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Was machen Ingenieurinnen und Ingenieure der Energieprozesstechnik?

Energieprozesstechnik ist die maßgebliche Ingenieurdisziplin bei den meisten Energieumwandlungsprozessen. Ingenieurinnen und Ingenieure der Energieprozesstechnik sind in energietechnischen Anlagen für den Gesamtprozess verantwortlich. In Kraftwerken kümmern sie sich darüber hinaus um den Wasser-Dampf-Kreislauf, die Abgasreinigung, die Wasseraufbereitung und den Verbrennungsprozess. Sie planen die entsprechenden Anlagen, legen sie aus, leiten ihren Bau und betreiben sie.

Die Energiewende ist nur mit dem umweltfreundlichen Einsatz herkömmlicher und erneuerbarer Primärenergieträger zu bewältigen. Ingenieurinnen und Ingenieure der Energieprozesstechnik beherrschen daher den Umgang mit beiden Primärenergiearten. Sie werden in den unterschiedlichsten Energieumwandlungstechnologien und -anlagen tätig. Wenige Beispiele sind im Folgenden aufgeführt.

  • Gas- und Dampf-Kraftwerke, Biogasanlagen
  • Wasserstofftechnologie, CO2-freie Kohlekraftwerke
  • Solare Parabolrinnenkraftwerke, Brennstoffzellentechnologie
  • Pumpspeicherkraftwerke ...

Wie sind Ihre Zukunftsaussichten?

Die Energiewende ist nur mit hochmodern ausgebildeten und kreativen Ingeneurinnen und Ingenieuren der Energieprozesstechnik zu bewältigen. Die Herausforderungen sind ebenso wie die Tätigkeitsfelder sehr vielfältig.

Ausschließlich erneuerbare Energien sollen künftig die Menschheit versorgen. Bis diese Vision Wirklichkeit wird, werden noch Jahrzehnte vergehen, da erneuerbare Energien zur Zeit nur eingeschränkt grundlastfähig sind und noch nicht in nennenswertem Umfang gespeichert werden können. Dies ist bis zum vollständigen Umstieg durch herkömmliche Techniken umweltfreundlich auszugleichen, was um so mehr gilt, je schneller der Atomausstieg vollzogen wird.

Ingenieurinnen und Ingenieure der Energieprozesstechnik haben also enorme Aufgaben zu lösen, ihre Zukunftsaussichten und Arbeitsmarktchancen sind als optimal zu bezeichnen.

Fakultät Verfahrenstechnik

Die Fakultät Verfahrenstechnik an der TH Nürnberg hat eine lange Tradition. Unsere Ausstattung ist deutschlandweit einmalig an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Rund 500 Studierende nutzen zur Zeit das Angebot der Fakultät. Sie werden von elf Professoren und zahlreichen externen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut.

Für Forschungsarbeiten und Praktika gibt es auf unserem Campus zehn hochmoderne Labore und Computerräume. Dort bekommen Sie einen direkten und praxisnahen Einblick in die Energieprozesstechnik. Zudem sind wir in zahlreiche Kooperationen mit der Industrie und in Forschungsprojekte eingebunden, an denen Sie aktiv teilnehmen können.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Der siebensemestrige Bachelorstudiengang gliedert sich in die erste Studienphase (1. und 2. Semester) und in die zweite Studienphase (3. bis 7. Semester)

In der ersten Studienphase werden Ingenieurgrundlagen vermittelt. Dabei wird auf deren Vermittlung anhand praktischer Beispiele aus der Energieprozesstechnik geachtet. Spezifisch energieprozesstechnische Inhalte werden in der zweiten Studienphase gelehrt.

Im 6. Semester wird das Praxissemester absolviert, üblicherweise in der einschlägigen Industrie. Im 5. und 7. Semester können fünf Wahlpflichtmodule aus den Kompetenzfeldern gewählt werden.

