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Allgemeine Informationen

Studienabschluss Master of Arts
Umfang 120 LP
Regelstudienzeit 4 Semester
Studienbeginn Nur Wintersemester
Studienform Direktstudium, Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache Deutsch
Studiengebühren keine
Zulassungsbeschränkung zulassungsfrei (ohne NC) mit Eignungsprüfung
Studieren ohne Hochschulreife nein
Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen ja (Details)
Fakultät Philosophische Fakultät II – Philologien, Kommunikations- und Musikwissenschaften
Institut Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Medien und Kommunikation

Charakteristik und Ziele

Der am Department Medien- und Kommunikationswissenschaften angesiedelte Masterstudiengang nimmt zum Wintersemester 2010/11 erstmals Studierende auf. Der Studiengang steht nicht nur BA-Absolventen der Medien- und Kommunikationswissenschaft, die eine Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anstreben, offen, sondern richtet sich auch an Studierende benachbarter Studiengänge, die einen Bezug zu den Medien- und Kommunikationswissenschaften haben und entsprechende Vorkenntnisse nachweisen können. Die Eignung für den Studiengang und insbesondere die ausreichenden Kenntnisse im Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaften werden in einer gesonderten Eignungsfeststellungsprüfung vor Studienbeginn festgestellt.

Ziel des Masterstudiums ist eine kohärente Darstellung einer Mediengeschichte der Sprache, des Texts, der Bilder (und Bewegtbilder) und der Tonerzeugung und ‐wahrnehmung (Stimmen, Geräusche, Musik) im Zusammenhang mit ihrer hauptsächlich elektrischen, elektronischen und digitalen Produktion und Distribution. Im Zentrum des Tätigkeitsfeldes “Medien- und Kommunikationswissenschaften“ steht die Reflexion dieser Zusammenhänge in theoretischer wie historischer Dimension; die Pointierung betrifft alle ‚klassischen’ Felder der Medienwissenschaft, wenn sie z.B. in einer „Anthropologie der Medien“ den Ansatz einer „Integralen Mediengeschichte“ aufnimmt und weiterentwickelt.

Es werden u. a. folgende Kompetenzen vermittelt:

  • Fähigkeit, medienrelevante Modelle und Theorien zu beurteilen und zu bewerten
  • Wissen über anthropologische Zusammenhänge vor dem Hintergrund einer digitalen Medienentwicklung, die zur Konvergenz in der Medienproduktion sowie in den Lebens- und Wahrnehmungszusammenhängen führt
  • Wissen über die sozio-kulturelle Bedingtheit von Wahrnehmung
  • Wissen über die Programmgeschichte und Distributionsgeschichte der elektronischen Medien sowie verschiedene Möglichkeiten der Programmgeschichtsschreibung
  • Wissen über produktionsästhetische, wahrnehmungs- und rezeptionsästhetische sowie dramaturgische Konzepte von audiovisuellen Medien sowie deren historischen Wandel und im interkulturellen Vergleich
  • Fähigkeit, theoretische Ansätze auf praktische Fragestellungen der Anwendungsbereiche zu beziehen und zu operationalisieren
  • Fähigkeit, eine Problemstellung vor allem aus dem Bereich der audiovisuellen und digitalen Medien selbständig und nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten sowie einer praktischen Lösung zuzuführen
  • Fähigkeit, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit in angemessener Breite und Form darzustellen

Berufsperspektiven

Er qualifiziert bei entsprechender Wahl der Wahlpflichtmodule für planerische Tätigkeiten u. a. im Bereich von Sendeanstalten und Verlagen, Produktionsfirmen aller medialer Bereiche, Agenturen im Bereich von Werbung und PR, Abteilungen von Firmen und Institutionen, die im medialen Bereich in planerisch-konzeptioneller oder beratender oder produzierender Funktion tätig sind, sowie in öffentlichen wie privatwirtschaftlichen Institutionen und Einrichtungen, soweit diese im medialen Bereich in planerisch-konzeptioneller oder beratender oder produzierender Weise tätig sind; daneben aber auch für selbständige konzeptionelle wie praktische Tätigkeiten in verschiedenen medialen Bereichen oder forschungsbezogene Tätigkeiten in wissenschaftlichen Einrichtungen und Institutionen.

Struktur des Studiums

Das 4-semestrige Studium umfasst eine erste Phase mit 4 Pflichtmodulen im 1. Fachsemester. Im zweiten Fachsemester können in zwei Bereichen ein bzw. zwei Module gewählt werden; dabei kann eine Schwerpunktsetzung in Richtung bevorzugter Medienbereiche erfolgen. Im dritten Fachsemester kann eine Spezialisierung entweder in Richtung einer eher forschungsorientierten oder einer eher praxisorientierten Tätigkeit erfolgen; hierzu werden jeweils planungsbezogene Module und Praxismodule angeboten. Das vierte Semester ist der Erstellung der Masterarbeit vorbehalten. Eine Studiengangsübersicht vermittelt einen ersten Eindruck über diesen Aufbau des Studiengangs und dessen Wahlbereiche. Das Modulhandbuch wird in Kürze zur Verfügung gestellt.

