Gestalte die Ernährung von morgen!
Du fragst dich, wie wir eine wachsende Weltbevölkerung gesund ernähren können, ohne die Ressourcen unseres Planeten auszubeuten? Ob es um nachhaltige Alternativen, Klimaschutz oder Ernährungssicherheit geht: Die Lebensmitteltechnologie ist eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien unserer Zeit!
In diesem Studium lernst du an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft, Technik und Genuss. Du lernst, wie man aus pflanzlichen und tierischen Rohstoffen hochwertige, sichere und leckere Lebensmittel herstellt – und zwar so, dass Wirtschaftlichkeit, Gesellschaft und Umwelt im Einklang stehen.
Das erwartet dich im Studium:
- Der perfekte Mix: Du kombinierst eine fundierte Ausbildung in den Ingenieur- und Naturwissenschaften mit echtem Expertenwissen über Lebensmittel.
- Von der Theorie in die Praxis: Du erforschst die Prinzipien moderner Produktionsprozesse und erlebst hautnah, wie diese in der Industrie angewendet werden.
- Qualität & Frische sichern: Du lernst, wie man unerwünschte Veränderungen bei der Herstellung und Lagerung verhindert, damit Vitamine, Geschmack und Qualität erhalten bleiben.
- Nachhaltigkeit im Fokus: Du meisterst physikalische, chemische und biochemische Verfahren, um Prozesse so ökologisch und ernährungsphysiologisch sinnvoll wie möglich zu gestalten.
Warum Lebensmitteltechnologie studieren?
Weil du damit aktiv etwas verändern kannst! Mit deinem Wissen entwickelst du innovative Lösungen, um den globalen Klimawandel auszubremsen und die Ernährung der Zukunft nachhaltig zu sichern.
Bereit, Wissenschaft mit Geschmack zu verbinden? Dann starte dein Studium in der Lebensmitteltechnologie!
Kurzinfo
Abschluss: Bachelor of Science
Regelstudienzeit: 6 Semester
Leistungspunkte: 180
Studienbeginn: Wintersemester
Zulassung: zulassungsfrei
Lehrsprache: Deutsch
Dein Weg durchs Studium: Der Studienverlaufsplan
Wie läuft das Studium eigentlich ab? Dafür gibt es den sogenannten Studienverlaufsplan. Der Plan ist nicht verpflichtend, aber eine super Orientierungshilfe für einen sinnvollen Aufbau!
Das Studium ist in drei Phasen unterteilt:
1. Der Start: Die Grundlagen & dein erstes Projekt
Aller Anfang ist... spannend! Zu Beginn legst du das Fundament mit den wichtigsten Grundlagen aus Natur- und Ingenieurwissenschaften.
- Das Highlight ab Tag 1: Im Modul „Aktuelle Aspekte der Lebensmitteltechnologie“ steckst du sofort mitten in den großen Fragen aus Forschung und Gesellschaft.
- Learning by Doing: In einem eigenen Projekt lernst du direkt, wie man an ingenieurwissenschaftliche Herausforderungen herangeht und echte Arbeitsmethoden anwendet.
2. Mittendrin: Praxis, Labor & Lebensmittelwissen
Jetzt wird es speziell! Du tauchst tief in die Lebensmitteltechnologie, Verfahrenstechnik, Chemie und Mikrobiologie ein.
- Hands-on-Mentalität: Graue Theorie? Nicht hier! Dieser Abschnitt hat einen besonders hohen Anteil an Laborpraktika. Denn mal ehrlich: Wenn man die Dinge selbst in die Hand nimmt, lernt es sich einfach viel leichter!
3. Das Finale: Dein Profil, die Praxis & der Abschluss
Im letzten Abschnitt hast du die Wahl und gestaltest dein Studium so, wie es dir gefällt! Neben ein paar Pflichtfächern entscheidest du selbst, wo dein Schwerpunkt liegen soll:
- Richtung Produktentwicklung & Naturwissenschaften oder
- Richtung Technik & Ingenieurwissenschaften?
Der finale Schritt: Mit deiner eigenständigen, wissenschaftlichen Bachelorarbeit holst du dir deinen Abschluss. Gleichzeitig knüpfst du in einem Industriepraktikum erste wertvolle Kontakte für deinen späteren Traumjob.
Das Industriepraktikum: Dein Sprungbrett in die Praxis
Grau ist alle Theorie – deshalb ist ein Industriepraktikum fester Bestandteil deines Studiums! Hier verlässt du den Hörsaal und tauchst direkt in die echte Arbeitswelt von Industrieunternehmen, Handwerksbetrieben oder Forschungsinstituten ein.
Das Ziel? Du wendest dein an der Uni gelerntes Wissen direkt im Berufsalltag an, checkst ab, welche Bereiche dir am meisten Spaß machen, und schärfst dein persönliches Profil für die Zukunft.
In welchen Bereichen kannst du arbeiten?
Dein Praktikum ist super vielseitig. Du kannst dich in einem oder mehreren dieser spannenden Bereiche ausprobieren:
- Planung & Projektmanagement – Projekte von A bis Z koordinieren.
- Forschung & Entwicklung – Neue Produkte oder Verfahren austüfteln.
- Anlagenbetrieb, Instandhaltung & Optimierung – Dafür sorgen, dass in der Produktion alles rund läuft.
