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Studiengangsprofil Bachelorstudiengang

Der Abschluss „Wissenschaft - Medien - Kommunikation (B.A.)” qualifiziert zur Aufnahme eines konsekutiven Masterstudiums sowie zum Berufseinstieg in Wissenschaftsredaktionen oder Kommunikationsabteilungen forschender Institutionen und Unternehmen. Zudem führt er in wissenschaftliche Arbeitsweisen und Fragestellungen rund um das Forschungsfeld „Wissenschaftskommunikation” ein.

Die Studierenden erwerben im Verlauf des Studiums einerseits Kompetenzen in Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie, Physik oder den Technikwissenschaften, andererseits besuchen sie Veranstaltungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie erhalten Einblicke in die Medienwissenschaft, Linguistik,  Soziologie, Philosophie, Wissenschafts- und Technikgeschichte. Parallel dazu lernen Studierende vom ersten Semester an die Praxis von Wissenschaftskommunikation und -journalismus kennen.

Wer WMK studieren will, sollte Neugierde, Interesse an naturwissenschaftlichen Themen und Spaß am Schreiben, Formulieren und Recherchieren mitbringen.

Berufliche Perspektiven

Der Studiengang bereitet auf ein wachsendes Berufsfeld vor, in dem es in vielfältigen Berufen und Rollen darum geht, Wissenschaft und Öffentlichkeit zu vernetzen, Informationsflüsse zu gestalten, Diskursräume zu schaffen, aber auch Konflikte zu schlichten. Der Studiengang WMK zielt dabei insbesondere auf zwei institutionalisierte Berufsrollen ab: Zum einen auf den Beruf von Wissenschaftsjournalistinnen und Wissenschafts¬journalisten, die den Wissenschaftsbetrieb beobachten und neue Erkenntnisse in Artikeln und Beiträgen für verschiedenen Medien zusammenfassen, erklären und kritisch hinterfragen. Sie ordnen ein, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Gesellschaft relevant sind, und thematisieren auch mögliche Gefahren oder ethische Konflikte, die mit Forschungsarbeiten verbunden sind.

Ein anderes Berufsbild, das die Absolventen anstreben können, betrifft die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in Pressestellen oder Kommunikationsabteilungen von Universitäten, Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen. Hier hat sich in den vergangenen Jahren ein steigender Bedarf an PR-Fachleuten entwickelt, die professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf vielen Kanälen betreiben, Wissenschaftler bei ihren Kommunikationsaktivitäten unterstützen oder in der Außendarstellung das Profil der eigenen Einrichtung schärfen. Weitere Arbeitsmöglichkeiten für WMK-Absolventen finden sich u.a. in Wissenschaftsmuseen oder auch in der Politikberatung.

Abgrenzung: Was dieser Studiengang NICHT ist

Der Studiengang Wissenschaft – Medien – Kommunikation ist kein Studiengang der Medien- oder Kommunikationswissenschaft! Er bietet auch keine klassische journalistische Ausbildung wie an einer Journalistenschule. Es handelt sich um einen Querschnittsstudiengang über die Grenzen von Natur- und Technikwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften hinweg, bei dem vor allem der reflektierte Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnissen und deren Vermittlung sowie Einordnung gelehrt wird. Das praktische journalistische Training ist ein Teilaspekt, der aktuell etwa ein Fünftel des Curriculums umfasst.

Studienablauf

Der Studiengang „Wissenschaft – Medien – Kommunikation“ (WMK) ist interdisziplinär – vom ersten Semester an werden geisteswissenschaftliche und naturwissenschaftliche Inhalte parallel vermittelt. Das Studium ist in drei Phasen gegliedert, die mit den Studienjahren übereinstimmen:

In der Einführungsphase im ersten Studienjahr werden Grundkenntnisse des wissenschaftlichen und journalistischen Arbeitens vermittelt. Die Studierenden erhalten einen Überblick über Aufgaben und Bedeutung der Wissenschaftskommunikation sowie über aktuelle Forschungsfragen aus diesem Feld. Außerdem wählen sie einen Schwerpunkt in den Natur- und Technikwissenschaften und besuchen die dazu angebotenen Grundlagenveranstaltungen.

