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Dass Sprache und Kultur eng miteinander verbunden sind, wissen wir unter anderem aus dem Fremdsprachenunterricht. Mit einer neuen Sprache lernen wir auch eine neue Sicht auf die Welt kennen. Gleichzeitig wirkt Sprache auf uns zurück, wenn wir uns mit ihr und durch sie ausdrücken. Das vollzieht sich nicht nur in Fremd-, sondern auch in (der) Muttersprache/n. Der Masterstudiengang "Sprachen, Kommunikation und Kulturen in Europa" (MAKS) geht diesem Zusammenhang von Sprache(n) und Kultur(en) nach.

Dafür nimmt er verschiedene lebensweltliche Formen und Kontexte von Sprachverwendung zum Ausgangspunkt:

  • mündlich und schriftlich, verbal, gestisch und stimmlich
  • Kommunikation im Alltag, in Institutionen, in den Medien
  • in Alltagsgesprächen, in therapeutischen Kontexten, in der Politik, in audiovisuellen Medien.

Mit seinem Fokus auf dem konkreten Gebrauch von Sprache, fragt der Studiengang nach der Rolle von Phänomenen wie Multimodalität, Multimedialität, Sprachkontakt, Mehrsprachigkeit, Inter- und Transkulturalität vor dem Hintergrund von Phänomenen wie Globalisierung, Medienkommunikation und -öffentlichkeit, Sprachwandel, Migration und Integration. Forschungsorientiert verbindet er eine kulturwissenschaftliche und kulturvergleichende Perspektive auf Sprache und Kommunikation mit einem Schwerpunkt auf Europa. Neben der breit gefächerten Studienform stehen verschiedene spezialisierte Tracks des MA-Studiengangs (Linguistic Research, MICS, MuDiM) zur Auswahl, die die Studierenden auf kommunikationsintensive Berufsfelder mit einer europäischen oder internationalen Orientierung vorbereitet (z.B. Öffentlichkeitsarbeit in internationalen Institutionen, Arbeit in NGOs, kulturellen Einrichtungen, Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, interkulturelle Didaktik, Forschung/Promotion).


Spezialisierte Tracks des Masterstudiengangs

Linguistic Research

Das Profil des Tracks Linguistic Research ist durch eine Spezialisierung auf zwei linguistische Schwerpunktgebiete gekennzeichnet. Zur Wahl stehen die drei linguistischen Wahlpflichtmodule „Mehrsprachigkeit und Interaktion“, „Multimodalität, Diskurs und Medien“ und „Sprachgebrauch in Beratung, Coaching, Therapie“.

Durch die Vertiefung, der beiden gewählten Wahlpflichtmodule, entwickeln die Studierenden ein individuelles Fachprofil. Der Track Linguistic Research bereitet die Studierenden besonders auf eine wissenschaftliche Laufbahn und ggf. auf einen Promotionsstudiengang im Bereich der Sprachgebrauchslinguistik oder Medien- und Kommunikationswissenschaft mit einer sprachwissenschaftlichen Orientierung vor.

MICS / Intercultural Communications Studies (Double Degree mit der Adam- Mickiewicz-Universität Poznan)

Der Track MICS hat eine spezielle Orientierung auf Fragen der interkulturellen Kommunikation, insbesondere mit Bezug auf den mittel- und osteuropäischen Raum.

Neben "Intercultural Communication" wird ein weiteres Modul aus dem Wahlpflichtbereich gewählt. Besonderes Kennzeichen dieses Tracks ist der Erwerb eines Double Degrees mit der Adam-Mickiewicz-Universität Poznan und das Erlernen des Polnischen auf dem Niveau Unicert Basis. Das Modul „Intercultural Communication“ wird in Kooperation mit der Adam-Mickiewicz-Universität Poznan (zu großen Teilen in englischer Sprache) durchgeführt.

