Technik verstehen und Wissen weitergeben: zwei Welten in einem Studium vereint
Technik ist Dein Ding und Du möchtest Dein Wissen verständlich und praxisorientiert an andere weitergeben? Du bist Dir aber noch unsicher, ob Du Lehrer:in oder doch lieber Ingenieur:in werden möchtest? Dann bist Du im Studiengang Ingenieurpädagogik genau richtig! Du erlernst, wie man praxisnahen, kompetenz- und handlungsorientierten Unterricht vorbereitet und darin komplexe technische Inhalte verständlich und praxisorientiert vermittelt. Die dazu notwendigen didaktischen Konzepte bekommst Du an der Universität Potsdam vermittelt, die schon lange hoch qualifizierte Lehrkräfte ausbildet.
An der TH Brandenburg wird dies verknüpft mit der technischen Expertise. Dadurch entsteht ein attraktives, modernes Studienangebot mit gezielter Verzahnung von technischen und pädagogischen Inhalten. Und wenn Du doch lieber Ingenieur:in werden möchtest, kannst Du bis zum Ende des 3. Semesters ohne Nachteile einfach in einen Technik-Studiengang wechseln.
Auf einen Blick
ECTS: 180 CP
Regelstudienzeit: 6 Semester, inkl. 10 Wochen Praktikum
Studienform: Vollzeit, Teilzeit, Dual
Zulassungsbeschränkung: kein NC
Studienbeginn: Wintersemester
Kosten: Semesterbeitrag von ca. 355 EUR
Lehrsprache: Deutsch C1
Darum geht's
Im Bachelorstudiengang Ingenieurpädagogik verbindest Du Technik mit Pädagogik. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der intensiven Verknüpfung beider Bereiche: In sechs Semestern eignest Du Dir sowohl technische Grundlagen als auch pädagogische Kompetenzen an. Du verstehst, wie technische Systeme funktionieren, und lernst gleichzeitig, wie man Lernprozesse gestaltet. Durch die gezielte Kombination beider Inhalte wirst Du darauf vorbereitet, komplexe technische Inhalte anschaulich und praxisorientiert zu vermitteln.
Als anwendungsorientierter Kooperationsstudiengang wird der Studiengang gemeinsam mit der Uni Potsdam (UP) angeboten.
An der THB wählst Du einen technischen Schwerpunkt – Elektrotechnik oder Maschinenbau – und lernst in ingenieurwissenschaftlichen Modulen praxisnah und unter Nutzung moderner Labore ingenieurwissenschaftliche Grundlagen. Dadurch entwickelst du ein technisches Verständnis.
An der UP erlernst Du in erziehungswissenschaftlichen Modulen und mittels vielfältiger Lernformate didaktische Fähigkeiten und wie man Unterricht vorbereitet. Dies ermöglicht Dir, Wissen verständlich und praxisnah aufzubereiten und zu vermitteln. Wenn Du im Laufe des Studiums merkst, dass Du Dich stärker auf die Technik konzentrieren möchtest, kannst Du bis zum Ende des 3. Semesters in den siebensemestrigen Bachelorstudiengang Ingenieurwissenschaften (Elektrotechnik) oder Maschinenbau wechseln.
Der Studiengang führt Dich zum anerkannten ingenieurwissenschaftlichen Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.). Mit diesem Abschluss stehen Dir verschiedene Wege offen: Du kannst direkt ins Berufsleben einsteigen oder ein Masterstudium anschließen – zum Beispiel das Masterstudium „Lehramt für berufliche Fächer“ an der Universität Potsdam, mit welchem Du optimal für die Arbeit an Berufsschulen vorbereitet wirst.
Berufliche Perspektiven
Die Berufsaussichten für Ingenieurpädagoginnen und -pädagogen sind hervorragend. Durch die Kombination von Technik und Pädagogik (ca. 75% Technik, 25% Bildungswissenschaft) bist Du sowohl in Schulen als auch in der Industrie sehr gefragt. Mit einem passenden Master z.B. in der Fachrichtung Elektrotechnik oder Metalltechnik, kannst als Lehrer:in in Berufsschulen oder technischen Gymnasien arbeiten. Du kannst aber auch im Bildungsmanagement oder im Aus- und Weiterbildungsbereich von Unternehmen tätig werden. Ebenso ist eine Tätigkeit als Ingenieur:in möglich. Durch die Kombination aus Technik und Pädagogik bist Du besonders vielseitig.
Projektorientiertes Lernen
Der Studiengang zeichnet sich durch vielfältige Lehrformen aus: Moderne und klassische Studienformate wie Projekte, Gruppenarbeit, Vorlesungen, Übungen und Laborpraktika ergänzen einander. Das macht das Studium besonders abwechslungsreich. Das projektorientierte Lernen dabei spielt eine besonders wichtige Rolle. Du arbeitest regelmäßig an praktischen Aufgaben und Projekten mit realen oder realitätsnahen Fragestellungen, an denen Du Dein Wissen direkt anwenden kannst – oft im Team.
Inhaltlich geht es dabei nicht nur um die Lösung technischer Probleme, sondern auch darum, wie Du Deine Ergebnisse verständlich vermitteln und die technischen Inhalte für unterschiedliche Zielgruppen aufzubereiten kannst. Dadurch lernst Du z.B. Lernmaterialien zu entwickeln oder Unterrichtseinheiten und Schulungen zu gestalten.
Du arbeitest mit moderner Technik, nutzt Labore und digitale Werkzeuge. Durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Bildungseinrichtungen lernst Du früh, wie Dein späteres Berufsfeld aussehen kann und bekommst Einblicke in die Praxis. So entwickelst Du neben Deinem Fachwissen wichtige Fähigkeiten wie selbstständiges Arbeiten, Problemlösung, Kommunikation sowie Teamarbeit – Kompetenzen, die Du später unbedingt brauchst.
Das solltest Du mitbringen
Um Dich einzuschreiben, ist das Abitur, die Fachhochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife erforderlich. Alternativ kannst Du einen Schulabschluss der Sekundarstufe I sowie eine für das Studium geeignete abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen und hast mindestens zwei Jahre in Deinem Beruf gearbeitet. Du solltest gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Informatik mitbringen. Englischkenntnisse sind von Vorteil, damit Du englischsprachige Termini in der Fachliteratur verstehst. Gern beraten wir Dich persönlich.
Detaillierte Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen findest Du in der Rahmenordnung, der Immatrikulationsordnung sowie der jeweils aktuell gültigen Fassung der Studien- und Prüfungsordnung für Deinen Studiengang.
So schreibst Du Dich ein
Im meinCampus-Portal der THB kannst Du Dich direkt online einschreiben.






