  • Anlagen- und Prozesstechnik herkömmlicher Energien
  • Anlagen- und Prozesstechnik erneuerbarer Energien
  • Computer-Aided-Engineering (CAE)
  • Querschnittstechnologien  

Die Bachelorarbeit schließt im 7. Semester das Energieprozesstechnik-Studium ab.
Interdisziplinäre Ausbildungsinhalte werden durch Wahlfächer sowie fächerübergreifende Projektarbeit angeboten. So können Sie sich optimal auf die Herausforderungen der Energieprozesstechnik vorbereiten.
  
1. bis 2. Semester

  • Ingenieurmathematik
  • Allgemeine und anorganische Chemie
  • Technische Mechanik und Festigkeitslehre
  • Energieprozesstechnische Apparate und Anlagen
  • Elektrotechnik
  • Werkstofftechnik
  • Computergestützte Berechnungsmethoden
  • Fluidmechanik
  • Thermodynamik
  • Projekt I  

3. bis 7. Semester

  • Wärme- und Stoffübertragung
  • Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik
  • CAD
  • Englisch
  • Energietechnisches Praktikum
  • Strömungsmaschinen
  • Fluidmechanik
  • Apparatekonstruktion
  • Planung und Kalkulation verfahrenstechnischer Anlagen
  • Simulation
  • Technisch-wissenschaftliches Programmieren
  • Thermodynamik
  • Fünf Wahlpflichtmodule
  • Projekt II
  • Bachelorarbeit    

6. Semester

  • Praxissemester mit begleitenden Lehrveranstaltungen.

Kurzinfo

Abschluss: Bachelor of Engineering
Studienbeginn: Wintersemester
Regelstudienzeit: 7 Semester 
Duales Studium: Energieprozesstechnik können Sie auch dual studieren.
Ausführliche Informationen zu unseren dualen Studienvarianten finden Sie hier >

Bewerbungszeitraum

Mehr Informationen zu den Bewerbungszeiträumen erhalten Sie direkt auf der Webseite der TH Nürnberg >

Wer berät Sie?

Kontaktstelle für Studieninteressierte

Haben Sie Fragen rund um Bewerbung, Zulassung, Studienangebot?
Dann wenden Sie sich an uns. Wir sind Ihr erster Ansprechpartner.

Telefon: 0911/5880-4114
E-Mail: studienstart@no-spamth-nuernberg.de
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Studienberatungsportal


Hier können Sie sich mit Studierenden austauschen. Stellen Sie online Ihre Frage, qualifizierte Studierende oder ein/e Mitarbeiter/ in antworten Ihnen gerne.
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Studienfachberatung der Fakultät

Wir bieten Beratung rund um die Anerkennung von Studienleistungen oder berufliche Qualifikation und beantworten Fragen zu fachlichen Inhalten des Studiengangs..

Prof. Dr. Xaver Reinhold Maurus
Telefon: + 49 911/5880-1602
E-Mail: xaverreinhold.maurus@no-spamth-nuernberg.de

Fakultät Verfahrenstechnik, Sekretariat:
Telefon: + 49 911/5880-1472
E-Mail: vt-sekretariat@no-spamth-nuernberg.de
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Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
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Technische Hochschule Nürnberg

Die Technische Hochschule Nürnberg – kurz TH Nürnberg – ist mit mehr als 13.000 Studierenden bundesweit eine der größten Hochschulen.

Das breite Studienangebot mit einer großen Auswahl an Vertiefungsrichtungen ist sehr praxisorientiert. Zwölf Fakultäten bieten Bachelor- und Masterstudiengänge ebenso an wie Weiterbildungsstudiengänge und -angebote mit Zertifikatsabschluss sowie duale Studienvarianten.

Als forschungsintensivste und drittmittelstärkste aller bayerischen Hochschulen ist die TH Nürnberg ein wichtiger Innovationsmotor für die Metropolregion Nürnberg und pflegt hervorragende Kontakte zur Wirtschaft.

Auch als „global player“ ist die Hochschule aktiv und hat weltweit rund 150 Hochschulpartnerschaften aufgebaut. Dies erleichtert den internationalen Austausch, wovon auch unsere rund 1.100 internationalen Studierenden aus 96 Nationen profitieren.


 

 

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