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Technische Physik (B.Sc.)

Technische Universität Ilmenau

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Zielstellung/Qualifikationsprofil

Die vielseitige Einsetzbarkeit von Physiker/innen reicht von der Grundlagenforschung über die Entwicklung technischer Systeme und Verfahren bis hin zur Unternehmensberatung und Arbeiten im Patentamt oder im Bankwesen.

Mit dem Bachelor-Studiengang Technische Physik bietet die Technische Universität Ilmenau eine moderne Variante des Physikstudiums an, die in besonderer Weise für Tätigkeiten in forschungs- und entwicklungsnahen Bereichen qualifiziert.

Durch die klare Gliederung in wohldefinierte Module wird der Wechsel zwischen dem Studiengang Technische Physik an der TU Ilmenau und den Physikstudiengängen an anderen Hochschulen des In- und Auslandes sowohl während des Studiums als auch zwischen Bachelor- und Master-Phase wesentlich erleichtert.

Den Studierenden wird physikalisches Grundlagenwissen zusammen mit den Denk- und Arbeitsmethoden der Physiker und Ingenieure vermittelt. Dazu erhalten sie eine fundierte Grundlagenausbildung in Physik, Chemie, Mathematik und zukunftsorientierten technischen Disziplinen wie beispielsweise der Mikro- und Nanotechnologien, um nur einige Schwerpunkte unserer Universität zu nennen.

Die Ausbildung wird abgerundet durch Vermittlung von Kenntnissen u. a. in der Betriebs-wirtschaftslehre und in ausgewählten Gebieten des Rechts oder des Patentwesens sowie Kurse zum Erwerb von Sprachkenntnissen und sogenannten soft skills. Die dabei vermittelten fachübergreifenden und geisteswissenschaftlich orientierten Inhalte werden in einer Zeit beschleunigten technischen Wandels und zunehmender Komplexität technischer Systeme immer wichtiger und sind deshalb Bestandteil einer modernen universitären Ausbildung.

Inhaltliche Schwerpunkte/Studienablauf

Die Ausbildung im Bachelorstudiengang Technische Physik an der TU Ilmenau wurde so konzipiert, dass Absolventinnen und Absolventen optimale Chancen im Grenzbereich zwischen traditionell naturwissenschaftlichen und traditionell ingenieurwissenschaftlichen Einsatzgebieten haben. In der Industrie zählen hierzu vor allem Forschung und Entwicklung, Produktionsorganisation sowie die Entwicklung moderner Produktionsprozesse. In kleinen und mittelständischen Betrieben ist oft nicht der Spezialist sondern der vielseitig ausgebildete Generalist gefragt. Ähnliches gilt für den Dienstleistungsbereich, für Service, Vertrieb und Marketing. Selbstverständlich steht auch die wissenschaftliche Laufbahn und Tätigkeit in Forschung und Lehre an Hoch- und Fachhochschulen offen. Die praxisorientierte Ausbildung und die Integration betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Lehrinhalte des Bachelorstudienganges wird den Absolventinnen und Absolventen in vielen dieser Bereiche sehr zu gute kommen.

Das Bachelorstudium Technische Physik einschließlich Studienarbeit und Industriepraktikum dauert in der Regel 6 Semester. Es wird abgeschlossen mit dem akademischen Grad des „Bachelor of Science“ (B.Sc.). Dieser berufsbefähigende Abschluss eröffnet bereits vielfältige berufliche Tätigkeitsfelder. Studierende, die forschungsnah beispielsweise in einer industriellen Entwicklungsabteilung arbeiten möchten, werden sich überlegen, ihr Studium im Masterstudiengang Technische Physik oder einem verwandten Studiengang fortzusetzen und evtl. auch eine Promotion anzustreben.

In allen Phasen des Studiums wird großer Wert auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt. Dazu umfasst das Studium einen besonders hohen Anteil von Praktika, Übungen und Seminaren. Dem gleichen Ziel dient das in das Bachelorstudium integrierte Industriepraktikum. Insbesondere gibt das Industriepraktikum den Studierenden die Möglichkeit, ihre Interessen in der Praxis unter Betreuung auszuprobieren. In manchen Fällen kann das Praktikum zu einer Zusammenarbeit mit der Industrie oder anderen Forschungseinrichtungen führen, woraus eine Bachelorarbeit entstehen kann.

Der Bachelorstudiengang basiert auf dem Konzept von einzelnen Studieneinheiten, der sogenannten Module. Diese Module bestehen aus einer oder mehreren Vorlesungen, Übungen, Seminaren oder Praktika. Der zeitliche Aufwand eines Moduls wird durch ECTS-Punkte (European Credit Transfer System) ausgedrückt. Die fachliche Leistung wird in der Regel durch Klausuren, Übungsleistungen und mündlichen Prüfungen ermittelt.

Ein wichtiger Vorteil des Bachelorsystems besteht darin, dass Studienabläufe individueller als früher gestaltet und Veranstaltungsangebote schneller den aktuellen Entwicklungen angepasst werden können, weil die Studierenden bereits unmittelbar nach Abschluss eines jeden Moduls ihre Benotung und ECTS-Punkte erhalten. Auch wichtig ist, dass die Gestaltung des Studienplans den Studierenden einen frühen Einstieg in die Forschungsaktivitäten des Instituts ermöglicht, um ihre erworbenen Kenntnisse anzuwenden und zu erweitern.