MuDiM „Multimodalität – Diskurs – Medien“ (Double Degree mit der Universität Paris 3)

Der binationale MuDiM ist eine Studienoption des Masters "Sprachen, Kommunikation und Kulturen in Europa“ (MAKS) der Viadrina und ein parcours type des "Master Recherche Mention Langues, Littératures et Civilisations Étrangères et Régionales" (LLCER) der Université Sorbonne Nouvelle Paris 3. Gegenstand des Doppelmaster MuDiM sind multimodale und mediale Diskursformen. Dies umfasst audiovisuelle Medien ebenso wie sprachlich-gestische Kommunikation (EUV), multimediale Aspekte schriftlichen und mündlichen Sprachgebrauchs in verschiedenen Diskursumgebungen (Werbung, Illustration, Bildtitel) ebenso wie die Analyse multimodaler Interaktion im alltäglichen Sprachgebrauch (Paris 3). Gelehrt wird auf Deutsch, Französisch und Englisch, auf fakultativer Ebene auch auf Polnisch. Für diese Studiengangsoption müssen Interessierte sich gesondert bewerben. Weitere Infos unter > 

 
Voraussetzungen

Der Studiengang ist zulassungsfrei.

Deutsche und Bewerber*innen mit deutschem Hochschulabschluss nehmen die Einschreibung zunächst online vom 1. Juni bis 15. September (für das Wintersemester) bzw. 1. Dezember bis 15. März (für das Sommersemester) in https://viacampus.europa-uni.de vor.

Ausländische Bewerber*innen mit ausländischem Hochschulabschluss bewerben sich bitte online in der Zeit vom 1. Juni bis 15. Juli (zum Wintersemester) bzw. vom 1. Dezember bis 15. Januar (für das Sommersemester) unter: https://viacampus.europa-uni.de/.

  • Das Masterstudium setzt einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss voraus, in dem Studien- und Prüfungsleistungen im Gesamtumfang von 30 ECTS-Credits in Fächern mit einschlägigem sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt (z.B. Sprachvergleich, Linguistik, Spracherwerb) oder kommunikations- oder medienwissenschaftlichen Fächern, die einen geistes- oder kulturwissenschaftlichen Bezug aufweisen, nachgewiesen wurden. Der Nachweis über den ersten berufsqualifizierenden Abschluss ist durch Vorlage einer amtlich beglaubigten Kopie desselben zu erbringen.

  • Bitte beachten Sie:
    Zur Einschätzung der Einschlägigkeit der 30 ECTS reichen Sie bitte ein Transcript of Records (von Ihrer Hochschule bestätigt) ein.

  • Studienbewerberinnen und Studienbewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die nicht in Deutschland die Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, müssen vor Beginn des Studiums den Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache gemäß DSH-Prüfungsordnung des Sprachenzentrums der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) vorlegen.

  • Bei allen Studierenden werden Kenntnisse in zwei europäischen Fremdsprachen auf dem Niveau von UNIcert II bzw. von B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens vorausgesetzt, von denen eine i.d.R. Englisch ist. (Als Äquivalente zum UNIcert II werden offizielle Sprachzertifikate [z.B. TOEFL, IELTS, Cambridge, TOEIC, DALF, DELF, DELE] oder Zertifikate universitärer Sprachzentren sowie die explizite Ausweisung von B2 auf dem Bachelorzeugnis anerkannt.)

  • Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, können in diesem Rahmen Deutsch als eine der geforderten Fremdsprachen geltend machen. Dies erfolgt über den Nachweis der DSH bzw. eines vergleichbaren Abschlusses (gemäß § 1 Abs. 3 und 4 der DSH-Prüfungsordnung des Sprachenzentrums der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)).

HINWEISE ZUM BEWERBUNGSVERFAHREN

Kontakt

Ansprechpartnerin

Dr. Rita Vallentin
maks-studium@no-spameuropa-uni.de

Postanschrift
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
PSF 1786
15207 Frankfurt (Oder)

Weitere Infos zum Studiengang finden Sie auf der Website der Universität
Zur Website >

 

 

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