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1997 - 2017
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Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn:
September
Studienplätze: 15
Bewerbungsfrist: 15. Juli
Abschluss: Master of Arts (M. A.)

Berufsbild und Studienziel

Als Patentingenieur/in wird üblicherweise ein Ingenieur- oder Naturwissenschaftler mit einer spezifischen Zusatzqualifikation im Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes bezeichnet.

Der Gewerbliche Rechtsschutz – und damit das Patentwesen als ein großer Teil davon – hat in den vergangenen Jahrzehnten in innovativen Unternehmen stetig an Bedeutung gewonnen. Der Schutz des Geistigen Eigentums ist Voraussetzung und Basis für Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Daher steigt nicht nur die Zahl an Patent- und Markenanmeldungen laufend weltweit, sondern es nimmt auch die Nachfrage nach entsprechenden Professionals stetig zu.

Patentingenieure agieren an der Schnittstelle zwischen der F&E-Abteilung, der Geschäftsleitung, den externen Patent- und Rechtsanwälten und den Patent- und Markenämtern. Sie fühlen sich im Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes genauso zu Hause wie in ihrem technischen oder naturwissenschaftlichen Gebiet. Diese interdisziplinäre Arbeitsweise macht den besonderen Reiz ihrer Arbeit aus.

In kleinen und mittleren Unternehmen mit eigenem Entwicklungsbereich oder technischen Produktion sind eigene interne Patent- oder Rechtsabteilungen vielfach nicht vorhanden. Weil aber das Patentwesen auch von ihnen als wichtig erkannt wird, engagieren sie in Schutzrechtsbelangen zuweilen externe Patentanwälte. Eine systematische Begleitung der Produktentstehungsprozesse findet dabei jedoch nicht statt. Aufgrund dieses weit verbreiteten Defizits ist im Mittelstand fast immer eine erhebliche Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit sowie eine drastische Senkung der Angriffsrisiken möglich, wenn aus dem Kreis der im Unternehmen beschäftigten Ingenieur- oder Naturwissenschaftler Personen zu qualifizierten Spezialisten mit umfassendem praxisrelevantem Know-how in der Schutzrechtsarbeit ausgebildet werden.

Aber auch in großen Unternehmen besteht erheblicher Bedarf an derart spezialisierten Kräften. Dort wurde in den letzten Jahrzehnten von den vorhandenen Patent- bzw. Rechtsabteilungen bereits eine Vielzahl von Schutzrechten angemeldet. Inzwischen wird deren Schutzrechtsarbeit aber immer mehr verfeinert und an den individuellen Bedürfnissen und Erfordernisse des jeweiligen Unternehmens ausgerichtet. Die Unternehmen haben erkannt: Der Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes bietet weit mehr Chancen als den bloßen Schutz von Erfindungen.

Zielgruppe

Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Patentingenieur/in“ richtet sich an Absolventen von Universitäten oder Hochschulen mit einem Bachelor- oder Diplomabschluss eines

  • technischen oder
  • naturwissenschaftlichen Studiengangs.

Die Tätigkeit eines Patentingenieurs erfordert – neben dem technischen Verständnis – ein Interesse an juristischen Fragestellungen, Kommunikationsfähigkeit, Freude an interdisziplinärer Teamarbeit. Eine strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise, gepaart mit einem analytischen und strategischen Denkvermögen ist ebenfalls für dieses Berufsbild unerlässlich.

Bewerbung, Auswahl- und Zulassungsverfahren

Für Ihre Bewerbung verwenden Sie bitte die Bewerbungsunterlagen, die Ihnen als Download zur Verfügung stehen. Bitte füllen Sie den Bewerbungsbogen vollständig aus und fügen Sie die weiter unten aufgeführten Unterlagen bei.

Nach Durchsicht der eingegangenen Bewerbungen erfolgt auf Basis der zur Verfügung stehenden Informationen und Unterlagen eine Vorauswahl. Etwa zwei Wochen nach Eingang der Bewerbung erhalten Sie eine Benachrichtigung, ob Sie zu einem Einzelinterview eingeladen sind. In einem Gespräch bekommen Sie die Gelegenheit, Ihre fachlichen und persönlichen Qualifikationen für das M.A.-Programm näher darzustellen. Die Bewerber erhalten kurz nach dem Interview Bescheid über den Erfolg Ihrer Bewerbung und müssen bis spätestens 4 Wochen vor Studienbeginn die Annahme des Studienplatzes verbindlich in schriftlicher Form mitteilen.

Nach Prüfung der formalen Voraussetzungen durch die Hochschule und nach Zulassung zur Externenprüfung, erfolgt dann der Abschluss des Studienvertrages zwischen Teilnehmer, Unternehmen und LCBS. Studienvertrag (beschreibbares pdf)

Kontakt

Für administrative Fragen und Erstberatung:
Roland Luxemburger MBA
Leiter Weiterbildung
Telefon +49 7531 206-337
E-Mail: luxem@no-spamhtwg-konstanz.de

Für fachliche Fragen:
Prof. Dr. jur. Susanne Engelsing
Studiengangsleiterin
Telefon +49 7531 206-759
E-Mail: susanne.engelsing@no-spamhtwg-konstanz.de  

Weitere Infos zum Studiengang finden Sie auf der Website der Hochschule
Zur Website >



Hochschule Konstanz (HTWG)

Die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung – kurz HTWG – ist eine moderne Hochschule mit hohem Praxisbezug. Sie eröffnet engagierten Studierenden Berufs- und Entwicklungschancen.

Neben den grundständigen Studienprogrammen verfügt die HTWG über ein breites Spektrum von Masterstudiengängen, die eng mit den unternehmensnahen Projekten im Wissens- und Technologietransfer verzahnt sind. Die Masterstudierenden nehmen aktiv an den Forschungsprojekten teil.

Mit der Lake Constance Business School und der Technischen Akademie Konstanz bietet die HTWG auch berufsbegleitende Masterstudiengänge und wissenschaftliche Weiterbildung auf hohem Niveau an.

Die HTWG ist regional verankert und international vernetzt. Sie ist ein wesentlicher Teil der Wissenschafts- und Wirtschaftsregion Bodensee und aktives Mitglied des Netzwerks Internationale Bodenseehochschule (IBH).

Neben dem Studium bieten die Stadt Konstanz und die Bodenseeregion Studierenden ein attraktives Sport- und Freizeitangebot. Studentenwohnheime gibt es direkt am Campus, der in unmittelbarer Nähe zum Seerhein und zur Altstadt liegt.

 

 

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