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1997 - 2016
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Buchbesprechung

Hermann Scherer
Wie man Bill Clinton nach Deutschland holt - Networking für Fortgeschrittene
Campus Verlag
Frankfurt am Main
216 Seiten, 24,90 Euro
ISBN-13: 978-3-593-37766-7
ISBN-10 3-593-37766-7

Wie man Bill Clinton nach Deutschland holt - Networking für Fortgeschrittene

Networking belebt die eigenen Beziehungen. Man muss nur daran glauben und das eigene Verhalten optimieren, dann kann man sich bald über die vielen schönen Ergebnisse freuen. Einzelkämpfer sind dazu aufgerufen, ihr Lebensmotto zu überprüfen.

Wie ist es dazu gekommen, dass das Oktoberfest in München immer im Bierzelt Schottenhammel eröffnet wird? Früher war jedes Jahr ein anderes Bierzelt an der Reihe; heute ist der Anstich im Schottenhammel beschlossene Sache. Was entscheidet darüber, ob ein Buch ein Bestseller wird oder für ewige Zeiten als Ladenhüter verstaubt? Und wie schafft es ein Veranstalter, den ehemaligen Präsidenten der USA, Bill Clinton, für einen Abend nach Deutschland zu holen?

Die Wirkung von Networking liegt auf der Hand: Wer an Erfolgsstories aus dem Bekanntenkreis denkt, weiß, dass in zwei von drei Fällen Networking der Grund für die glückliche Begebenheit war. Unterschiedliche Geschichten und Konzepte, die aber allesamt diese Feststellung untermauern, werden in diesem Buch unterhaltsam vorgestellt.

Wer daran glaubt, dass Networking funktionieren kann, hat auch keine Probleme damit, sich vorzustellen, dass alle Menschen dieser Welt über sechs Ecken miteinander verbunden sind. Das ist eine These des Psychologen Stanley Milgram, die 2003 sogar als globales Experiment von der New Yorker Columbia University digital belegt wurde.
 
Verbunden mit der ganzen Welt 

Networking ist das Konzept der Zukunft. Auf wenigstens 20 Kontakte kommt jeder eigentlich auf Anhieb. Aber mehr? Da bedarf es erst einmal einer kleinen Hilfestellung. Der Autor, der als Coach tätig ist, erläutert, wie er den Teilnehmern seiner Seminare die Augen öffnet. Denn so leicht wie man diese Tatsache übersieht, so schnell verzettelt man sich in alltäglichen und routinierten Arbeitsabläufen.
 
Beides nicht gerade förderlich für das eigene Networking-Potenzial. Der Blick für die Angelegenheiten, die dringend sind, aber nicht wichtig, und diejenigen, die wichtig sind, aber nicht dringend, ist entscheidend. Im Zeitmanagement ist diese Einteilung der anstehenden Dinge als Eisenhower-Modell bekannt. Ob man dieses Prinzip nun im privaten oder geschäftlichen Bereich anwendet, ist einerlei. Das geschäftliche und das private Netzwerk greift oft Hand in Hand.

studieren.de-Wertung

Networking für Fortgeschrittene bedeutet, dass Networking nicht als Selbstzweck betrachtet werden kann. Ehrlich und authentisch wahrgenommen wird derjenige, der keine konkreten Ziele im Hinterkopf hat. Beim echten und inspirierten Networking geht es darum, Spaß daran zu haben, Menschen zu treffen und Kontakte aufzubauen. Wer Empfehlungen unter dem Motto „Was kann ich für andere tun“ weitergibt, wird früher oder später selbst davon profitieren können. Die Beispiele aus der Praxis sind so anschaulich, dass der Leser den Erfolg von bedachtem Networking nicht mehr in Frage stellen kann.

Einzelkämpfer erhalten durch dieses Buch viele neue Impulse. Die eigentliche Herausforderung beim offenen Umgang mit anderen Menschen ist nämlich auch ein paar Dinge von sich selbst preiszugeben.

, Redaktion
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