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Der Studiengang Angewandte Informatik versteht sich als anwendungsorientiertes Bachelor-Studium mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik oder Umwelt und Geoinformation. Ziel des Studiums ist eine praxisorientierte interdisziplinäre Ausbildung, bei welcher der Umweltaspekt nicht nur als Vertiefung am Ende des Informatik-Studiums gewählt wird, sondern von Beginn an durchgängig in das Studium integriert ist. Dazu werden die informatikspezifischen Lehrinhalte durch Themenbereiche aus der Landschaftsarchitektur und dem Umweltingenieurwesen ergänzt. Für einen erfolgreichen Berufseinstieg werden zudem Kenntnisse der Betriebswirtschaft und des Projektmanagements vermittelt.

Studienrichtung Wirtschaftsinformatik/Betriebliche IT-Systeme

Die Wirtschaftsinformatik konzentriert sich auf die betriebswirtschaftliche Anwendung der Informatik. Wirtschaftsinformatiker/innen arbeiten an der Schnittstelle zwischen der Betriebswirtschaft und der Informatik. Sie planen und entwickeln betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme. Die Unterstützung der Geschäftsprozesse von Organisationen steht im Vordergrund. Daher werden

Kompetenzen in folgenden Bereichen aufgebaut:

  • Planung, Entwicklung und Betrieb von Informationssystemen
  • Modellierung von Organisationen, Geschäftsprozessen, Informationssystemen
  • Enterprise Resource Planning (ERP)-Systeme
  • Customer Relationship Management (CRM)-Systeme
  • Groupware und Wissensmanagement
  • IT Service Management
  • Security Engineerin
  • Business Intelligence und Data Warehouse Systeme

Befragte Unternehmen wiesen übereinstimmend darauf hin, dass Kenntnisse und Kompetenzen in diesen Bereichen die Grundlage für spezifischere Arbeiten und einen erfolgreichen Einsatz in den Unternehmen sind. Auch die Erfahrung der derzeitigen Fachgebiete zeigt sehr deutlich, dass für den effizienten Einsatz in IT-Abteilungen neben Spezialkenntnissen insbesondere ein Kompetenzspektrum, welches auch nicht-technische Aspekte (Administration, Recht usw.) einschließt, eine essenzielle Voraussetzung ist.

Zentrales Ausbildungsziel ist daher die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die eine effiziente und praxisnahe Bearbeitung von Aufgaben in IT-Abteilungen von KMUs ermöglichen, das Erkennen und Unterstützen betrieblicher Zusammenhänge fördert und die Grundlage für eine langfristige individuelle Weiterentwicklung der Absolventen bildet. Die Studienrichtung Betriebliche IT-Systeme beinhaltet daher aufeinander aufbauende Komponenten für Planung, Konzeption und Implementierung von IT-Systemen und bindet damit neben technischen auch bewusst betriebliche Anforderungen in das Curriculum ein. Über weitere Module werden die Bereiche IT-Recht und Serviceorientierung abgedeckt und damit ebenfalls eine Orientierung an betrieblichen Erfordernissen vermittelt. Die Veranstaltung IT-Security will Kompetenzen zur Sicherheit von Daten Verfügbarkeit von System (Hardware, Software, Betriebsysteme) aufbauen und dabei neben technischen Aspekten insbesondere die Fähigkeit zur Erkennung und Integration übergreifender Zusammehänge aufzeigen.

Einen einführenden Flyer zur Studienrichtung Wirtschaftsinformatik/Betriebliche IT-Systeme können Sie hier herunterladen.

Studienrichtung Umwelt- und Geoinformatik

Spezielle Themen dieser Studienrichtung sind beispielsweise Geoinformationssysteme, Umweltanwendungen oder Fernerkundung. Absolventinnen und Absolventen dieser Studienrichtung sind in der Lage, informationstechnische und planerische Aufgabenstellungen mit Bezug auf die Umweltmedien Boden, Wasser und Luft sowie die Technosphäre zu bearbeiten. Damit besetzen die Absolventinnen und Absolventen in Wirtschaft und Verwaltung genau die Schnittstelle zwischen der Angewandten Informatik und dem Umweltingenieurwesen, die sich auch zwischen den Fachbereichen
und Fachgebieten am Standort Höxter vielfältig bewährt. Die Studierenden absolvieren Module aus

dem Umweltingenieurwesen mit den Inhalten:

  • Bodenkunde
  • Wasser
  • Abwasser Vermessung
  • Geologie
  • Hydrogeologie
  • Erneuerbare Energien

und erwerben damit wichtiges Orientierungswissen. Die wesentlichen speziellen Module für die Studierenden der Umwelt- und Geoinformatik sind:

  • Geoinformationssystem sowie
  • Fernerkundung und Satellitenbildauswertung.

Im 5. Semester der Studienrichtung Umwelt- und Geoinformatik werden diese Inhalte interdisziplinär
in den Projekten Umwelt- und Geoinformatik sowie Umweltplanung zusammengeführt.

Einen einführenden Flyer zur Studienrichtung Geo- und Umweltinformatik können Sie hier herunterladen.

Studienverlauf

Das Studium gliedert sich in zwei dreisemestrige Studienphasen. In der ersten Studienphase werden Grundlagen aus den Bereichen Informatik, Landschaftsarchitektur, Umweltingenieurwesen und Betriebliche IT-Systeme vermittelt. Die zweite Studienphase beinhaltet zwei Vorlesungssemester und ein Semester für die praktische Studienphase, die auch im Ausland absolviert werden kann, und die Bachelorarbeit.

Nach erfolgreichem Studium wird der "Bachelor of Science" verliehen.

