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Buchbesprechung

Peter Piolot
Studienabbruch und Alternativen
UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz und München 2014
UTB-Nr. 4104
ISBN 978-3-8252-4104-9
184 Seiten

Studienabbruch und Alternativen

"Augen zu" und durch? Oder lieber "Augen auf" für einen Neuanfang? Das ist hier die Frage. Tausende Studenten hadern jedes Jahr mit ihrem Studienfach und sind auf der Suche nach einer passenden Alternative. Doch wie den guten Plan B finden? Dieser Ratgeber zeigt alle Möglichkeiten auf.

Mit den Folgen der Studienwahl haben junge Menschen die nächsten 35-40 Jahre zu tun. Studienabbruch weckt erst einmal die Assoziation von Scheitern und Fehlplanung. Doch das ist nicht fair, denn nicht alles läuft im Leben wie geplant. Die Kunst ist, das Beste aus der Situation zu machen.

Der Anteil der Studienabbrecher in einem Jahrgang liegt nach einer Studie des Hochschul-Informations-System bei über 20 Prozent.  Wer sein Studium abbricht, steht also nicht alleine damit da. Wie der Weg der Ehemaligen weiter verläuft, ist leider noch wenig erforscht - es gibt einfach zu viele Möglichkeiten, wie sich die Lebensläufe fortsetzen können, als dass pauschalisiert werden könnte. 

Es gibt immer einen Wahl

Dieser Ratgeber zeigt Alternativen auf. Einfach immer weitermachen, verbessert die Situation in den seltensten Fällen.  Der Studienabbruch ist sicherlich kein bequemer Weg. Doch eine Entscheidungsfindung über die eigene Zukunft ist ein erster Schritt das Selbstvertrauen wieder zu finden. Und ein klarer Blick hilft dann dabei, individuelle Defizite zu bewerten und Überforderung von mangelndem Interesse zu unterscheiden. Das ist wichtig, denn die neue Wahl soll ja besser zu einem passen.

Dabei kann der neue Weg effizienteres Weitermachen, Fachwechsel oder Start in die Berufspraxis heißen. Die Checklisten und anschaulichen Beispiel im Buch helfen dabei, mehr über die eigene Person herauszufinden.  

studieren.de-Wertung

Sind die Alternativen für den Plan B übersichtlich, fällt auch die Entscheidung leichter. Dann heißt das Fazit zum Abbruch hoffentlich: „Alles nicht so wild, denn jetzt passt es.“  Ein Studienabbruch kann langfristig sogar positive Auswirkungen auf die eigene Persönlichkeit haben. Wer bin ich, was kann ich und was will ich? Die meisten Studienabbrecher sind nach dieser Erfahrung reflexiver gegenüber den eigenen Bedürfnissen. Sie haben bewiesen, dass sie bereit sind, ein Risiko einzugehen und neuen Situationen offen gegenüber stehen. Nur wer über Entscheidungsstärke verfügt, kann den Kurs korrigieren.

Aus dem richtigen Betrachtungswinkel ist ein Studienabbruch kein schwerer Makel, sondern eine Prüfung, die es zu bestehen gilt. Das Buch bestärkt in dieser positiven Sichtweise.

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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