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© Kath. Uni Eichstätt-Ingolstadt
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Das gemeinsame Studium von Lehramt und Schulsozialarbeit ist eine bundesweite Besonderheit. In Praxisforschungsprojekten und anwendungsorientierten Lehrformen werden die professionellen Perspektiven von Lehramt und Jugendhilfe in ihrer gegenseitigen Bezüglichkeit vertieft und erweitert. Das Team der Dozentinnen und Dozenten an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wird durch ausgewiesene nationale und internationale Expertinnen und Experten der Wissenschaft sowie beruflichen Praxis gebildet. Sie behandeln die jeweils aktuellen Aufgaben und Funktionen der Schulsozialarbeit interdisziplinär.

Hierzu gehören z.B. Gewalt, Drogen, Mobbing, Schulverweigerung, Inklusion, Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

Charakter des Studiengangs

Der Studiengang ist anwendungsorientiert. Erstmalig in Deutschland wird die interprofessionelle Arbeit im Feld der Schule durch einen gemeinsamen Masterstudiengang institutionalisiert. Dieser Studiengang ist angelegt, die wissenschaftliche Erforschung des Kooperationsfeldes Schule und Jugendhilfe zu intensivieren und neben der Ausbildung die Beforschung des Feldes als Grundlegung einer beschleunigten Professionalisierung auszubauen.

Studienort

Das Studium in Eichstätt bietet alle Vorteile einer kleinen Hochschule. Die Seminargruppen sind klein. Sie genießen eine intensive und individuelle Betreuung durch die Dozenten. Kurze Wege erleichtern die Studienorganisation. Eine hervorragend ausgestattete Bibliothek und die unter dem gleichen Dach befindliche Universität mit den Fächern Soziologie, Politikwissenschaft, Mathematik, Ökonomie etc. bieten überdurchschnittlich gute Studienbedingungen.

Studienziele

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs

  • verstehen und analysieren Schule als originären Lebens- und Entwicklungsraum junger Menschen in einem jeweils besonderen Sozialraum.
  • erkennen und berücksichtigen soziale Ungleichheit und soziokulturelle Rahmen und Eigenarten junger Menschen und ihrer Familien als Bedingung individueller und gruppenbezogener Bildung und Sozialisation.
  • beforschen ausgewählte Hintergründe und Ursachen für Entwicklungshindernisse und Konflikte von jungen Menschen im Umfeld der Schule.
  • identifizieren anforderungsgemäße Inhalte, Methoden und Arbeitsformen von Jugendhilfe und Schule, setzen diese gemeinsam mit den Adressatinnen und Adressaten um.
  • beforschen ausgewählte Hintergründe und Ursachen für Entwicklungshindernisse und Konflikte von jungen Menschen im Umfeld der Schule.
  • entwickeln ihre eigene professionelle Identität als Basis erfolgreicher Kooperation mit relevanten Akteuren in Schule und Jugendhilfe.

Studienaufbau /-inhalte

Schulsozialarbeit / Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Das Studien- und Forschungsprogramm zur Sozialen Arbeit an Schulen basiert auf dem breiten Spektrum von Ansätzen und Konzeptionen in der Schulsozialarbeit. Im Mittelpunkt stehen Bedürfnisse, Interessen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler. Deren soziale Probleme und die Anforderungen des Aufwachsens werden analysiert und durch Angebote der sozialen Beratung und Behandlung bearbeitet. Somit werden konzeptionelle Fassungen wie JaS in Bayern ebenso aufgegriffen wie sozialpädagogische Schulprojekte in anderen Bundesländern (z.B. Baden-Württemberg, Niedersachsen). In jedem Fall werden die professionellen Perspektiven von Jugendhilfe und Schulpädagogik in ihrer Eigenständigkeit untersucht und als Grundlagen für interdisziplinäre Koordination, Kooperation und Entwicklungsarbeit analysiert. Jugendhilfe und Schule ergänzen sich gerade durch spezifische Unterschiede in ihren Arbeitsformen, Methoden und Inhalten. In Schulen mit Schulsozialarbeit werden die Integrations- und die Selektionsfunktionen von Schule systematisch in den Blick genommen.

Berufsperspektiven


Je nach der eigenen akademischen Vorbildung (Soziale Arbeit, Lehramt, Religionspädagogik, etc.):

  • Schulmanagement und Sozialmanagement
  • Führungs- und Leitungsaufgaben bei Trägern der Jugendhilfe oder der Schule
  • Spezialisierung in Geschäftsfeldern Schule oder Jugendhilfe
  • Steuerung in der Schulsozialarbeit
  • Promotion als Vorbereitung für wissenschaftliche Arbeitsfelder

Zulassung und Bewerbung

Die Zulassungsvoraussetzung zur Aufnahme des Masterstudiums erfordern ein mit der Prüfungsgesamtnote 2,5 oder besser abgeschlossenes Hochschulstudium der Sozialen Arbeit oder ein Abschluss in einem fachlich verwandten Studiengang (Religionspädagogik, Pädagogik, Kindheitspädagogik) an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiger Abschluss an einer inländischen oder ausländischen Hochschule. Über die Gleichwertigkeit entscheidet die Prüfungskommission. Im Rahmen des ersten Hochschulabschlusses sollten 210 ECTS-Punkte erworben worden sein.

Bewerbungsverfahren


Bewerbungen für diesen Studiengang werden vom Studierendenbüro der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt entgegengenommen. Das Bewerbungsformular muss bis zum 15. Juli bei der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eingegangen sein.
Mehr Informationen >

Infos auf einen Blick

Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Studienbeginn: Wintersemester
Regelstudienzeit: 3 Semester
Bewerbungsfrist: 15. Juli
Standort: Eichstätt 

Studiengangsflyer (PDF) >

Kontakt

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Auf der Schanz 49
85049 Ingolstadt

Zentrale Studienberatung
Marie Eder
Telefon: +49 8421 93 - 21283    
Fax: +49 8421 93 - 212830    
studienberatung@ku.de

Fachstudienberatung
Michael Schieder
Michael.Schieder@no-spamku.de


Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Universität.
Zur Webseite >


 

 

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