Im zweiten Studienjahr werden diese Grundkenntnisse erweitert und ausgebaut: Es werden vor allem eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und tiefergehende naturwissenschaftliche Inhalte gelehrt. Die Kenntnisse in Wissenschaftsjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit werden vertieft und in Projektarbeiten angewendet.

Im dritten Studienjahr, der Vertiefungsphase, soll dieses Wissen weiter eingeordnet und in der Praxis erprobt werden. In dieser Phase absolvieren die Studierenden ein sechswöchiges Berufspraktikum, das aber auch vorgezogen werden kann, und erstellen ihre Bachelor-Arbeit.

Die Fächer der Einführungs-, Basis- und Vertiefungsmodule haben zusammen einen Umfang von 160 Leistungspunkten (ECTS). Mit dem Berufspraktikum (8 ECTS) und Bachelor-Arbeit (12 ECTS) ergibt sich eine Gesamtsumme von 180 Leistungspunkten.

Bewerbung und Zulassung

Die Anzahl der Studienplätze für den Studiengang „Wissenschaft – Medien – Kommunikation” (WMK) ist auf 50 Plätze begrenzt, um etwa in praxisnahen Lehrveranstaltungen den Unterricht parallel in kleinen Gruppen zu ermöglichen. Die Verteilung der Studienplätze erfolgt durch ein hochschuleigenes Auswahlverfahren. Neben der Abiturnote sind speziell die schulischen Leistungen in der gymnasialen Oberstufe in den Fächern Deutsch, Mathematik sowie in der bestbenoteten weitergeführten Fremdsprache und Naturwissenschaft entscheidend.
Auch außerschulische Leistungen werden von den Mitgliedern der Auswahlkommission berücksichtigt. Dazu zählen beispielsweise eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem für den Studiengang einschlägigen Ausbildungsberuf, einschlägige Berufspraxis, Vorbildung durch ein vorheriges Studium (zum Beispiel einer Naturwissenschaft) und soziales Engagement.

Kontakt

Ansprechpartner für Studieninteressierte ist das Zentrum für Information und Beratung (zib). Das zib beantwortet Fragen zur Wahl des richtigen Studiengangs, zu Auswahlverfahren und Zulassung sowie zum Studieren am KIT:

Zentrum für Information und Beratung (zib)
Präsidiumsgebäude
Engelbert-Arnold-Straße 2
Gebäude-Nr. 11.30
76131 Karlsruhe
Tel.: 0721 / 608-44930
Mail: info@no-spamzib.edu


Studiengangsprofil Masterstudiengang

Zum WS 2015/16 startete das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den neuen, deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengang „Wissenschaft – Medien – Kommunikation”.

In vier Semestern erwerben die Studierenden interdisziplinäre Kompetenzen in der Forschung über Wissenschaftskommunikation und Wissenskulturen, der Medienwissenschaft, der Medien- und Berufsethik sowie in einem Wahlpflichtfach der Natur- und Technikwissenschaften. Ergänzt wird dies durch den Erwerb praktisch-methodischer Fähigkeiten – etwa bei der Konzeption und Umsetzung crossmedialer und datenjournalistischer Projekte.

Das forschungsstarke und zugleich praxisvernetzte, technologieaffine Studium eröffnet den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Berufsperspektiven. Es qualifiziert beispielsweise für einen vertieften Berufseinstieg in Wissenschaftsredaktionen und Kommunikationsabteilungen forschender Institutionen und Unternehmen sowie für eine wissenschaftliche Promotion.

Der konsekutive Masterstudiengang umfasst 120 Leistungspunkte und beinhaltet neben den Pflichtmodulen die Vertiefung in einem der beiden Wahlpflichtmodule „Journalismus” oder „Medien- und Öffentlichkeitsarbeit”. Als akademischer Grad wird nach der bestandenen Masterprüfung ein „Master of Arts (M.A.)” verliehen.

Natur- und technikwissenschaftliche Kenntnisse sind ebenfalls ein integraler Bestandteil des Masterstudiengangs Wissenschaft – Medien – Kommunikation (WMK). Studierende wählen zu Beginn ihres Studiums einen der folgenden vier Schwerpunkte:

•    Biologie
•    Humanbiologie & Sportmedizin
•    Informatik
•    Physik.