- Disposition, Arbeitsvorbereitung & Logistik – Die Fäden im Hintergrund ziehen, damit Rohstoffe und Produkte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.
- Modellierung, Simulation & Automatisierung – Prozesse digital planen und steuern.
- Anwendungstechnik – Lösungen direkt für und mit Kund*innen umsetzen.
- Qualitätssicherung & Qualitätsmanagement – Checken, ob die Lebensmittel alle Standards und Sicherheitsregeln erfüllen.
Wo findet das Praktikum statt?
Am besten absolvierst du dein Praktikum in Betrieben der Lebensmitteltechnologie, der Lebensmittelanalytik oder in verwandten Ingenieurbereichen.
Gut zu wissen: Du möchtest dein Praktikum lieber an einer Forschungseinrichtung oder einem anderen Institut machen? Das geht auch! Wichtig ist nur, dass die Aufgaben zu den Anforderungen des Studiums passen. Wenn du dir unsicher bist, frag einfach vorab kurz beim Praktikumsobmann nach – er hilft dir gerne weiter!
Und nach dem Bachelor? Deine Zukunftsaussichten!
Als Absolvent*in der Lebensmitteltechnologie hast du die freie Auswahl, welcher Weg am besten zu dir passt. Dir stehen im Grunde zwei Hauptwege offen:
Weg 1: Weiterstudieren & Spezialisieren
Du hast noch nicht genug vom Campus-Leben und willst dein Wissen vertiefen? Dann hängst du einfach das weiterführende (konsekutive) Masterstudium Lebensmitteltechnologie (zum Beispiel direkt an der TU Berlin) dran. Damit wirst du zur absoluten Fachkraft auf deinem Wunschgebiet!
Weg 2: Der direkte Berufseinstieg
Du willst endlich in der Praxis durchstarten? Die Jobaussichten sind hervorragend! Die Industrie wartet auf Leute wie dich.
Typische Bereiche, in denen du arbeiten kannst:
- Produkt- & Prozessentwicklung: Du tüftelst an neuen Rezepturen oder optimierst bestehende Lebensmittel und Herstellungsverfahren.
- Technologie-Integration: Du führst brandneue, moderne Technologien in bestehende Produktionsabläufe ein.
- Herstellung & Lagerung: Du planst und überwachst die Prozesse, wie Lebensmittel produziert, verarbeitet und perfekt gelagert werden.
- Qualitätssicherung & Analyse: Du kontrollierst die Produkte im Labor und stellst sicher, dass alle Qualitäts- und Sicherheitsstandards eingehalten werden.
Noch mehr Möglichkeiten!
Das Geniale an diesem Studium ist: Du bist nicht nur auf die Lebensmittelbranche beschränkt! Deine Fähigkeiten sind auch in vielen anderen Branchen heiß begehrt:
- Im Maschinen- und Anlagenbau
- Im Umweltschutz und der nachhaltigen Ressourcenwirtschaft
- In Behörden und Ämtern (z.B. bei der Lebensmittelüberwachung)
- In privaten oder staatlichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen
Wie du dich auch entscheidest: Mit der Lebensmitteltechnologie gestaltest du die Welt von morgen aktiv mit!
Zugangsvoraussetzungen
Jedes Bachelorstudium an der TU Berlin setzt eine sogenannte Hochschulzugangsberechtigung voraus. In der Regel ist dies das Abitur. Aber auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung kannst du an der TU Berlin studieren, wenn du bestimmte berufliche Qualifikationen vorweisen kannst.
Im Bachelorstudiengang Lebensmitteltechnologie ist die Unterrichtssprache Deutsch. Wenn du dich mit ausländischen Bildungsnachweisen bewirbst, musst du daher als sprachliche Zugangsvoraussetzung Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau nachweisen. Da einige Lehrveranstaltungen/Module auch auf Englisch angeboten werden, sind Englischkenntnisse nützlich. Sie sind aber keine Bedingung für die Aufnahme des Studiums.
Passt das Studium zu mir?
Du liebst einfach alles rund um das Thema Essen und Lebensmittel? Du möchtest mit deiner Arbeit einen echten Beitrag zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und der Sicherung der Welternährung leisten? Du tüftelst gerne und willst die Innovationen von morgen mitgestalten?
Wenn du jetzt heftig mit dem Kopf nickst, hast du schon die allerbesten Voraussetzungen für dieses Studium!
Was solltest du noch mitbringen?
Ein bisschen Vorliebe für die Praxis schadet nicht. Du solltest eine gewisse Affinität zu Mathematik, Chemie und Physik haben und dich vor allem für Naturwissenschaften und Technik begeistern können.
Ganz wichtig: Keine Panik vor den Naturwissenschaften!
Es ist völlig egal, welche Kurse du in der Oberstufe gewählt oder vielleicht sogar abgewählt hast. Jedes Fach hat eine zweite Chance verdient!
Du musst kein absolutes Mathe- oder Chemie-Genie sein, um das Studium zu starten. Was wirklich zählt, ist dein persönliches Interesse und dein Engagement. Wenn du bereit bist, dich in der Studieneingangsphase (also den ersten Semestern) mal etwas intensiver mit ingenieur- und naturwissenschaftlichen Inhalten auseinanderzusetzen, unterstützen wir dich dabei.
Du bringst die Neugier mit – wir zeigen dir den Rest!




