Eine detaillierte Auflistung der angebotenen Module finden Sie in den Untermenüs. Die wichtigsten Studieninhalte für beide Studienrichtungen sind:

Programmieren

Da nicht für die Lösung aller Probleme Anwendungen verfügbar sind, steht die Programmierung im Fokus des Studiengangs. Von den Grundlagen der objektorientierten Programmierung über die effektive Umsetzung von Algorithmen insbesondere zur Simulation und Auswertung umwelttechnischer Fragestellungen bis hin zur hardwarenahen Programmierung sind ebenso Themen wie das ingenieurmäßige Design und die Modellierung neuer Softwareprojekte.

Betriebs- und Datenverarbeitungssysteme, Informatik


Wie funktioniert die Hardware für die Messung von Umweltinformationen? Mit welchen  Algorithmen lässt sich der Verkehrsfluss durch eine Stadt optimieren oder die Ausbreitung von Schadstoffen beschreiben? Dieses sind Fragen, die in den Grundlagenveranstaltungen beantwortet werden und damit schon früh den Bezug der Informatik zur Umwelt herstellen.

Geoinformationssysteme und Fernerkundung

Viele Aufgaben in der Umweltinformatik besitzen einen konkreten Raumbezug – die Betrachtung einer Schadstoffausbreitung oder eines Verkehrsflusses ist nur im Zusammenhang mit Lage-Informationen verständlich bzw. überhaupt lösbar. Deshalb werden heute in den meisten Umwelt-Planungsbüros und –Behörden Geoinformationssysteme (GIS) eingesetzt, um Geodaten zusammen mit den erforderlichen Sachdaten zu erfassen, zu verwalten und gezielt auszuwerten. Sowohl die Anwendung als auch die Software-Entwicklung mit solchen GIS ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Studiengangs. Dabei werden auch Erfassungsmethoden für Geodaten, insbesondere satellitengestützte Verfahren wie die Fernerkundung oder GPS vermittelt.

Kommunikations- und Netzwerktechnik

Da selbst relativ einfache Datenverarbeitungssysteme heute oft vernetzt arbeiten, gewinnen Kenntnisse der Netzwerktechnik immer mehr an Bedeutung. Die Präsentation und Aufarbeitung von Daten aller Art erfolgt sowohl im Internet als auch in lokalen Netzen über das Web. Webdesign gehört daher genauso zu den Lehrinhalten wie die Multimedia im Internet.

Computergraphik

Durch die großen Leistungssteigerungen im Bereich der Computergrafik-Hardware in den letzten Jahren ergeben sich bei der Visualisierung umweltbezogener Daten völlig neue Möglichkeiten. Dennoch ist dabei auch heute immer zwischen Verfahren zur Geschwindigkeitssteigerung bei der Bildgenerierung auf der einen Seite und zur Verbesserung der realitätsnahen oder sogar fotorealistischen Abbildung auf der anderen Seite sorgfältig abzuwägen. Diese Verfahren stehen genauso wie die Grundlagen der dreidimensionalen Modellierung auf dem Lehrplan.

Weitere Vorlesungen

Neben weiteren Pflichtmodulen wie Mathematik, Projektmanagement und Betriebswirtschaftslehre ermöglichen Wahlpflichtmodule die Spezialisierung auf bestimmte Themen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Umweltingenieurwesen und Informatik. Dabei ist dann oft der Blick über den Tellerrand und damit interdisziplinäres Arbeiten gefragt – ein weiterer Baustein eines erfolgreichen Studiums.

Studienvoraussetzungen

Studienvoraussetzung: das Zeugnis der Fachhochschulreife, die allgemeine Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Ein Vorpraktikum ist nicht erforderlich.

Der Studiengang ist derzeit nicht zulassungsbeschränkt.

Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester am Standort Höxter.

Das Studium schließt mit dem Abschluss "Bachelor of Science" ab.

Einschreibung

Die Einschreibung erfolgt über das Studierendensekretariat.Sie können sich hier auf einen Studienplatz bewerben.

Kontakt

Studienberatung
Prof. Dr. Stefan Wolf
Tel.: 05271/687-7952
E-Mail: stefan.wolf@no-spamhs-owl.de

Dekan und Leitung des Studiengangs
Prof. Dr. Ralf Hesse
Tel.: 05271/687-3800
E-Mail: ralf.hesse@no-spamhs-owl.de

Sekretariat und Prüfungsamt
Frau Ute Jäger
Tel.: 05271/687-3802
E-Mail: ute.jaeger@no-spamhs-owl.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >


Die Hochschule in Höxter

Der Hochschulstandort Höxter der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zeichnet sich aus durch:

  • eine hervorragende Infrastruktur
  • kurze Kommunikationswege
  • intensive Betreuung der Studierenden
  • umfangreiche Forschungsaktivitäten
  • den Botanischen Garten

Zwischen den Studiengängen Landschaftsbau und Grünflächenmanagement, Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik besteht intensiver Kontakt bis hin zu gemeinsamen Lehrveranstaltungen und Studienangeboten. Am Campus Höxter mit zwei Fachbereichen, vier Bachelorstudiengängen sowie zwei Masterstudiengängen herrscht eine angenehme und persönliche Studien- und Arbeitsatmosphäre. Studierende, Professorinnen und Professoren sowie die Beschäftigten pflegen schnell guten Kontakt.

Studierende treffen sich in der Hochschule, im Botanischen Garten, in der Mensa, beim Einkaufen, während einer Radtour, abends in der Kneipe, auf Mensa- oder WG -Parties oder im Sommer am Godelheimer See ...

 

 

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