Die Schwerpunkte Biologie, Humanbiologie & Sportmedizin und Physik richten sich dabei an Studierende, die aus ihrem Bachelorstudiengang bereits umfangreiche Vorkenntnisse in den entsprechenden Disziplinen mitbringen. Der Schwerpunkt Informatik setzt dagegen keine Vorkenntnisse voraus. Quereinsteiger ohne naturwissenschaftliche Erfahrung oder Studierende, die nach dem Bachelor eine neue natur- und technikwissenschaftliche Disziplin kennenlernen wollen, sollten daher den Schwerpunkt Informatik wählen.

Voraussetzungen

Wenn Sie sich für einen der 35 Masterplätze bewerben möchten, sollten Sie das Bachelorstudium „Wissenschaft – Medien – Kommunikation” oder ein vergleichbares Bachelorstudium absolviert haben oder als Quereinsteiger einschlägige durch den Bachelorabschluss vermittelte Mindestkenntnisse und Mindestleistungen vorweisen. Sind die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, nehmen Sie am hochschulinternen Auswahlverfahren teil, das, sofern nicht anders angekündigt, im Bewerbungsverfahren auch ein persönliches Gespräch beinhaltet.

Aufbau und Inhalt

Im Masterstudiengang „Wissenschaft – Medien – Kommunikation“ werden die im Bachelorstudium erworbenen wissenschaftlichen Qualifikationen weiter vertieft, verbreitert und ergänzt. Durch die Einbindung in aktuelle abteilungsinterne Forschungsprojekte sowie in wissenschaftliche Projekte mit KIT-internen und externen Kooperationspartnern während des Studiums sind die Absolventinnen und Absolventen in der Lage, aktuelle und zukünftige, aber auch historische Problemfelder der Wissenschaftskommunikation im technologischen und medialen Wandel zu identifizieren, daraus Forschungsfragen zu entwickeln und eigene Forschungsprojekte zu konzipieren. Sie sind mit den Erkenntnissen, Theorien und wichtigsten Methoden der Wissenschaftskommunikationsforschung vertraut, können diese selbstständig anwenden und ihre Bedeutung und Reichweite für die Lösung komplexer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Problemstellungen bewerten.

In vier Semestern erwerben die Studierenden interdisziplinäre Kompetenzen in der Forschung über Wissenschaftskommunikation und Wissenskulturen, der Medienwissenschaft, der Medien- und Berufsethik sowie in einem Wahlpflichtfach der Natur- und Technikwissenschaften. Ergänzt wird dies durch den Erwerb praktisch-methodischer Fähigkeiten – etwa bei der Konzeption und Umsetzung crossmedialer und datenjournalistischer Projekte.

Das forschungsstarke und zugleich praxisvernetzte, technologieaffine Studium eröffnet den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Berufsperspektiven. Es qualifiziert beispielsweise für einen vertieften Berufseinstieg in Wissenschaftsredaktionen und Kommunikationsabteilungen forschender Institutionen und Unternehmen sowie für eine wissenschaftliche Promotion.

Der konsekutive Masterstudiengang umfasst 120 Leistungspunkte und beinhaltet neben den Pflichtmodulen die Vertiefung in einem der beiden Wahlpflichtmodule „Journalismus” oder „Medien- und Öffentlichkeitsarbeit”. Als akademischer Grad wird nach der bestandenen Masterprüfung ein „Master of Arts (M.A.)” verliehen.

Kontakt

Ansprechpartner für Studieninteressierte ist das Zentrum für Information und Beratung (zib). Das zib beantwortet Fragen zur Wahl des richtigen Studiengangs, zu Auswahlverfahren und Zulassung sowie zum Studieren am KIT:

Zentrum für Information und Beratung (zib)
Präsidiumsgebäude
Engelbert-Arnold-Straße 2
Gebäude-Nr. 11.30
76131 Karlsruhe
Tel.: 0721 / 608-44930
Mail: info@no-spamzib.edu

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie auf der Website der Hochschule. 
Zur Webseite >

 

 

 

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