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Karriere mit dem Bachelor

Durchstarten mit dem Bachelor? Zwei Jahre vor Abschluss des Bologna-Prozesses sind immer nocht nicht alle Zweifel aus dem Weg geräumt. Die Berufsqualifizierung der Bachelor wird mittlerweile sogar im Rahmen von Rankings untersucht.

Die Idee ist folgende: Mit der Umstrukturierung der deutschen Hochschullandschaft durch den Bologna-Prozess sollen die Studiensysteme Europas durchlässiger werden, die Studienzeiten verkürzt und die Berufsqualifizierung erhöht werden. Dieser Prozess wird 2010 in ganz Europa abgeschlossen sein. Die neuen Studiengänge und Abschlüsse Bachelor und Master sind die Schlagworte, die für diese Entwicklung stehen.

Die große Frage, die sich Studienanfänger in diesem Zusammenhang stellen, ist: Wie anerkannt ist der Bachelor auf dem Arbeitsmarkt? Habe ich die gleichen Karriereaussichten wie ein Absolvent eines Diplomsstudiengangs? Oder sollte ich mich im momentanen Stadium der Umstrukturierung darauf einstellen, noch einen Master anhängen zu müssen, um konkurrenzfähig zu sein?

Theoretisch läuft alles bestens. Bachelor-Absolventen sind willkommen auf dem Arbeitsmarkt. Im Juni 2004 hatten 50 führende Personalmanager namhafter deutscher Unternehmen zum ersten Mal ihre positive Einstellung zu den neuen Studiengänge in der Erklärung "Bachelor Welcome" bekannt. Diese Bekenntnis wurde im Mai 2006 unter dem Namen "More Bachelors and Masters Welcome" erneuert und ist auf den Seiten des Stifterverbandes der deutschen Wirtschaft einsehbar.

Bachelor im Ranking

Praktisch wird genauer hingesehen. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat fast 400 betriebswirtschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge unter die Lupe genommen. Untersucht wurden die Studienfächer Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik und BWL.

Kooperationspartner für diese Studie war der Arbeitskreis Personalmarketing (dapm). Dieses Netzwerk umfasst Personalmanager von über 30 großen deutschen Unternehmen, darunter Vertreter von BMW, Daimler Chrysler, SAP, Procter & Gamble, der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. Genau diese Personaler sind es, die über die Berufsqualifizierung der Bachelor-Absolventen entscheiden. Von ihnen hängt ab, ob der Berufseinstieg mit dem Bachelor gelingt.

Das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung: Momentan hängt es noch stark von der Hochschule ab, wie gut die Bachelor-Absolventen für den Arbeitsmarkt qualifiziert sind.

studieren.de-Fazit:

Eigenverantwortung ist gefragt. Eine Beschäftigung mit den eigenen Berufsvorstellungen ist bereits bei Aufnahme eines Studiengangs wichtig. Wer weiß, wohin er will, kann auch gezielter Lehrpläne vergleichen und ein passendes Studienprogramm für die eigenen Bedürfnisse finden.

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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