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Was ist das Ziel/Anliegen des Studiengangs?

Ingenieurinformatik ist die Kunst, durch Nutzung modernster Computertechnologie neue innovative Fortschritte in verschiedenen, technischen Disziplinen zu erreichen. Das Studium setzt demzufolge Schwerpunkte bei der Anwendung der Informatik in einer Ingenieurdisziplin wie Maschinenbau, Elektrotechnik oder Verfahrenstechnik (hier können Sie ein Vertiefung wählen). Neben technischen Grundlagen erlangen Studierende der Ingenieurinformatik auch fundiertes fachliches Wissen auf den Kerngebieten der Informatik. Dazu gehören beispielsweise Software-Engineering, Simulation, Modellierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Mathematik, Sicherheit/Zuverlässigkeit und Spezifikationstechnik. Absolventen der Ingenieurinformatik arbeiten häufig mit Ingenieuren zusammen in der Automobil-, Flugzeug- oder Elektroindustrie.


 
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
 
Regelstudienzeit: 9 Semester
 
Studienbeginn: Wintersemester
 
Zulassungsvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife
 
Bewerbungsmodalitäten:

Welches sind die späteren Berufsfelder?

Der Anteil der Softwareentwicklungskosten in praktisch allen technischen Disziplinen steigt enorm. So entfallen beispielsweise bei Oberklasse-Automobilen bereits 40 - 45% der gesamten Entwicklungskosten auf die Software. 70 - 80% aller heute produzierten Prozessoren werden nicht in PCs, Laptops oder Großcomputern verbaut sondern in Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs. Zur Erstellung dieser Software braucht man Mediatoren, die zwischen technischen Experten und versierten Softwareentwicklern vermitteln. Als Ingenieurinformatiker können Sie beispielsweise eine Schnittstellenposition in einem interdisziplinären Team einnehmen, welche zwischen technischen, maschinenbaulichen Anforderungen (z.B. effektive Kennlinien einer Einspritzpumpe) und den softwaretechnischen Anforderung bei der Umsetzung (z.B. Wiederverwendbarkeit und Erweiterbarkeit der Steuerungssoftware) vermitteln. Ingenieurinformatiker nehmen in technischen Disziplinen eine ähnliche Rolle ein, wie die Wirtschaftsinformatiker für IT-Organisation in Unternehmen. Der Wirtschaftsinformatiker berät bei der Umsetzung der Geschäftsprozesse in eine effiziente, passgenaue IT-Infrastruktur. Der Ingenieurinformatiker plant und gestaltet die Software zur Steuerung und Überwachung technischer Prozesse. Als Ingenieurinformatiker sind Sie optimal ausgebildet für diese Funktionen. Im Lauf Ihrer Karriere werden Sie durch diese interdisziplinäre Schnittstellenkompetenz besonders geeignet für Team- und Projektleitungstätigkeiten.

Was sollte ich an Kenntnissen/Erfahrungen/Interessen mitbringen?

Wichtige Voraussetzungen für ein Studium des Bachelorstudiengangs sind solide Kenntnisse in der Mathematik und anderen Naturwissenschaften sowie das Bewusstsein und Interesse, den rasanten Entwicklungen der Wissenschaft Informatik auch im Berufsleben zu folgen und sich lebenslang weiter zu qualifizieren.

Weitere Informationen

Dieser Studiengang gliedert sich in Kern-, Pflicht- und Wahlpflichtmodule. Die Kernmodule werden dabei von den Studierenden aller Studienrichtungen der Fakultät für Informatik besucht (z. B. Mathematik, Schlüssel- und Methodenkompetenzen). Der Pflichtbereich ist an den jeweiligen Studiengang angepasst, und die Wahlpflichtmodule richten sich nach der Vertiefungsrichtung der Studierenden. Zudem muss zu Beginn des Studiums ein weiterer Bereich, ein Nebenfach, gewählt werden. Dieser Bachelorstudiengang kann direkt mit dem dazugehörigen Masterstudiengang fortgesetzt werden.

Kontakt

Fachstudienberater: Prof. Dr. rer. nat. Ortmeier, Frank
Tel. 0391-67-52804
Fax. 0391-67-12810
Universitätsplatz 2, 39106, Magdeburg
Email: frank.ortmeier@ovgu.de

Allgemeine Studienberatung
39106 Magdeburg,
Universitätsplatz 2, Gebäude 06

Tel: 0391-67-12283, -12286
Fax: 0391-67-11140
E-Mail: dez.studienangelegenheiten@ovgu.de

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde 1993 gegründet und gehört zu den jüngsten Universitäten Deutschlands. Ihre Wurzeln liegen in den drei damaligen Hochschuleinrichtungen: Technische Universität, Pädagogische Hochschule und Medizinische Akademie Magdeburg.

Mit 9 Fakultäten und nahezu 13.800 Studierenden wächst ihre Bedeutung zunehmend als universitäres Zentrum der Lehre und Forschung ebenso wie die Landeshauptstadt Magdeburg, die sich zu einer Stadt der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur entwickelt.

Die OvG-Universität versteht sich als Profiluniversität und strebt eine scharf konturierte und schlanke Struktur an, die in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin einen traditionellen Schwerpunkt hat, und in den Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften für eine moderne Universität in der Informationsgesellschaft unerlässliche Disziplinen sieht.

 

 

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