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1997 - 2017
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© Kath. HS für Sozialwesen
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Der Studiengang im Überblick

  • Studiendauer: 6 Studiensemester (berufsbegleitend)
  • 10 Module: 180 ECTS
  • Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
  • Studienplätze: 30
  • Studienvoraussetzungen: Studium auch ohne Abitur möglich
  • Informationsveranstaltungen: siehe Webseite >
  • Bewerbungsschluss: 30.11.
  • Studienbeginn: zum Sommersemester (März/April d. Jahres)
  • Kosten: Semesterbeiträge ca. 255€ (ohne Semesterticket)
  • Präsenzzeiten: Kontaktzeiten: i.d.R. 4 Präsenzwochen a 5 Tage pro Semester

Soziale Gerontologie (B.A.)

Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Soziale Gerontologie bietet Studierenden die Möglichkeit, für das Praxisfeld zentrale wissenschaftliche Grundlagen, fachspezifische Kenntnisse und Handlungsmethoden zu erwerben und auszubauen. Grundsätzlich sollen Studierende dazu befähigt werden, durch ihr berufliches Handeln zum Erhalt von Autonomie und Teilhabe sowie der Wahrung der Würde älterer Menschen, auch in ihrem letzten Lebensabschnitt, beizutragen.

Vor diesem Hintergrund fokussiert das Studienangebot die psychosoziale Situation von vulnerablen, chronisch kranken und jenen alten Menschen, für die Konzepte von Unterstützung und Begleitung bislang noch weitgehend fehlen (z.B. alte Menschen mit Behinderungen, psychisch kranke alte Menschen, alte Menschen mit Migrationshintergrund). Die Studierenden sollen ermutigt und befähigt werden, an innovativen lebensweltorientierten Lebens-, Wohn- und Betreuungskonzepten für „neue Zielgruppen“ alter Menschen sowie für die noch größer werdende Gruppe von demenzkranken Personen aktiv gestaltend mitzuwirken.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf den individuellen, fachlichen und ethischen Herausforderungen, die mit der Betreuung und Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase verbunden sind. Hier steht die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen aus den Bereichen Sterbebegleitung und Palliative Care (Palliative Geriatrie) im Mittelpunkt.

Auf der Ebene der Handlungsmethoden erfolgt eine Schwerpunktsetzung in den Bereichen Gewaltprävention und Konfliktmanagement, Quartiersbezogene Ansätze / Case Management sowie Anleitung und Bildung (z.B. Aus-, Fort- und Weiterbildung, Anleitung von Ehrenamtlichen).

Berufsprofil

Der Studiengang eröffnet berufliche Perspektiven in einer Vielzahl von Berufsfeldern, wie zum Beispiel in den Bereichen

  • des Pflege- und Gesundheitswesens
  • der Altenhilfe und Altenarbeit
  • der Kommunal- und Ministerialverwaltungen
  • der Lehrtätigkeit in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Konkret kann es beispielsweise eine Stelle als Referentin oder Referenten für Altenhilfe bei Wohlfahrtsverbänden und Selbsthilfeorganisationen, als Pflegeberaterin oder Pflegeberater in einem Pflegestützpunkt, als Bereichsleiterin oder Bereichsleiter in einer Einrichtung oder für Schnittstellenmanagement sein.

7 gute Gründe für das Bachelorstudium Soziale Gerontologie

  • Die Möglichkeit, eigene fachliche Erfahrungen und Kompetenzen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verknüpfen
  • Enge Verknüpfung von hochschulischem Lernen und Praxiserfahrung – Nutzung der Praxis als Lernort
  • Lernen anhand authentischer Fälle aus der Praxis
  • Schwerpunktsetzung im Bereich zentraler Handlungsmethoden (z.B. Case Management, Palliative Care) mit der Möglichkeit der Erlangung entsprechender Zertifikate
  • Ermöglichung des Studiums neben Beruf und Familie durch die bedarfsgerechte Organisation der Präsenzzeiten und den Einsatz von E-Learning
  • Verkürzte Studienzeit durch die Anrechnung pflegerischer Ausbildungsinhalte oder entsprechend nachgewiesener Kompetenzen
  • Es fallen keine allgemeinen Studiengebühren, sondern lediglich die Semesterbeiträge an

Studiengangsentwicklung

Die demographische Entwicklung mit einem zunehmenden Anteil hochaltriger Menschen an der Bevölkerung hat zu einem veränderten Bedarf an professionellen Kompetenzen im Kontext der Pflege und Betreuung älterer Menschen geführt. Zum Aufgabenprofil gehören neben konkreten pflegerischen Verrichtungen zunehmend Aufgaben der Prozesssteuerung und der Erschließung von sozialen und materiellen Ressourcen. Darüber hinaus sind im gerontologischen Praxisfeld insbesondere psychosoziale Kompetenzen bspw. in den Aufgabenfeldern der gerontopsychiatrischen Fachpflege, der Beratung oder der Sterbebegleitung gefragt.  

Vor diesem Hintergrund wird die KHSB einen Berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Soziale Gerontologie zur Ausbildung von hochqualifizierten Expertinnen und Experten an der Schnittstelle von pflegerisch-gesundheitsbezogenen und psychosozialen Herausforderungen im gerontologischen Praxisfeld anbieten (Beginn Sommersemester 2015).

Der Studiengang wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Europäischen Union (EU) und dem Europäischen Sozialfond (ESF) geförderten Projektes "Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen - Herausforderungen des demographischen Wandels aufgreifen" (PONTS) entwickelt. Zur Qualitätssicherung des innovativen zielgruppenspezifischen Studiengangskonzepts werden gemeinsam mit den Studierenden, den Lehrenden und kooperierenden Praxiseinrichtungen die studiengangsspezifischen didaktischen Elemente kritisch erprobt, evaluiert und auf dieser Grundlage ggf. modifiziert. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Kontakt

Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)
Köpenicker Allee 39-57
10318 Berlin
Tel.: 030 50101010
Fax: 03050101088
e-mail: studierendensekretariat@no-spamkhsb-berlin.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >

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Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Soziale Gerontologie wurde im Rahmen des Projekts "Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen – Herausforderungen des demographischen Wandels aufgreifen" (PONTS) entwickelt. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfond der Europäischen Union gefördert.


 

 

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