Bedarf an Absolventen in der Wirtschaft

Ein Technischer Physiker hat die Fähigkeit sich in einem breiten Spektrum von Berufen einzubringen. Beispiele umfassen die traditionellen Gebiete der Physik wie die Grundlagen- und Industrieforschung, aber auch die anwendungsbezogenen Entwicklungen in unterschiedlichen Gebieten, in der Produktion, dem technischen Vertrieb, dem Patentwesen, der technischen und administrativen Planung und in der Führung bis hin zur Lehre in Schule und Hochschule.

Im heutigen Klima mit neuen Technologien, wie zum Beispiel in der Mikroelektronik und in den Nanotechnologien, ist Flexibilität, Vielseitigkeit und die Fähigkeit, sich rasch und selbständig in neue Problemkreise einzuarbeiten, eine Voraussetzung für Sicherheit und Erfolg in einem Beruf. Dies sind wesentliche Eigenschaften eines Physikers und aus diesem Grunde sind sie auch besonders gefragt. Mit der gezielten Ausbildung von Technischen Physikern, die für Grundlagen-basierte aber auch für die anwendungsbasierten Berufe und deren Schnittstellen gezielt präpariert werden, ist es möglich eine Vielfalt von Tätigkeiten in der Wirtschaft wahrzunehmen.

Das Institut für Physik hat über Jahrzehnte durch seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf lokalen, nationalen und internationalen Ebenen zahlreiche Kontakte mit Industrie, Forschungsinstituten und anderen Universitäten entwickelt. Diese sind nicht nur für die Vermittlung von Industriepraktika nützlich sondern auch für den Einstieg in das Berufsleben. Diese Kontakte haben es dem Institut ermöglicht, den Bachelorstudiengang für die Anforderungen in der Zukunft optimal zu gestalten.

Der Bachelorstudiengang in Verbindung mit dem nachfolgenden Masterstudiengang Technische Physik ist eine Weiterentwicklung des gleichnamigen Diplom-Ingenieur-Studienganges, der seit über 10 Jahren an der TU Ilmenau angeboten worden ist und die Erwartung hervorragender Arbeitsmarktchancen eindrucksvoll bestätigt hat.

Vorhandensein der Kapazitäten

Das Institut für Physik hat den Bachelorstudiengang sorgfältig geplant. Die Grundausbildung ist in das Institut für Physik sowie in andere Fakultäten/Fachgebiete optimal integriert. Es wurde versucht, möglichst viele Lehrveranstaltungen und Fächer so zu organisieren, dass sie zu verschiedenen Studiengängen beitragen können, ohne dass das klare Profil der Studiengänge verloren geht.

Die starke Forschungsausrichtung des Instituts führt zu einer Anzahl hochqualifizierter junger promovierter und habilitierter Mitarbeiter. Zusammen mit erfahrenen Wissenschaftlern aus der naheliegenden Industrie und anderen anerkannten Forschungseinrichtungen unterstützen diese die Hochschullehrer in einer Reihe von fakultativen und wahlobligatorischen Veranstaltungen, die eine notwendige Breite und Vielfältigkeit im Bachelorstudium ermöglichen. Die durch Drittmittel getragene Forschung gibt den Studierenden in unserer Universität auch die Möglichkeit, sehr eng mit jungen WissenschaftlerInnen zusammenzuarbeiten und so frühzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln.

Von gebäudetechnischer Seite ist der Bachelorstudiengang mittlerweile im Vergleich zu früheren (Diplomstudiengang) Jahren viel besser ausgestattet. Ein neuer Hörsaal wurde an der TU Ilmenau speziell für die Experimentalphysik und die Chemie errichtet. Der „Röntgenbau“ ist im Jahre 2007 fertig gestellt worden und bestens für die Grundausbildung von Bachelor Studierenden geeignet. Nicht unerwähnt bleiben soll auch das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien, das als Hochtechnologiegebäude u. a. mit erheblicher Reinraumkapazität im Jahre 2002 in Betrieb gegangen ist und mittlerweile 30 Fachgebiete (darunter auch eine Reihe aus dem Institut für Physik) beherbergt, die alle einem gemeinsamen Institut, dem Institut für Mikro- und Nanotechnologien, angehören.

Zusammen mit den Hörsälen im Curiebau und den Praktikumsräumen im Faradaybau bietet sich ausreichend Platz für ein effektives und erfolgreiches Studium. Die unmittelbar bevorstehende Sanierung des Faradaybaus in der nahen Zukunft verspricht die Raumsituation noch weiter zu verbessern.

Zu diesem Studiengang wird an der TU Ilmenau ein aufbauender Master angeboten !

Broschüre (PDF) zum Studiengang >

Zulassungsvoraussetzung und Bewerbung

Informationen über die Zulassung und die Bewerbung finden Sie hier >

Kontakt

Studienorganisation

Dr.(PhD) Imad Ahmed
Telefon: 03677 69-3215
E-Mail: imad.ahmed@no-spamtu-ilmenau.de

Studienfachberatung

PD Dr. rer. nat. habil. Stefan Krischok
Telefon: 03677 69-3202 oder -3405
E-Mail: stefan.krischok@no-spamtu-ilmenau.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Technischen Universität
Zur Webseite >

Zur Begrüßung der neuen Bachelorstudierenden findet jedes Jahr im Oktober an der TU Ilmenau die Studieneinführungswoche statt. In diese Woche sind für Euch zahlreiche Kultur- und Freizeitveranstaltungen integriert, welche unter dem Begriff "ErstiWoche" zusammengefasst werden. Sie dienen dazu, die Stadt, Eure Komilitonen und selbstverständlich die Uni samt Campus kennenzulernen. Spaß und Freude sind garantiert!
http://www.erstiwoche.de/

 

 

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