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Buchbesprechung

Felix Maria Arnet:
Gescheit scheitern
Gabal Verlag GmbH
Offenbach 2017
ISBN 978-3-86936-766-8
96 Seiten, 8,90 EUR

Felix Maria Arnet: Gescheit scheitern

Niederlagen ohne größere Blessuren verarbeiten zu können, das ist eine Kunst. Wer Fehlermachen nicht mit Versagen gleichgesetzt, steht einfach wieder auf und versucht es noch einmal. Das lässt sich lernen. Mit einem Rezept für eine gesunde Haltung gegenüber der Fehlbarkeit und Verletzlichkeit.

Aus Fehlern wird man klug, heißt es. Ein schönes Sprichwort, das in Wahrheit nur wenig tröstet. Denn Situationen, in denen die Dinge schiefgehen und in denen man auf die Nase fällt, sind unangenehm.

Niemand gesteht sich gern ein, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben, an einer Aufgabe gescheitert zu sein oder gar ein ganzes Projekt in den Sand gesetzt zu haben. Doch sind wir ehrlich, jede Lebensgeschichte zeugt von Höhen und Tiefen, Niederlagen und Siegen. Eine schlechte Note, durchgefallen, Prüfung endgültig nicht bestanden, Kündigung, vom Partner verlassen werden – die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Ein Ziel zu verfehlen, ist ärgerlich und schmerzhaft.

Gerade in Deutschland hält die Versagensangst viele Menschen davon ab, Träume zu verwirklichen: Ein eigenes Unternehmen gründen, ein Buch schreiben, Mode entwerfen – es wäre so schön. Aber was, wenn es nicht klappt? Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen an ihren Erfolgen gemessen und für ihre Niederlagen verurteilt werden. In kaum einem anderen Land der Welt werden Misserfolge so sehr geächtet wie hier.

Von der Fehlertoleranz zur Fehlerkultur

Ein  neues Bewusstsein für unsere Schwächen kann hier Abhilfe schaffen. Die gesamte Wissenschaftskultur baut auf einer Fehlerkultur auf. Dort heißt sie Trail und Error. Versuch und Irrtum.

"Ich habe versagt, aber ich bin kein Versager." Fehler zugeben, aber seinen Selbstwert nicht ans Richtigmachen knüpfen – das ist die Kunst. Manchmal hilft dabei der Blick von außen, von einem Freund oder einem Kollegen. Oder auch das Lesen eines Ratgebers kann der erste Schritt zu einer neuen Denkweise sein.

Es geht um Resilienz und persönliches Wachstum. Es lohnt sich in diese Bereiche Energie hineinzustecken.

studieren.de Wertung

Niederlagen sind unausweichlich – und oft lehrreich. Nicht selten führen erst viele Fehlschüsse zu großen Entdeckungen. Du willst Deine Scheu vor dem Scheitern überwinden? Dann findest Du hier viel Inspiration für Deine neue Haltung.

, Redaktion
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