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Buchbesprechung



Georg Döller
Finanzen unter 35
1. aktualisierte und überarbeitete Auflage
Oktober 2010
Campus Verlag Frankfurt/Main
EAN 9783593393216
244 Seiten, EUR 9,90

Finanzen unter 35

Finanzplanung ist Lebensplanung. Der Sozialstaat zieht sich immer mehr zurück. Wer im Rentenalter finanziell immer noch gut dastehen will, muss selber aktiv werden. Gezielter Vermögensaufbau sichert eine Basis von der alles Weitere geregelt werden kann.

Die Wirtschaftswissenschaften sind nicht jedermanns Sache! Oft fehlt nicht nur das nötige Know-how, sondern auch die Lust und die Motivation sich mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen. Selbst wenn es die eigene Person betrifft, das Thema Finanzen ist lästig. Als junger Mensch fühlt man sich fit und gesund, das Rentenalter liegt noch in weiter Ferne.

Sich alleine auf die staatliche Rente zu verlassen, ist heute nicht mehr ausreichend. Bedingt durch die demografische Entwicklung ist es fraglich, wie die nächste Generation die Renten finanzieren kann. Die Inflation trägt ihren Teil zu späteren Versorgungslücken bei. "1000 Euro sind bei einer Inflation von 2,5 Prozent pro Jahr in zehn Jahren 781 Euro, in 20 Jahren 610 Euro und in 30 Jahren 477 Euro wert". Wer im Alter einen gewissen Lebensstandard halten will, sollte sich auf jeden Fall um eine private Zusatzrente kümmern und sobald wie möglich mit dem gezielten Vermögensaufbau beginnen.

Vermögensaufbau und Altervorsorge

Ein finanzielles Polster ist schon in jungen Jahren wichtig. Ein Berufsleben ist lang und kann in schlechten konjunkturellen Zeiten auch von Arbeitslosigkeit oder weniger gut bezahlten Jobs geprägt sein. Wer sich früh eine solide finanzielle Basis schafft, kann von dort aus alle weiteren Schritte planen. Finanzplanung ist quasi Lebensplanung.

Zu Beginn der Lektüre steht ein Kassensturz an. Wo liegt welches Geld und woher weiß ich eigentlich, was ich jeden Monat brauche? Mit welchen Posten muss ich bei den monatlichen Einnahmen und Ausgaben kalkulieren? Wer über die eigenen Bedürfnisse Bescheid weiß, kann sich leichter Rat holen, als jemand, der im Bereich der Finanzen Neuland betritt. Ein waches Auge auf die Angebote und Dienstleistungen der Banken empfiehlt der Autor.
"Banken sind nicht die Wohlfahrt, sondern Unternehmen, die Geld verdienen wollen."

Dann geht es erst richtig los: Wie finde ich das richtige Konto? Unter welchen Voraussetzungen ist Geldleihen mit Krediten sinnvoll? Was muss ich zur Schufa wissen? Wie komme ich wieder raus, wenn ich einmal drin bin? Der Ratgeber bleibt keine Antwort schuldig. Die Punkte "Lebensrisiken mit Versicherungen abdecken" und das "Wichtigste zur Steuererklärung" werden ebenfalls in eigenen Kapiteln behandelt.

studieren.de-Wertung

Finanzen sind auf den ersten Blick ein trockenes Thema. Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, wird aber merken, dass eine Abwehrhaltung nichts bringt. Früher oder später ist es nötig, sich mit diesem Bereich konstruktiv auseinander zu setzen. Am besten noch vor dem 35. Lebensjahr. Der Autor, Redakteur beim WISO-Magazin, und Jahrgang 1976, weiß wovon er redet. Wem es zuviel auf einmal ist, der kann das Buch auch als Nachschlagewerk benutzen. Die Tipps sind so übersichtlich aufbereitet, dass man schnell fündig wird.

, Redaktion
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