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1997 - 2018
studieren.de
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© Helmut Pfindel
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Konzeption

Unser 8-semestriger integrativer Studiengang besteht gut zur Hälfte aus Modulen, die sich auf Fragen der Sozialen Arbeit konzentrieren. Ein Viertel sind speziell theologische Module, und das letzte Viertel hat mit beiden Fachgebieten gleichzeitig zu tun. Dabei wird in jedem Modul darauf geachtet, auch die Perspektive des anderen Fachgebiets mit einzubringen, damit Theologie und Soziale Arbeit sich gegenseitig befruchten können.

Dazu kommen praktische Elemente:

  • Nach dem 1. Studienjahr macht man im Sommer ein 4-wöchiges Sozialpraktikum für erste Einblicke in die Berufswelt.
  • Nach vier Semestern Grundstudium folgt im 5. Semester ein halbjähriges Anerkennungspraktikum in einer Sozialen Einrichtung.
  • Nach dem 6. Semester gibt es dann im Sommer noch ein 4-wöchiges Praktikum in einer christlichen Gemeinde.
  • Zum Abschluss schreibt man eine Bachelorarbeit über ein selbstgewähltes Thema.

Studienbeginn

Das Studium beginnt immer Mitte September (im Jahr 2018 am 11.9.) und dauert 8 Semester (Regelstudienzeit).

Ein Studieneinstieg ist nur zum Wintersemester möglich.

Kompetenzen

In einem Studium der Sozialen Arbeit lernt man z. B. ...

  • wie Menschen dazu ermutigt und angeleitet werden können, ihr Leben besser zu gestalten und zu bewältigen
  • wie zwischenmenschliche Beziehungen in Gruppen so gestaltet werden können, dass positive Entwicklungen in Gang kommen
  • wie man das alles wissenschaftlich analysieren kann, um Missstände aufzudecken und neue Ideen zu entwickeln
  • wie man professionell dazu beitragen kann, dass gerechte Verhältnisse entstehen und Konflikte gelöst werden

In den praktisch-theologischen Zusatz-Modulen in TABOR lernt man z. B. ...

  • wie die Bibel aufgebaut ist und was sie uns heute sagen kann
  • wie man selbst ein geistliches Leben führt und das an andere weitergeben kann
  • wie man Menschen seelsorgerlich vom christlichen Glauben her professionell beraten kann
  • wie man Gruppenprozesse in Gemeinden positiv fördern kann

Daneben gibt es viele Wahlmöglichkeiten für individuelle theologische Interessen

Berufsperspektiven

Mit Abschluss des Studiums wird die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte(r) Sozialarbeiter(in) / Sozialpädagoge/in“ verliehen.

Damit eröffnen sich vielfältige Berufsmöglichkeiten in der Sozialhilfe oder Diakonie, z.B.:

  • Jugendsozialarbeit
  • Flüchtlingshilfe
  • Sucht- und Drogenhilfe
  • Straffälligenhilfe
  • Schulsozialarbeit
  • Gesetzliche Betreuung
  • Schuldnerberatung
  • Altenarbeit
  • Familienberatung
  • Arbeit mit Wohnungslosen
  • Behindertenhilfe

Durch die zusätzliche Kompetenz in Praktischer Theologie eröffnen sich weitere Berufsfelder in christlichen Gemeinden und Werken, z.B. in…

  • Christlicher Kinder- und Jugendarbeit
  • Seelsorge und Beratung
  • Gemeindediakonie
  • Konfirmandenarbeit
  • Missionarischer Arbeit
  • Freizeitarbeit
  • Mitarbeiterschulung

... oder Weiterstudium

Durch den staatlich anerkannten Bachelor-Abschluss bieten sich viele Möglichkeiten im Anschluss an staatlichen Universitäten oder Fachhochschulen weiter zu studieren und einen Master-Abschluss zu erwerben, entweder direkt im Fachgebit der Sozialen Arbeit, aber auch in anderen Studiengängen.

