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Journalismus plus

Online Journalismus

Der Online-Journalist ist im erster Linie ein Journalist, der die Neuen Medien für seine Berichterstattung gezielt einsetzen kann. Neben dem klassischen journalistischen Handwerkszeug verfügt er über viel Know-how in den multimedialen Gestaltungs- und Verbreitungsmöglichkeiten. Heutzutage ein absoluter Mehrwert.

Bei den Kollegen von den Printmedien mussten Online-Redakteure lange im ihren guten Ruf kämpfen. Der Generalverdacht, unter dem der Online-Journalismus stand, war: Schnell, oberflächlich, fehlerhaft. Diese Vorwürfen stammen aber noch aus der Gründerzeit des Internets. Qualitative Standards, die in internationalen Preisen wie dem Online Journalism Award (USA), den European Journalism Award und dem Grimme Online Award ihre Anerkennung finden, haben sich in der Branche mittlerweile seit Jahren fest etabliert.

Online-Redakteur, aber nicht unbedingt Web-Designer

Die technische Komponente des Berufsbildes spielt heutzutage nur noch eine untergeordnete Rolle, denn entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil muss ein Online-Journalist kein halber Screen-Designer sein. Die technologischen Neuerungen in den Neuen Medien erlauben es den Redakteuren, sich auf Ihre Kernkompetenz zu konzentrieren. Ein guter Online-Journalist ist in erster Linie ein guter Journalist und bei Tätigkeiten in modernen Redaktionen werden häufig nicht mal mehr html-Kenntnisse benötigt. Für die Bedienung eines Redaktionssystems der neueren Generation sind Kenntnisse in der Textverarbeitung ausreichend.

Spezielle Studiengänge für Online-Journalismus existieren erst seit einigen Jahren, doch entsprechende Seminare gehören in den meisten Journalistik-Studiengängen zum Lehrplan. Die Rezeptionsbedingungen am Bildschirm sind die Grundlage für die mediengerechte Produktion von Texten. Onlinerecherche und medienrechtliches Wissen für das Publizieren im Netz gehören zum Handwerkszeug eines jeden Online-Journalisten. Im Hinblick auf die späteren Beschäftigungsmöglichkeiten wird die Vorbereitung auf nicht journalistische Arbeitsfelder explizit mit einbezogen. An der Hochschule Darmstadt existiert zum Beispiel sowohl ein Bachelor in Onlinejournalismus als auch ein Bachelor in Onlinekommunikation.

Berufsperspektive

Onlinejournalisten können an folgenden Arbeitsplätzen eingesetzt werden:

  • Online- und Social-Media-Redaktionen
  • in klassischen Redaktionen als Redakteur mit besonderer Onlinekompetenz
  • als mobile Reporter
  • in crossmedialen Newsrooms
  • in Abteilungen für Weiterbildung und Onlinetraining
  • in freien Redaktionsbüros mit Onlineschwerpunkt

Neben den klassischen Jobs bei einem Online-Auftritt einer Zeitung, Zeitschrift oder einer Rundfunkanstalt finden Online-Journalisten Betätigungsfelder in den Informations- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen, Verbänden und Kommunen.

Die Formate, die in ein paar Jahren zu betreuen sein werden, sind höchstwahrscheinlich noch gar nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass der Online-Leser auf der Suche nach Qualität ist und jeden Tag aufs Neue erobert werden will.

Wo kann man Online Journalismus studieren? >

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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