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Theater im Sozialen, Theaterpädagogik (B.A.)

Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg

Studienprofil Infos

Was ist Theaterpädagogik?

Theaterpädagogik eröffnet Spielräume für neue Ausdrucksmöglichkeiten und Kommunikationsformen, schafft Begegnung zwischen Menschen. Das Studium in vorwiegend kleineren Projektgruppen ist sehr praxisorientiert. Die Studierenden lernen, was sie im Berufsleben benötigen: Die Inszenierung von Stücken und das Realisieren freier Theaterprojekte, in Zusammenarbeit mit wechselnden Zielgruppen. Sie erwerben künstlerische Fähigkeiten in Schauspiel, Tanztheater, Performance und Maskenarbeit und verknüpfen diese mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Fähigkeiten, die sie sich in Lehrveranstaltungen zur Theater- und Literaturwissenschaft, Pädagogik, Kulturwissenschaft, Philosophie oder Psychologie aneignen. Das Curriculum bietet Freiräume und Spielräume, die für eine individuelle künstlerische Entwicklung der Studierenden notwendig sind.

Wo wird Theaterpädagogik eingesetzt?

Theaterpädagogen/-innen sind überall dort gefragt, wo Menschen Neues ausprobieren und sich verändern wollen: In der Schule und im Freizeitbereich, im Strafvollzug und in Seniorenheimen, in Bildungs- und Sozialzentren. Sie arbeiten in interkulturellen Projekten mit behinderten und nicht behinderten Menschen, mit Obdachlosen und in der freien Wirtschaft. Theaterpädagogik gewinnt zunehmend in der Berufsausbildung an Bedeutung.

Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg

Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg - unweit von Bremen und Worpswede gelegen -  gehört zu den renommiertesten europäischen Hochschulen, die praxisnah in den Künsten ausbildet. Sie ist weltweit die älteste Ausbildungsstätte für Kunsttherapie auf Hochschulniveau sowie die für den Studiengang Theaterpädagogik größte Ausbildungsstätte deutschlandweit. Aus diesen beiden angewandten künstlerischen Fakultäten heraus hat sich 1986 ein rein freikünstlerischer Studiengang entwickelt, der das künstlerische Profil der Hochschule stärkt. Als private und staatlich anerkannte Hochschule bietet sie rund 500 Studierenden einen Studienplatz in den vierjährigen Bachelorstudiengängen:

> Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik (B.A.) > Theater im Sozialen. Theaterpädagogik (B.A.)> Freie Bildende Kunst (.B.F.A.)

und dem Masterstudiengang:

> Kunst und Theater im Sozialen (M.A./M.F.A., einjährig oder berufsbegleitend zweijährig)

Mit ihren interdisziplinär und künstlerisch wissenschaftlich ausgerichteten Studienprogrammen agiert die Hochschule an der Schnittstelle von Kunst, sozialer Praxis und gesellschaftlicher Innovation.

Mit ihrem Studienangebot spricht die Hochschule junge oder bereits berufserfahrene Menschen an, die das Besondere suchen: Studierende, die in der Verknüpfung von künstlerischem Schaffen, Persönlichkeitsentwicklung und sozialer Verantwortung die Herausforderung für eine Berufstätigkeit mit Zukunft annehmen wollen. Hierzu stehen ihnen ein hoch engagiertes Team von Lehrenden, ein eigener Atelierplatz während des gesamten Studiums oder die großzügigen Schauspiel- und Tanzstudios zur Verfügung.

Das Studium

Studienbeginn: Wintersemester
Studiendauer: 8 Semester (4 Jahre)
Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)

Zugangsvoraussetzung

Nachweis von Grunderfahrungen im sozialen Bereich von in der Regel 160 Stunden Dauer oder einer entsprechenden Berufsausbildung. Das Praktikum kann ggf. auch nach dem Bestehen des Zulassungsverfahrens absolviert oder in Ausnahmefällen nach Studienantritt im Verlauf der ersten beiden Semester (in der vorlesungsfreien Zeit) erbracht werden.


Bewerbungsunterlagen

Bitte nutzen Sie den Online-Bewerbungsbogen auf unserer Website >

Studienaufbau:

Die Ausbildung im Studiengang „Theater im Sozialen. Theaterpädagogik“ umfasst ein vierjähriges Vollzeitstudium (8 Semester Regelstudienzeit). Den Kernbereich des Lehrangebotes bilden die künstlerisch-praktischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen mit den zugehörigen fachdidaktischen Inhalten. Curricular ist dieser Bereich verknüpft mit der wissenschaftlichen Lehre, die interdisziplinäre Bezüge zur theaterpädagogischen Arbeit herstellt, diese in den spezifischen Kontext der unterschiedlichen Berufsfelder stellt und die wissenschaftliche Reflexion auf die künstlerische Praxis ermöglicht. Das Studium findet über weite Strecken in homogenen Ausbildungsgruppen mit direktem Kontakt zu den Lehrenden statt.

Das Curriculum Theater im Sozialen.

1. Studienabschnitt

  • Poetisches Handeln:
    Schauspiel - praktische und theoretische Grundlagen
    Stimme. Sprechen. Singen. - praktische und theoretische Grundlagen
    Tanz und Bewegung - praktische und theoretische Grundlagen
  • Interdisziplinärer Projektraum Bildende und Darstellende Kunst.Bildräume. Spielräume. Zwischenräume
  • Anthropologische Grundlagen der Kunst und des Theaters im Sozialen.Menschenbilder 1
  • Erzählen und Mitteilen
  • Typus, Figur, Maske

Der erste Studienabschnitt endet nach dem 2. Semester mit der bestandenen Modulprüfung in Modul 7.

2. Studienabschnitt

  • Ensembleprojekt
  • Theater im Sozialen 1. Spielformen und pädagogische Konzepte
  • Interdisziplinärer Projektraum Bildende und Darstellende Kunst
    Alltagswelten – Ästhetische Welten
  • Anthropologische Konzepte und wissenschaftliche Ansätze kunsttherapeutischer Praxisfelder und des Theaters im Sozialen.
    Menschenbilder 2
  • Dialog und Kommunikation
  • Berufspraxis 1 Praxis und Praxisfelder
  • Anleiten, Regie, Inszenieren

Der 2. Studienabschnitt endet mit der künstlerischen, performativen Präsentation am Ende des 5. Semesters.

3. Studienabschnitt

  • Theater im Sozialen 2. Ästhetische und soziale Gestaltung. Gestisches Theater
  • Theater im Sozialen III. Therapeutische Spielformen und Konzepte
  • Berufspraxis II Berufspraktikum
  • Berufspraxis 3: Bewerbung und Projektmanagement
  • Interdisziplinärer Forschungsraum Bildende und Darstellende Kunst

Der 3. Studienabschnitt endet mit der wissenschaftlichen Bachelor-Arbeit am Ende des 8. Semesters.

Abschluss: Bachelor of Arts

Studiengebühren:

Die Studiengebühren betragen 380,00 Euro pro Monat. Hinzu kommt die monatliche Gebühr für das VBN-Ticket von 24,00 Euro. Mehr dazu hier.Die Studien- und Ticketgebühren sind jeweils monatlich zu beglichen. Wir informieren Sie gerne über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Kontakt:

Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg
Ingrid Engelhardt
Tel. 04205 - 39 49 33
ingrid.engelhardt@no-spamhks-ottersberg.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule:
Zur Webseite >

 

 

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