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Auf einen Blick

  • Name des StudienangebotsSozialrecht und Sozialwirtschaft (LL.M.)
  • FachbereichSozial- und Kultur­wissenschaften
  • StudienabschlussMaster of Laws (LL.M.)
  • Art des StudiumsPräsenzstudium
  • Regelstudienzeit3 Semester
  • Studienplätze30
  • StudienbeginnSommer- und Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkungkapazitätsbeschränkt
  • ZulassungsvoraussetzungenErster berufsqualifizierender Abschluss in den Fachrichtungen Recht, Sozialrecht oder Wirtschaftsrecht, in Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit oder Wirtschaftspädagogik mit Nebenfach Recht. Die Abschlussnote muss mindestens 2,5 oder ECTS-Grad B sein. Außerdem können sich Juristinnen und Juristen nach dem 1. Staatsexamen (hier gilt die Note befriedigend) für den Studiengang bewerben.
  • UnterrichtsspracheDeutsch
  • SprachvoraussetzungenFür internationale Studierende: Deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) spätestens am Tag der Immatrikulation. Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist ein niedrigeres Niveau ausreichend. Zum Wintersemester: Bewerbungen bis zum 30. April: B 1 oder äquivalent, Bewerbungen ab 1. Mai: DSH 1 bzw. B 2 oder äquivalent. Zum Sommersemester: Bewerbungen bis zum 31. Oktober: B 1 oder äquivalent, Bewerbungen ab 1. November: DSH 1 bzw. B 2 oder äquivalent.
  • Bewerbungsfrist1. März und 1. September
  • PraxispartnerZahlreiche Lehrbeauftragte gehören als Richterinnen und Richter dem in Kassel ansässigen Bundessozialgericht (BSG) an. Die Bibliothek des BSG, eine der größten sozialrechtlichen Spezialbibliotheken Europas, steht allen Teilnehmern des Masterstudiengangs offen. Hinzu kommen Lehrbeauftragte aus unterschiedlichen Feldern der sozialen Dienste.
  • BesonderheitenDer Studiengang wird an der Universität Kassel in Kooperation mit der Hochschule Fulda angeboten. Die Einschreibung findet an der Universität Kassel statt. Er baut auf dem Bachelor-Studiengang Sozialrecht an der Hochschule Fulda auf und ist in dieser Form einmalig in Deutschland.

Inhalt und Aufbau

Um was geht's?

Die sozialen Dienste werden in einem Umfeld tätig, das von höchst komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen geprägt und einer ungeheuren Veränderungsdynamik ausgesetzt ist. Öffentliche und freie Träger müssen sich immer häufiger und intensiver mit Organisations- und Strukturreformen befassen.  Dies stellt alle, die in der Führung von Unternehmen der Sozialwirtschaft und der Personalplanung sozialer Dienste und Einrichtungen tätig sind, vor große Herausforderungen. Zugleich trägt die Veränderung des Rechtsberatungsmarkts durch das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) dazu bei, dass im Gegensatz zu früher nicht nur Volljuristen Rechtsdienstleistungen erbringen können, die für soziale Dienste und Einrichtungen bedeutsam sind. Gefordert sind damit interdisziplinär aufeinander abgestimmte Kompetenzen in den Feldern Sozialrecht, Unternehmensführung, Personalwirtschaft und der Organisation Sozialer Dienste.

Der Masterstudiengang Sozialrecht und Sozialwirtschaft, der seit dem Sommersemester 2010 angeboten wird, soll den Studierenden ein fachübergreifendes, aufeinander abgestimmtes Angebot von Lehrveranstaltungen zur Vermittlung rechtlicher, wirtschaftlicher und sozialpädagogischer Problemlösungs- und Führungskompetenz vermitteln. Ausgehend vom jeweiligen Ausbildungshintergrund der Studierenden sollen Recht und Wirtschaft zu integrierten Elementen ihres fachlichen Profils und Selbstverständnisses werden. Die rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen werden im engen interdisziplinären Austausch vermittelt.  Der Studiengang lebt von vielfältigen Praxiskontakten. Zahlreiche Lehrbeauftragte gehören als Richterinnen und Richter dem in Kassel ansässigen Bundessozialgericht (BSG) an. Die Bibliothek des BSG, eine der größten sozialrechtlichen Spezialbibliotheken Europas, steht allen Teilnehmern des Masterstudiengangs offen. Hinzu kommen Lehrbeauftragte aus unterschiedlichen Feldern der sozialen Dienste.

Für wen ist das was?

Der Studiengang richtet sich an Absolventen des Bachelor-Studiengangs Sozialrecht der Hochschule Fulda und Absolventen anderer Disziplinen wie Wirtschaftsrecht, Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit. Auch Juristinnen und Juristen können sich nach dem 1. Staatsexamen für den Studiengang bewerben.

Wie läuft das Studium ab?

Der Ablauf des Studiums kann flexibel gestaltet werden, da die einzelnen Module nicht aufeinander aufbauen. Studierende wählen die Reihenfolge der Lehrveranstaltungen selbständig. Bei Bedarf werden sie dabei durch die Studiengangskoordination unterstützt.

Was kommt danach?

Die möglichen Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Sozialrecht und Sozialwirtschaft sind breit gefächert. Gedacht ist an verantwortliche Tätigkeiten im strategischen und operativen Bereich von Unternehmen der 

  • Sozialwirtschaft
  • öffentlichen Träger
  • Wohlfahrtsverbänden sowie
  • Trägern und Einrichtungen.
Die guten Erfahrungen mit dem beruflichen Unterkommen der Absolventen des Bachelorstudiengangs Sozialrecht an der Hochschule Fulda sowie der ersten Absolventen des Masterstudiengangs zeigen, dass die beruflichen Chancen sehr gut sind. Es ist absehbar, dass die Träger der sozialen Dienste das Berufsbild von Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeitern und Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen weiter professionalisieren werden. 

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