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Auf einen Blick

  • Name des StudienangebotsPublic Health (M.Sc.)
  • FachbereichPflege und Gesundheit
  • StudienabschlussMaster of Science (M.Sc.)
  • Art des StudiumsPräsenzstudium
  • Regelstudienzeit4 Semester
  • Studienplätze30
  • StudienbeginnWintersemester
  • ZulassungsbeschränkungNC
  • ZulassungsvoraussetzungenErster Hochschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5 sowie ein gesundheitswissenschaftlicher Schwerpunkt im Studium oder im Beruf. Berufserfahrung von mindestens einem Jahr kann den Notenschnitt relativieren.
  • UnterrichtsspracheDeutsch
  • SprachvoraussetzungenFür deutsche Studierende: Englische Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt, aber nicht formal überprüft. Für internationale Studierende: Englische Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt, aber nicht formal überprüft. Außerdem deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) spätestens am Tag der Immatrikulation. Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist ein niedrigeres Niveau ausreichend. Bewerbungen bis zum 30. April: B 1 oder äquivalent, Bewerbungen ab 1. Mai: DSH 1 bzw. B 2 oder äquivalent.
  • Bewerbungsfrist15. Juli
  • BesonderheitenStudienkonzept mit verschiedenen Wahlpflichtmodulen: Gesundheitsschutz bei interpersoneller Gewalt; Health Technology Assessment und Ökonomische Evaluation; Normatives und Strategisches Management; Umwelt und Gesundheit; Gesundheitsförderung; Sozialepidemiologie; Kritische Gesundheitswissenschaft. Im Modul Internationale Gesundheit: Globalisierung und Gesundheit; Gesundheit und Versorgung im Alter: Bewältigung demografischer Veränderungen in Europa; alternativ: Auslandssemester.

Inhalt und Aufbau

Um was geht's?

Public Health zielt auf die Förderung der Gesundheit, die Erhöhung der Lebenserwartung, die Verringerung der Erkrankungshäufigkeit und die Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Bevölkerung und ergänzt damit die individuelle Perspektive von Medizin und anderen Gesundheitsberufen. Public Health ist interdisziplinär ausgerichtet und nimmt zudem eine international vergleichende Perspektive ein. Es wird etwa gefragt nach:

  • der Häufigkeit und Verteilung von Erkrankungen in der Gesellschaft, einschließlich der sozial bedingten gesundheitlichen Ungleichheit
  • den Ursachen von Gesundheit und Krankheit, insbesondere den sozialen und umweltbedingten Einflussfaktoren auf die Gesundheit
  • dem Bedarf an präventiver, therapeutischer und pflegerischer Versorgung sowie der Gesundheitsförderung der Bevölkerung heute und in der Zukunft
  • der Planung, Durchführung und Bewertung lebensweltbezogener Interventionen zur Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung
  • der Wirksamkeit und Effizienz unterschiedlicher Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention sowie zur Krankenbehandlung
  • der Eignung bestehender Strukturen, Prozesse und Formen der Arbeitsteilung der Gesundheitsberufe im Sinne einer effektiven und effizienten gesundheitlichen Versorgung und Gesundheitsförderung sowie der Steuerung und Finanzierung der Krankenversorgung
  • der Gestaltung eines Gesundheitssystems, das allen Bürgerinnen und Bürgern eine hohe Versorgungsqualität und einen gleichen, nicht diskriminierenden, ihrem individuellen Bedarf entsprechenden und bezahlbaren Zugang zu Versorgungsleistungen bietet
  • der angemessenen Beteiligung von Patientinnen und Patienten sowie Bürgerinnen und Bürgern an der Gestaltung des Gesundheitswesens
Public Health verbindet Forschung mit ihrer Anwendung und Umsetzung. International ist Public Health eine verbreitete wissenschaftliche Weiterbildung und Voraussetzung für die Übernahme von Gestaltungsaufgaben in Gesundheitssystemgestaltung und Gesundheitsversorgung. 

Für wen ist das was?

Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen unterschiedlicher Disziplinen mit einer beruflichen oder fachlichen Schwerpunktsetzung in Gesundheitsfragen haben die Möglichkeit, sich für Gestaltungsaufgaben im Gesundheitswesen zu qualifizieren. Public Health setzt dabei die Fähigkeit voraus, bevölkerungsbezogen zu denken und zu handeln und nicht ausschließlich die Optimierung der Wirtschaftsergebnisse gesundheitsbezogener Leistungsanbieter zu fokussieren. Wer Verantwortung in der Gestaltung des Gesundheitswesens im nationalen oder internationalen Kontext übernehmen oder zu diesen Themen forschen und lehren möchte, ist hier richtig. Sie sollten Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten und Forschen, Spaß am interdisziplinären Dialog und gute Englischkenntnisse mitbringen.

Wie läuft das Studium ab?

Ein forschungsorientiertes Master-Studium nach internationalen curricularen Absprachen. Bei einem Auslandssemester an einer Partnerhochschule werden die dortigen Schwerpunkte auf das Studium angerechnet. Während der Vorlesungszeit finden die regulären Lehrveranstaltungen Montag und Dienstag statt.

Von Beginn des Studiums an werden Sie zur gesundheitswissenschaftlichen Forschung befähigt. Im Modul Forschungsmethoden wird aufbauend auf vorhandene Vorkenntnisse vermittelt, wie ein angemessenes Forschungsdesign entwickelt wird, quantitative und qualitative Methoden angewendet, Forschungsergebnisse präsentiert und Forschung evaluiert werden. Anwendungsbezogene Forschungskompetenz erhalten Sie im Rahmen eines Forschungsprojekts, das über zwei Semester die konkrete forschende Arbeit in Kleingruppen in den Mittelpunkt stellt, sowie in den Bereichen Epidemiologie, publikationsfähiges Schreiben und der Ökonomischen Evaluation und Health Technology Assessment. Im zweiten und dritten Semester setzen Sie individuelle Schwerpunkte durch die Auswahl von zwei Wahlpflichtmodulen und einem der internationalen Module.

Im vierten Semester beschäftigen Sie sich im Rahmen Ihrer Master-Thesis mit eigenständiger angewandter Forschung. Studienprojekte und Master-Arbeiten können in Drittmittelprojekte des Fachbereichs eingebunden sein. 

Was kommt danach?

Eine weitere wissenschaftliche Laufbahn erfolgt in der Regel über die Arbeit in Drittmittelprojekten an Hochschulen und/oder eine Promotion. Forschungsorientierte Tätigkeiten sind aber auch an außeruniversitären Einrichtungen wie dem Robert Koch Institut oder im Bereich des Health Technology Management möglich.

  • Tätigkeiten auf akademischem Niveau sind in verschiedenen Bereichen möglich: Im nationalen Umfeld können strategische und konzeptionelle Stellen besetzt werden, zum Beispiel in öffentlichen Verwaltungen auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene, im Bereich der Sozialversicherungen oder in Institutionen der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Auch Tätigkeiten im Bereich der Politikberatung oder der Verbandsarbeit sind möglich.
  • Innerhalb der Versorgungsstrukturen ist der Masterabschluss in Public Health oft eine der hilfreichen Voraussetzungen, um in leitende Positionen aufsteigen zu können. 
  • Für eine Tätigkeit im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit sind Auslandserfahrungen und sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch und einer zweiten Weltsprache neben dem Master in Public Health oft zusätzliche Einstellungsvoraussetzungen.

Hilfe bei Fragen

Fachliche Beratung

Susan Wank

Studiengangskoordinatorin der Studiengänge Gesundheitsförderung (B.Sc.), Public Health (M.Sc.) und Pädagogik für Pflege- und Gesundheitsberufe (M.A.)

Allgemeine Beratung

Tim Feldermann

Zentrale Studienberatung

Beratung für internationale Studierende

Britta Simon

Admissions Officer

Application and admission (international students and refugees) • Housing • Registration

 

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Master of Science
HS Fulda
Public Health
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