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Mit Soft Skills zum Traumjob

Die richtigen Zeugnisse sind die Basis für eine erfolgreiche Bewerbung, das ist klar. Aber gute Noten alleine sind nicht ausreichend, um Karriere zu machen, darüber besteht ebenfalls Einigkeit. Der ideale Bewerber hat sich im Studium auch Soft Skills angeeignet.

Soft Skills, das sind die "weichen Fähigkeiten" die für das Ausüben eines Berufes genauso wichtig sind, wie die "Hard Skills" (Berufsausbildung, Studium, Noten, Zeugnisse, Sprachkenntnisse). Die Soft Skills sind der Teil der sozialen Kompetenz, der die berufsrelevanten Fähigkeiten abdeckt.

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Für eigenbrötlerische Einzelgänger gibt es kaum noch Nischen in der Arbeitswelt. Die Informations- und Dienstleistungsgesellschaft fordert eine hohe Serviceorientierung an den Kunden, die auf guter Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Partnern beruht.

Der ideale Bewerber hat beides

Aus diesem Grund haben Unternehmen ihre Stellenanzeigen in den letzten Jahren um die Soft Skills erweitert. Es werden Mitarbeiter gesucht, die neben der richtigen Ausbildung auch noch über "weiche" Persönlichkeitsmerkmale verfügen. Fachliches Know-how reicht nicht mehr aus, die neuen Schlagworte sind: Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Motivation und Flexibilität.

Der ideale Bewerber kann sogar noch mehr, er ist nicht nur teamfähig und kommunikativ, er arbeitet selbstständig, ist durchsetzungsfähig und mobil. Er identifiziert sich mit dem Unternehmen und hat ein gutes Zeitmanagement. Wer aufsteigen will, muss durch Persönlichkeit überzeugen. Ein gerader Lebenslauf und gute Noten im Examen reichen noch nicht aus, um den Traumjob ans Land zu ziehen. Viele Unternehmen überprüfen in Assessment-Centern wie es im die soziale Kompetenz der Bewerber bestellt ist. In konstruierten Situationen und unter Zeitdruck  können die Personalverantwortlichen beobachten wie sich die potentiellen Mitarbeiter untereinander verhalten.

Soft Skills sind (zum Teil) erlernbar

Erwartet wird, dass man die Soft Skills bereits von zu Hause mitbringt, oder sie sich spätestens im Studium angeeignet hat. Wie, das weiß niemand so genau. Einen Leitfaden, an dem man sich orientieren könnte gibt es nicht. Für den Arbeitgeber zählt erstmal, dass man die Soft Skills überhaupt hat.

Ist der Grundstock angelegt, können die eigenen Fähigkeiten im Laufe der Jahre verfeinert werden. Mit jeder neuen Situation wird etwas dazugelernt, die Souveränität im zwischenmenschlichen Bereich steigt. Natürlich gilt das nur mit Einschränkungen. Konflikte können im Anfangsstadium erkannt werden, dennoch ist jede Situation neu. Rhetorik kann in Seminaren gelernt werden, Schlagfertigkeit und Witz kaum. Der Stil und das Auftreten kann verbessert werden, an innerlichen Einstellung wie Motivation und Offenheit neuen Dingen, Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber ist die Arbeit schwieriger, da die persönliche Einstellung geändert werden muss.

Die wichtigsten Soft Skills im Überblick >

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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