Studieninhalt

Fachsemester (FS) Modulbezeichnung (Leistungspunkte)
1. FS Pflichtmodule: (30 LP)
  - Theorie und Philosophie der Medienanthropologie (10 LP)
- Methoden der Medienanthropologie (5 LP)
- Medienethik und Medienrecht (5 LP)
- Mediengeschichte und Medienevolution (10 LP)
2. FS Wahlpflichtmodule: (30 LP)
  - Medienökonomie und Medienökologie (10 LP) oder
- Medienkompetenz: Medien- und Kulturtransfer (10 LP)
  und zwei der vier Anwendungsfelder:
- Bild/ Bewegtbild (10 LP)
- Sprache/ Text (10 LP)
- Netzwerk (10 LP)
- Klang/ Musik (10 LP)
3. FS Projektentwicklung: Planungsinstrumente und Konzeption (5 LP)
  Spezialisierung I: (25 LP)
- Projektentwicklung: Wissenschaftliches Projekt (5 LP)
- Projektarbeit: forschungsbezogen (20 LP) oder:
  Spezialisierung II: (25 LP)
- Projektentwicklung: Businessplan & Marketing (5 LP)
- Projektarbeit: anwendungsbezogen (20 LP)
4.FS Masterarbeit (30 LP)

Studienabschluss

Master of Arts (M.A.)

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ist der Nachweis eines Bachelorabschlusses oder eines anderen Abschlusses einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder Berufsakademie.

Bewerberinnen und Bewerber, die ihr Zeugnis des ersten Studiums erst nach der Bewerbungsfrist erbringen können, reichen eine Fächer- und Notenübersicht über mindestens 2/3 der innerhalb des Gesamtstudiums zu erbringenden Leistungen mit den Bewerbungsunterlagen ein. Das Abschlusszeugnis kann dann noch im darauffolgenden Semester nachgereicht werden.

Darüber hinaus müssen folgende fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden:

  • Nachweis eines Abschlusses im Bachelor-Studienprogramm Medien- und Kommunikationswissenschaften (mit mindestens 90 LP), eines anderen Bachelor-Studienprogramms (mit mindestens 60 LP im Bereich der Medien- und Kommunikationswissenschaften) oder eines anderen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses in einer vergleichbaren Fachrichtung. Über die Vergleichbarkeit entscheidet in Zweifelsfällen der Studien- und Prüfungsausschuss.
  • Nachweis über das erfolgreich absolvierte Eignungsfeststellungsverfahren (siehe unten)

Bewerbung/Einschreibung

Der Studiengang unterliegt keinem numerus clausus, es muss aber eine Eignungsfeststellungsprüfung absolviert werden.

Eignungsfeststellungsverfahren

Der formlose Antrag auf Zulassung zum Eignungsfeststellungsverfahren ist bis 30. April des angestrebten Immatrikulationsjahres (Ausschlussfrist) beim Dept. für Medien- und Kommunikationswissenschaften der MLU einzureichen.

Kontakt:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Dept. für Medien- und Kommunikationswissenschaften
Mansfelder Str. 56
06108 Halle


Mit dem Antrag auf Zulassung zur Eignungsfeststellungsprüfung sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • ein schriftlicher Bericht - in Maschinenschrift - im Umfang von ca. zwei DIN-A-4 Seiten, in dem die persönlichen sowie fachspezifischen Gründe für die Bewerbung zum Masterstudiengang "Medien- und Kommunikationswissenschaft" aufgeführt sind und in dem die Wahl des angestrebten Studiengangs begründet wird
  • ein ausgefüllter Biographischer Fragebogen (Anlage)
  • sämtliche Zeugnisse und Dokumente in Abschrift oder Kopie, die den bisherigen Werdegang belegen; hierzu zählen insbesondere auch Nachweise über berufliche Ausbildungen, frühere Studien, Praktika, besondere Befähigungen oder Auslandsaufenthalte

Die Terminierung für das Auswahlgespräch erfolgt zeitnah nach Bewerbungsschluss am 30. April und wird voraussichtlich im Juni/Juli liegen. Zur Eignungsfeststellungsprüfung zugelassene Bewerber werden per E-Mail über den Termin der Eignungsfeststellungsprüfung informiert und zum Auswahlgespräch eingeladen.

Das Bestehen der Eignungsprüfung ist eine notwendige Voraussetzung für die Einschreibung in den Studiengang. Diese erfolgt bis 31.08.. Nähere Informationen dazu kann man ab Mai zum darauffolgenden Wintersemester unter der Bewerberseite der MLU nachlesen: http://immaamt.verwaltung.uni-halle.de/bewerbung/ 

 

 

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