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Buchbesprechung

 

Bernhard Moestl
Shaolin - Du musst nicht kämpfen, um zu siegen 
Droemer/Knaur 2008
ISBN 978-3-426-64566-6
239 Seiten, 14,95 EUR

Shaolin - Du musst nicht kämpfen, um zu siegen

Wie passt östliche Weisheit in den westlichen Alltag? Können die Denkansätze erfolgreich an unsere Welt angepasst werden? Nach der Lektüre von Moestls Buch weiß man mehr: Nicht mit Muskelkraft kommt man weiter; was zählt ist die innere Kraft.

Bernhard Moestl präsentiert dem Leser 12 Lebensprinzipien. Prinzipien, die er sich nicht selbst ausgedacht hat, sondern, die ihren Ursprung in einem Kloster im Herzen von China haben. Die Shaolin sind in der ganzen Welt bekannt - nicht nur aufgrund ihrer Kampfeskunst, sondern auch wegen ihrer mentalen Stärke, mit der sie jede Situation meistern können. So gilt zum Beispiel:

  • Langsamkeit statt Hektik
  • Intensität für das, was man tut
  • Gelassenheit im Streit
  • Entschlossenheit bei Forderungen

Die Prinzipien sind überall im Alltag nutzbar. Und das Schöne daran, Kampf ist nicht mehr nötig. Mit vielen praktischen Beispielen - aus dem Privat- und dem Berufsleben - erläutert der Autor, um was es ihm geht. Hier ein erster Vorgeschmack.

Lebe im Hier und Jetzt, ohne den Moment zu bewerten

Bloß nicht warten, bis die Zeit endlich gekommen ist. Zum Beispiel die Rente, wenn es keine Verpflichtungen mehr gibt. Dann kann es nämlich bereits zu spät sein! Wer sein Leben in Abschnitte einteilt: bis hierher lernen, bis hierher arbeiten, dazwischen Urlaub und dann die Pension, verpasst den Augenblick. Das Shaolin-Prinzip lehrt uns, genau in diesem Augenblick zu leben. Diesen speziellen Moment als einen wunderbaren, kostbaren, vergänglichen Teil des Lebens zu betrachten.

Tue Dinge ganz oder lasse sie

Mit Entschlossenheit werden Dinge in Bewegung gesetzt. Wer handelt, kann auch die Spielregeln entscheiden. Umgekehrt gilt, dass derjenige, der nur reagiert, immer in der schwächeren Position ist und deshalb auch leichter manipuliert werden kann. Es gibt das Prinzip Entschlossenheit und es gibt die restlichen Verhaltensweisen. Auch das „Eigentlich-schon-wollen“ gehört mit allen seinen Erscheinungsformen zum Nicht-Wollen. Das pure Wollen hilft ebenfalls nicht weiter. Entschlossenheit heißt alle erforderlichen Schritte umsetzen, um das Ziel zu erreichen.

Das Prinzip der Nachahmung

Wer seinen „Feind“ kennt, kann ihn auch besiegen. Also nahmt den „Feind“ nach! Die Nachahmung hat bei uns einen negativen Beigeschmack, dabei geht es hier nicht darum, sich mit fremden Federn zu schmücken, sondern wertfrei zu imitieren, um es dann besser zu machen. Anders ausgedrückt: durch Nachahmung in Verbindung mit Optimierung kann vieles sehr schnell erreicht werden.

studieren.de-Wertung:

Dass Buch lädt ein, die eigenen Vorstellung zu überdenken. Warum Träume sterben lassen, wenn das Leben nicht meinen Vorstellungen gehorcht? Vielleicht klappt es ja mit ein paar neuen Strategien…. Bernhard Moestl ist seit frühester Kindheit ein Fan der Shaolin. Mit diesem Buch lässt der den Leser an Erfahrungen, die er in China in einem Shaolin-Kloster gesammelt hat, und die sein Leben verändert haben, teilhaben. Das Buch, das eher als Arbeits- denn als Lesebuch konzipiert ist, ist auf jeden Fall eine Lektüre wert.

 

, Redaktion
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