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Der passende Master zu Deinem Bachelor Studium

Master-Studium im Visier

Mit den neuen gestuften Studiengängen sind die Karrierewege vielfältig: der Bachelor ist der Grundstock, der Master baut darauf auf, spezialisiert das Gelernte oder erweitert es fächerübergreifend. Noch fehlt vielen Studienanfängern der Überblick, weshalb studieren.de die unterschiedlichen Masterstudiengänge ins Visier nimmt.

Wie sieht die akademische Laufbahn der Zukunft aus? Muss ich mich bereits bei der Aufnahme eines Studiums entscheiden, ob ich nach dem Bachelor auch noch einen Master machen will? Die Antwort heißt nein. Die Karriere baut sich schrittweise auf. Das neue System ist dadurch sehr viel flexibler als die alten Diplom- und Magister-Studiengänge und lässt mehr Platz für den eigenen Weg.

Angedacht ist, dass der Großteil der Studierenden nach dem Bachelor in das Berufsleben einsteigt. Nur wer eine berufliche Spezialisierung anstrebt oder eine wissenschaftliche Karriere ins Auge fasst, sattelt noch einen Master drauf. Aber Master ist nicht gleich Master, um den unterschiedlichen Vorstellungen und Interessen gerecht zu werden, ist das Spektrum der Angebote sehr viel spezieller als beim Bachelor. Das Master-Studium vertieft das Gelernte, führt es fort oder erweitert es.

Die Unikarriere verläuft in Stufen. Wer noch promovieren will, tut dies nach dem zweijährigen Masterstudium. Denn dieses ist bis auf wenige Ausnahmen die Voraussetzung für die Promotion.

Stufe zwei in der Uni-Karriere: konsekutive Master

Analog zu den Bezeichnungen der Bachelor-Abschlüsse, wird der Master of Arts (M.A.) in den Sprach-, Kultur, Sozial- und Kunstwissenschaften vergeben. In den Natur-, Agrar- und Forstwissenschaften sowie der Medizin heißt der Abschluss Master of Science (M.Sc.). Der Master of Engineering (M.Eng.) ist der Abschluss der Ingenieurwissenschaften und in den Rechtswissenschaften schließt man mit dem Master of Laws (LL.M.) ab.

Konsekutive Master sind Master-Studiengänge, die direkt an den Bachelor anschließen. So sieht zum Beispiel ein Lehramtsstudium nach dem neuen System vor, dass nach dem Fachstudium im Bachelor die pädagogische Ausbildung im Master of Education folgt.

Spezialisierende Master können sowohl im Anschluss an den Bachelor, als auch später eingeschrieben werden, z.B. um sich beruflich weiterzuentwickeln. So kann ein Absolvent der Informatik seinen Schwerpunkt im Software Systems Engineering sehen und sich die fachlichen Kompetenzen durch einen entsprechenden Master aneignen. Oder ein Bachelor-Absolvent der Sozialen Arbeit spezialisiert sich auf Soziale Arbeit in der Psychiatrie, etc.

In der Regel sind konsekutive Master gebührenfrei, was nicht heißt, dass nicht auch allgemeine Studiengebühren wie im Erststudium gezahlt werden müssen. Außerdem können die Hochschulen bei der Zulassung besondere Anforderungen an die Bewerber stellen. Eine Zulassung kann von der Durchschnittsnote im Erststudium oder bestimmten Kompetenzen, die nachgewiesen werden müssen, abhängen.

Für Personen mit Berufserfahrung: weiterbildende Master

Weiterbildende Master setzten bei ihren Bewerbern eine qualifizierte berufspraktische Erfahrung voraus. Das vermittelte Wissen eines weiterbildenden Masterstudiengangs soll an die beruflichen Erfahrungen der Studierenden anknüpfen und den interaktiven Austausch fördern. In diesem Kontext kann die Hochschule kostendeckend Gebühren erheben, was sie in der Regel auch tut. MBAs (Master of Business Administration) sind typische Beispiele für die Weiterbildung auf Hochschulniveau.

 

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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