auch der Prozess der technologiebedingten Produktion, Distribution und Präsentation des Mediums Fotografie.

Die Kunst der neuen Medien, das relativ junge und doch fast schon klassische zeitbasierte Medium, ist an der HfG sowohl in Form von installativen Arbeiten als auch mit dem linearen Erzählformat vertreten. In der Lehre schärfen außerdem historische Betrachtungen und Referenzen das Bewusstsein der Studierenden für ihr Metier.

Der Schwerpunkt Moving Image stellt den installativen Kunstfilm/ die Bewegtbild-Installation in den Vordergrund und untersucht die technischen, ästhetischen und post-produktiven Bedingungen, Formen und Poetiken bewegter Bilder und deren Medien, vor allem auch unter Berücksichtigung des Digitalen. Der Präsentationsmodus sowie kuratorische Strategien und Bedeutungen des Ausstellens bewegter Bilder sind eng in den Entstehungsprozess der künstlerischen Arbeit integriert.

Das Medienkunst Sound-Labor wird durch die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Ansätze der dort entwickelten interdisziplinären Projekte gespeist, die sich in die Bereiche elektronische und elektroakustische Musik, experimentelles Hörspiel, Klanginstallation und Filmton aufteilen lassen. Der Schwerpunkt liegt auf den akustischen Spielformen zwischen Kunst und Medien. Für die Aktivitäten und Konzerte außerhalb der Hochschule wurde im Jahr 2003 das unabhängige audiovisuelle Label »ichiigai« gegründet, das die Fusion von Klang, Musik, Video und Kunst fördert.

Fachbereichs-Homepages

Digitale Kunst/ InfoArt > 
Film >
3D-Labor >
Fotografie >
Moving Image > 
Sound > 

Professor/innen

  • Michael Bielicky – Professor für digitale Medien
  • Andrei Ujica – Professor für Film
  • Michael Clegg – Professor für künstlerische Fotografie
  • Armin Linke – Professor für künstlerische Fotografie
  • Vadim Fishkin – Professor für Medienkunst
  • Isaac Julien – Professor für Medienkunst

Sekretariat Medienkunst

Elvira Heise
heise@no-spamhfg-karlsruhe.de
Telefon: 0721/8203-2338

Bewerbung

Allgemeine Bewerbungshinweise
Das Zulassungsverfahren zum Studium an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe findet nur einmal im Jahr, und zwar zum jeweiligen Wintersemester statt. Mit der Bewerbung müssen Arbeitsproben (Praxisfächer) bzw. ein Essay (Theoriefachbereich) eingereicht werden. Anhand der Arbeitsproben bzw. des Essays wird eine Vorauswahl getroffen. Im Juli findet dann eine praktisch-mündliche Prüfung bzw. ein Auswahlgespräch statt. Die genauen Termine werden mindestens 10 Tage vor der Prüfung mitgeteilt.

Die Bewerbungen zur Zulassung zum Studium sind für das folgende Wintersemester jeweils in der Zeit vom 15. April bis 31. Mai (Ausschlussfrist) einzureichen. Zur Wahrung der Frist ist der Tag des Eingangs bei der Hochschule maßgebend, auch beim Versand von Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg.

Die Zulassung zum Studium erfolgt nach bestandener Aufnahmeprüfung. Die Immatrikulation findet in der Zeit vom 1. Oktober bis 20. Oktober statt.
Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und die Bewerbungsunterlagen finden sie auf der HfG-Homepage.

Studienberatung und -information
Jedes Frühjahr führen die einzelnen HfG-Fachbereiche Beratungen für Studieninteressierte durch. Die Termine werden rechtzeitig auf der HfG-Homepage  veröffentlicht.

Wer die HfG Karlsruhe in ihrer umfassenden Studienqualität kennenlernen möchte, ist herzlich zur Jahresausstellung „SOMMERLOCH“ eingeladen, die jährlich in der zweiten Julihälfte stattfindet. Die außergewöhnliche HfG-Schau präsentiert die Projekte der Studierenden des vergangen Wintersemesters sowie des auslaufenden Sommersemesters.

Zur allgemeinen Information über das Studium an der HfG Karlsruhe findet im November ein Studieninformationstag statt. Der genaue Termin wird auf der HfG-Homepage  veröffentlicht.

Das HfG-Vorlesungsverzeichnis ist jeweils unmittelbar vor Semesterbeginn im Studierendensekretariat erhältlich sowie auf der HfG-Homepage einsehbar.

Studierendensekretariat
Kerstin Eisenmenger
eisenmenger@no-spamhfg-karlsruhe.de
Telefon: 0721/8203-2369
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10-12 Uhr und nachmittags nach Absprache;
Fr geschlossen

Prüfungsamt
Waldemar Präg
wpraeg@no-spamhfg-karlsruhe.de

Postanschrift:
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Lorenzstraße 15
76135 Karlsruhe

Weiter Infos finden Sie auf der Webseite zum Studiengang.
Medienkunst >

 

 

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