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Sprache - Literatur - Gesellschaft (Doctor of Philosophy (Ph. D.) – 180 LP)

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Allgemeine Informationen

Studienabschluss Doctor of Philosophy (Ph. D.)
Umfang 180 LP
Regelstudienzeit 6 Semester
Studienbeginn Wintersemester und Sommersemester
Hauptunterrichtssprache Deutsch
Studiengebühren keine
Zulassungsbeschränkung zulassungsfrei (ohne NC)
Studieren ohne Hochschulreife nein
Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen ja (Details)
Fakultät Philosophische Fakultät II – Philologien, Kommunikations- und Musikwissenschaften
Institut Germanistisches Institut

Charakteristik und Ziele

Wechselbezüge und Relevanzbeziehungen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart ‐ The Impact of Literature and Language on Culture and Society from the 19th to the 21st century

Mit dem Promotionsstudiengang Sprache – Literatur – Gesellschaft stellt die Philosophische Fakultät II an der Internationalen Graduiertenakademie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein forschungsorientiertes, interdisziplinär strukturiertes Lehrprogramm für Promovierende in den Sprach-, Sprech- und Literaturwissenschaften bereit. Der Studiengang bildet einen Diskussions- und Arbeitsrahmen für die methodische Verknüpfung sowohl einzelphilologischer Perspektiven als auch unterschiedlicher theoretischer Positionen und Theoriekulturen.

Die Inhalte des Studienprogramms sind darauf aus gerichtet, den fächerübergreifenden Dialog aus den einzelnen Philologien für ein kulturwissenschaftliches Verständnis moderner Gesellschaften fruchtbar zu machen und auf Diskursmuster unterschiedlicher Sprachräume und Kulturen zu beziehen. Im Rahmen des angebotenen Forschungsprogramms widmen sich die literaturwissenschaftlichen, komparatistischen und linguistischen
Zugänge und Methoden schwerpunktmäßig den wechselseitigen Beeinflussungszusammenhängen zwischen der Literatur bzw. Sprache und den Formationen der gesellschaftlich-kulturellen Wirklichkeit vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Anknüpfend an die Verfahren der postmodernen Theoriebildung, die Konstruiertheit sozialer Wirklichkeit zu fokussieren, steht hier umgekehrt die Wirklichkeit sozialer Konstrukte im Zentrum des Forschungsinteresses.

Struktur des Studiums

Modultitel Empfohlene Fachsemester Leistungspunkte
Forschungskolloquium 1.– 4. Semester 20
Doktorandenkolloquium 1.– 5. Semester 20
Interdisziplinäres
Vertiefungsmodul
1.– 4. Semester 10
Schlüsselkompetenzen 1.– 4. Semester 10
Arbeitsfortschritt und
erfolgreicher Abschluss
der Dissertation
1.– 6. Semester 120

Studienabschluss

Doctor of Philosophy (Ph.D.), Doktorgrad

Studieninhalt

Die Module dienen dem Erwerb der nachfolgenden Kompetenzen:

  • Wissenserweiterung: Integration des aktuellen Erkenntnisstandes der Disziplin in das bearbeitete Spezialgebiet.
  • Kommunikative Kompetenzen: Kommunikation und Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen; Diskussionsfähigkeit und kritische Analyse eigener Forschungsergebnisse; Fähigkeit, eigene Thesen und/ oder Erkenntnisse vor peers zu verteidigen; Kompetenz, mit peers im Team inhaltliche Auswertungen von eingehenden Abstracts vorzunehmen, um eine sinnhafte und wissenschaftlich adäquate Diskussion zuzulassen.
  • Organisationskompetenz: Zeitmanagement; Mediation; Veranstaltungsmanagement; Sprachkompetenzen; Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Sachverhalte und eigene Erkenntnisse vor internationalen peers adressatengerecht und sprachlich angebracht zu präsentieren; interkulturelle Kompetenz im Sinne der adressatengerechten Präsentation vor internationalem Fachpublikum

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss eines in Deutschland oder im Ausland absolvierten Diplom-, Magister- oder Masterstudiengangs oder eines Studiengangs für Lehramt an Gymnasien.

Bewerbung/Einschreibung

Der Antrag auf Zulassung zur Promotion ist in der Regel drei Monate vor Semesterbeginn bei der SprecherIn des Promotionsstudiengangs Sprache – Literatur – Gesellschaft einzureichen.

Dem formlosen Antrag sind beizufügen:

  • der Nachweis über den erfolgreichen Abschluss eines in Deutschland oder im Ausland absolvierten Diplom-, Magister- oder Masterstudiengangs oder eines Studiengangs für Lehramt an Gymnasien;
  • die Beschreibung eines innovativen Dissertationsprojektes;
  • ein Lebenslauf;
  • ein Empfehlungsschreiben eines ausgewiesenen Fachwissenschaftlers.

Über das Erfüllen der Zulassungsvoraussetzungen entscheidet der jeweilige Betreuungsausschuss. Entscheidungen werden den Antragstellern von der SprecherIn des Promotionsstudiengangs schriftlich mitgeteilt.

 

 

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