In TABOR selbst gibt es die Möglichkeit, zusätzlich zum normalen Studienprogramm auch noch (ohne weitere Kosten!) Module aus dem Programm des „B.A. Ev. Theologie“ zu belegen. Dies kann einfach der persönlichen Weiterbildung dienen, es kann aber auch für besonders begabte Studierende die Möglichkeit eröffnen, nach einem anschließenden theologischen Brückenstudium in das Studienprogramm für den M.A. Ev. Theologie oder den M.A. Ev. Gemeindepraxis einzusteigen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, nach mindestens einjähriger Berufspraxis in der Sozialen Arbeit ein berufsbegleitendes Studium im M.A. Religion und Psychotherapie aufzunehmen. Für genauere Informationen zu den Voraussetzungen kann man sich an unsere Studienberatung wenden.

Kosten

Die Studiengebühr beträgt 335,- € monatlich (2010 € pro Semester) für alle acht Semester.

Die Kosten für das obligatorische Semesterticket für den Rhein-Main-Verkehrsverbund betragen ca. 125,- € pro Semester. Den Gültigkeitsbereich für die Nutzung des Tickets finden Sie auf der Seite des AStA der TU Darmstadt (Stand 2018).

Finanzierungsmöglichkeiten

Für die Finanzierung des Studiums ist man selbst verantwortlich. Ist kein ausreichendes Vermögen für die Studienfinanzierung vorhanden, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  • Das Studium ist BAföG-berechtigt. (vgl. www.bafög.de)
  • Man kann sich für ein Stipendium bewerben

Viele Banken bieten heutzutage zinsgünstige Studentendarlehen an (vgl. www.studentendarlehen.org (link is external))

An der Evangelischen Hochschule TABOR selbst gibt es eine begrenzte Anzahl von Mini-Jobs.

Man kann sich in Marburg einen Job suchen. Nach den gesetzlichen Vorgaben ist es Studierenden erlaubt, bis zu 19,5 Stunden pro Woche zu arbeiten.

Studienvoraussetzungen

Zu den Zugangsvoraussetzungen gehört einerseits die Zugangsberechtigung zum Studium an einer Hochschule nach § 54 des Hessischen Hochschulgesetzes.

Diese kann nachgewiesen werden entweder durch

  • Abitur (Hochschulreife)
  • Fachabitur (Fachhochschulreife)
  • Fachschulabschluss
  • Berufliche Meisterprüfung
  • Eine bestandene Hochschulzugangsprüfung. Diese kann an der Frankfurt University of Applied Sciences abgelegt werden, wenn man eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem der Sozialen Arbeit verwandten Bereich erfolgreich abgeschlossen hat und anschließend mindestens zwei Jahre lang in diesem Beruf gearbeitet hat. Kommt man aus einem fachfremden Berufszweig müssen zusätzlich 400 Stunden qualifizierte Weiterbildung in einem der Sozialen Arbeit fachlich verwandten Bereich nachgewiesen werden.

Im Einzelfall bieten wir gerne Beratung an.

Weiterhin werden Praxiserfahrungen in einer christlichen Gemeindearbeit oder einem christlichen sozialen Projekt vorausgesetzt. Dazu sollte man eine längerfristige regelmäßige Mitarbeit nachweisen können. Diese Voraussetzung kann auch durch ein FSJ bei einem christlichen Träger oder einer Jüngerschaftsschule o.ä. erfüllt werden.

Es gibt keinen Numerus Clausus.

Annerkennung von Vorleistungen

Evtl. können Studien- und Prüfungsleistungen, die man schon an anderen Hochschulen oder auch in außerhochschulischen Ausbildungen erbracht hat, auf einzelne Module im Studiengang „B.A. Praktische Theologie und Soziale Arbeit“ angerechnet werden. Dazu kann man einen Antrag an den Prüfungsausschuss der Ev. Hochschule TABOR stellen.

Bewerbung

Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren und den dafür notwendigen Unterlagen findet man auf unserer Website

Nach der schriftlichen Bewerbung wird man zu einem persönlichen

Vorstellungsgespräch eingeladen.

Flyer Evangelische Hochschule TABOR >

Flyer zum Studiengang >

Modulhandbuch >

Kontakt

Studienberatung und Bewerbung

Maria Shearn
Email: maria.shearn@no-spameh-tabor.de 

Allgemeine Fragen

Hochschul-Sekretariat
Dürerstr. 43 35039 Marburg
Telefon: 06421 967-431
sekretariat@no-spameh-tabor.de 

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule
Zur Webseite >

 

 

 

 

 

 

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