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Ob mittelständischer Betrieb oder Industriekonzern, ob Nichtregierungsorganisationen oder staatliche Organisation, Fragen der Sicherheit spielen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft eine herausragende Rolle. Auf diese neuen Herausforderungen hat die Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen im Jahr 2006 mit der Einrichtung des Bachelor-Studiengangs "Risiko- und Sicherheitsmanagement" (RSM) reagiert, der auf Managementaufgaben in der Versorgungs-, Transport- und Konzernsicherheit, des Sicherheitsgewerbes und der kommunalen Krisenbewältigung vorbereitet. In diesem wissenschaftlich fundierten und an den konkreten Erfordernissen der Praxis orientierten Studiengang wird wettbewerbsfähiger Nachwuchs für ein aktives, innovatives und ganzheitliches Risiko- und Sicherheitsmanagement ausgebildet.

Kurzdarstellung der Studiengangsentwicklung

Zur Einschätzung des potentiellen Arbeitsmarkts für Führungskräfte im Bereich der gewerblichen, kommunalen und Konzernsicherheit sowie für die notwendige Entwicklung eines Berufsbildes und eines spezifischen Anforderungsprofils wurde eine Berufsfeld- und Bedarfsanalyse durchgeführt, deren Ergebnisse letztlich in die Entwicklung des Curriculums eingeflossen sind. Es wurden bislang ca. 70 Interviews mit Unternehmen und Organisationen aus den nachfolgenden Branchen durchgeführt:

  • Handel, Wirtschaft, Industrie (Konzerne/Unternehmen/Betriebe)
  • Internationales Transportwesen (Transportunternehmen, Anlagenbetreiber, sonstige Beteiligte an der Transportkette)
  • Sicherheitsgewerbe (klassisch)
  • Berater- und Service-, Consulting Firmen (mit Sicherheitsdienstleistungen in Bereichen wie betriebliche Sicherheit, Integrity / Forensic Services, etc.
  • Versicherungen, Banken und Geldinstitute
  • Tourismusgewerbe, Entwicklungszusammenarbeit und Hilfsorganisationen
  • Kommunen und Landkreise (Gebietskörperschaften)

Immerhin drei Viertel der Befragten haben zukünftig eine Verwendung für einen Absolventen/eine Absolventin des Studiengangs und erwarten neben einer Professionalisierung und Qualitätssteigerung vor allem ein aktives, innovatives und ganzheitliches Sicherheitsmanagement und eine Verbesserung der Sicherheitsorganisation. Die wesentlichen Aufgabenfelder für Absolventinnen und Absolventen liegen primär in der Optimierung des Risiko- und Sicherheitsmanagement der befragten Unternehmen und Organisationen. Neben der Beschreibung von Funktionsbereichen werden insbesondere die Konzernsicherheit oder einzelne spezifische Aufgabenfelder in diesem Bereich explizit hervorgehoben.

Studieninhalte

Die Studierenden erwerben die wissenschaftlichen und praktischen Kompetenzen, die sie zur eigenständigen Wahrnehmung von Aufgaben im Risiko- und Sicherheitsmanagement in Konzernen, Organisationen oder Kommunen in einer mittleren Managementposition benötigen. Durch die Weiterentwicklung und Konsolidierung von persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen im Rahmen der hochschulspezifischen und berufspraktischen Sozialisation werden sie in die Lage versetzt, eine an professionellen Standards und berufsethischen Grundprinzipien ausgerichtete Sicherheitskultur in ihrem Tätigkeitsfeld zu realisieren.

Der Studiengang "Risiko- und Sicherheitsmanagement" ist als 6-semestriges Vollzeitstudium mit einer Gesamtstudienleistung von 180 Credits angelegt. Das inhaltliche Anforderungsprofil für Risiko- und Sicherheitsmanager und die geforderten Schlüsselqualifikationen dienten als Grundlage für das Curriculum. Unterschiedliche Perspektiven verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, polizeilicher Fachpraxis und des praktischen Risiko- und Sicherheitsmanagements sind in die Entwicklung des Curriculums eingegangen. Zudem wurden die Modulthemen in Diskussionen mit Experten aus der Praxis, d.h. Leitern der Konzernsicherheit global tätiger Unternehmen kommunikativ abgestimmt.

Der Studiengang "Risiko- und Sicherheitsmanagement" wird eng mit wissenschaftlicher Forschung verknüpft und die curricularen Themen fortlaufend um neue wissenschaftliche Erkenntnisse bereichert. Das Forschungsinstitut IPoS ermöglicht die Realisierung von Forschungsvorhaben im Zusammenwirken mit der privaten Wirtschaft und trägt damit nicht nur zu einer engen Verknüpfung von Forschung und Lehre und somit zu einer vertieften und qualifizierten Ausbildung der Studierenden bei.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Sie können sich bis zum 15. Juli bei uns bewerben.

Den Zulassungsantrag finden Sie hier zum Download.

Erreichbarkeit der Studiengangsleiterin

Prof. Dr. Claudia Kestermann
Standort: C 315
Tel.: +49 421 36159446
E-Mail: claudia.kestermann@no-spamhfoev.bremen.de

Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Webseite zum Studiengang.
Zur Webseite >

 

 

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