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Buchbesprechung

Roman Lethner:
Nebenjobs - Was erlaubt ist und was nicht
Haufe Verlag 2010
ISBN 978-3-448-10158-4
186 Seiten, EUR 14.95

Nebenjobs - Was erlaubt ist und was nicht

Der Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Ein Nebenjob kann mehr sein als Babysitting, "Fußbodenkosmetik" oder eine Tätigkeit als Nachtwächter. Mit 100 Jobprofilen hilft der Autor dem Leser auf die Sprünge, wie er seine finanzielle Situation verbessern kann.

Viele Haushalte - Familien und auch Singles - zwingt die momentane Situation dazu: Zur Aufnahme eines Nebenjobs. Die Lebenshaltungskosten steigen schneller als die Löhne. Wer seine Situation verbessern will, muss selbst aktiv werden, um seinen Lebensstandard beizubehalten. Denn leider liegt das Geld nicht auf der Straße.

Das Paradoxe an der Situation: Je mehr Arbeitplätze gestrichen werden, desto eher steigt die Chance einen gut dotierten Nebenjob zu finden.

Die Produktpalette der denkbaren Nebenjobs ist überaus vielfältig und übertrifft auch sicherlich noch bei weitem die 100 Jobs, die der Autor ausgewählt hat. Wer bis jetzt noch keine Idee hat, kann sich hier inspirieren lassen. Über Punkte wie Qualifikation, StartSteps, Verdienstchancen und Kontaktmöglichkeiten strukturiert ist das Buch ein übersichtlich gegliedertes Nachschlagewerk denkbarer Nebenjobs.

Ein zweites Standbein aufbauen

Auch unseriöse Angebote werden unter die Lupe genommen - Bauernfängertricks und Fallen in Internet sind schnell gefunden, wenn man weiß, worauf geachtet werden muss. Die typische Anzeigen wie: "7000 EUR zusätzlich im Monat. Sie werden begeistert sein. Sie können von zu Hause aus Arbeit" hat jeder schon mal gelesen. Bei derartigen Anzeigen sollten alle Signallampen sofort angehen.

Denn blinder Aktionismus ist nicht die Lösung: Der Autor empfiehlt ausdrücklich auf keinen Fall einen Nebenjob zu ergreifen, der nicht den persönlichen Qualifikationen oder der grundsätzlichen Einstellung zu Menschen und Milieu entspricht Was das alles sein kann, bleibt offen. Die Botschaft ist allerdings klar, es soll wenigstens einigermaßen Spaß machen.

studieren.de Wertung

Wer zu diesem Ratgeber greift, möchte etwas verändern. Das Geld reicht einfach nicht mehr aus: Es geht jeden Monat mehr raus als reinkommt. Das ist ein Umstand, die zum Handeln zwingt. Ein Nebenjob kann aber auch eine Chance sein, in eine Alternative zum Hauptberuf hineinzuschnuppern, eine neue Herausforderung zu finden, die auch ruhig ein bisschen Geld abwerfen kann. Es kommt immer auf den Blickwinkel an.

, Redaktion
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