Werkstoffe verstehen und innovative Produkte aus Holz entwickeln
Das Studium der Holztechnik richtet sich an Interessenten, die später in der Holzwirtschaft und deren Zulieferindustrie als Führungskraft tätig sein wollen. Es beinhaltet sowohl ingenieurswissenschaftliche als auch betriebswirtschaftliche Inhalte. Es besteht die Möglichkeit zwischen folgenden Studienrichtungen zu wählen:
Studienrichtung Holztechnik mit den Spezialisierungen:
- Möbel- und Innenausbau
- Bauelemente und Holzbau
Studienrichtung Holz- und Kunststofftechnik
Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen Holztechnik mit den Vertiefungen:
- Technischer Vertrieb
- Produktion und Logistik
Praxisphasen und Theoriephasen
Die Studierenden lernen nicht nur an der Hochschule: Ein Teil der Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb statt, hier erhalten die Studierenden den notwendigen direkten Praxisbezug und können ihre theoretischen Kenntnisse im industriellen Umfeld umsetzen. Abgerundet wird das Studium durch den Erwerb außerfachlicher Qualifikationen wie z. B. persönliche, soziale und betriebswirtschaftliche Kompetenzen. Durch die Verknüpfung von Naturwissenschaft und Technik sowie der im Studium erworbenen Kompetenzen und der begleitenden Berufspraxis wird eine zukunftssichere Basis für den persönlichen und beruflichen Erfolg gelegt.
Abschluss
Für den Studiengang Holztechnik (Fakultät Technik) verleiht das Land Baden-Württemberg aufgrund erfolgreicher Abschlussprüfung nach dreijährigem dualem Studium den Hochschulgrad Bachelor of Engineering.
Studienverlauf
1. Semester
- Erlernen der Grundfertigkeiten in mindestens zweien der Bereiche Metall, Holz, Kunststoff (Dauer je mindestens 4, höchstens 12 Wochen)
- i.e.: Spannende und spanlose Formung (auch thermische), Fügen (Kleben, Schweißen, Löten) Zuschnitt- und Teilefertigung, Oberflächenbehandlung, Verbinden, Montage, Instandsetzung, Wartung, Messen, Prüfen, Pneumatik, Hydraulik
- Ferner Grundfertigkeiten in Elektrotechnik mindestens 14 Tage
2. Semester
- Erlernen der Grundfertigkeiten in mindestens zweien der Bereiche Metall, Holz, Kunststoff (Dauer je mindestens 4, höchstens 12 Wochen)
- i.e.: Spanende und spanlose Formung (auch thermische), Fügen (Kleben, Schweißen, Löten) Zuschnitt- und Teilefertigung, Oberflächenbehandlung, Verbinden, Montage, Instandsetzung, Wartung, Messen, Prüfen, Pneumatik, Hydraulik
- Ferner Grundfertigkeiten in Elektrotechnik mindestens 14 Tage
3. Semester
Anwenden u. Ergänzen der Grundfertigkeiten: Betreiben und Instandhalten von maschinellen Anlagen mit Verkettungen, Werkzeugen, Verschleiß, Qualität, Materialfluss, Steuerung, Lager, Magazin
Einführen in ingenieurmäßiges Arbeiten: Erlernen der Vorgehensweise zur Erstellung von Fertigungsunterlagen durch Mitarbeit an betrieblichen Aufgaben
- beim Erstellen von Arbeits-, Termin-, Maschinenplänen
- beim Erstellen von Werkstatt- und Zusammenstellungszeichnungen einfacher Baugruppen sowie der Stücklisten
- Material- Fertigungswirtschaft
4. Semester
Anwenden u. Ergänzen der Grundfertigkeiten: Betreiben und Instandhalten von maschinellen Anlagen mit Verkettungen, Werkzeugen, Verschleiß, Qualität, Materialfluss, Steuerung, Lager, Magazin
Einführen in ingenieurmäßiges Arbeiten: Erlernen der Vorgehensweise zur Erstellung von Fertigungsunterlagen durch Mitarbeit an betrieblichen Aufgaben
- beim Erstellen von Arbeits-, Termin-, Maschinenplänen
- beim Erstellen von Werkstatt- und Zusammenstellungszeichnungen einfacher Baugruppen sowie der Stücklisten
- Material- Fertigungswirtschaft
5. Semester
Kennenlernen ingenieurmäßiger Zusammenhänge:
Selbstständige Bearbeitung einfacher Teilaufgaben unter fachlicher Anleitung
6. Semester
Anfertigung einer Bachelorarbeit: Thema wird vom Betrieb gestellt. Es kann von experimenteller, theoretischer oder konstruktiver Art sein bzw. eine beliebige Kombination dieser Möglichkeiten enthalten und betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigen
Berufsperspektive & Einsatzgebiete
Zu den vielfältigen Tätigkeitsfeldern der Absolventen gehören Produktions- und Betriebsleitung, Abteilungsleitung in Konstruktion und Entwicklung, Kalkulation, Kostenrechnung und Controlling sowie Ein- und Verkauf, Arbeitsvorbereitung, Anwendungstechnik und der Consulting-Sektor. Ferner sind die Ingenieure in der einschlägigen Maschinen- und Zulieferindustrie als Bindeglied zum holzverarbeitenden Kunden tätig.
Zulassungsvoraussetzungen
Zulassungsvoraussetzung für ein Studium an der DHBW sind der Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung (laut §58 Abs. 2 LHG) sowie der Abschluss eines Studienvertrags mit einem der Dualen Partner.
Studieninteressierte für ein duales Studium an der DHBW Mosbach bewerben sich direkt bei einem der Dualen Partner – das sind die Unternehmen und Einrichtungen, die mit der DHBW zusammenarbeiten. Der Duale Partner entscheidet, welcher Bewerber den Studienplatz erhält. Nach Unterzeichnung des Studienvertrages reicht die Firma oder der Bewerber den Studienvertrag an der DHBW Mosbach zur Belegung des Studienplatzes ein. Der Bewerber registriert sich zur Immatrikulation und reicht seine Unterlagen per Post oder persönlich ein.
Weitere Informationen zur Bewerbung findest du hier.
Duale Partner & Studienplätze
Entsprechend dem differenzierten Studienangebot ergeben sich Studienmöglichkeiten in verschiedenen Unternehmen: Im engeren Sinne der Holzindustrie sind das z. B. Möbelproduzenten, Zulieferer von Möbelteilen, Objektausstatter und Ladenbauer, Hersteller von Holzwerkstoffen, ferner Produzenten von Bauelementen wie Fenster, Türen, Treppen etc. und Unternehmen des Ingenieurholz- und Fertighausbaus. Absolventen der Vertiefung Holz- und Kunststofftechnik arbeiten in den Branchen Automobile, Sportgeräte, Beschichtungen für Möbel und Caravane sowie Lacke und Klebstoffe.











