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Buchbesprechung



Jens-Uwe Meyer
Fest im Sattel
Insider-Strategien zur Jobsicherung
Campus-Verlag
März 2007
ISBN 978-3-593-38238-8
EUR 17,90, 219 Seiten

Fest im Sattel - Insider-Strategien zur Jobsicherung

Jeder kann seinen Job verlieren, sogar schon morgen - egal wie sicher der Job heute erscheint! Wer sich damit arrangieren kann, findet viele Gelegenheiten zur Veränderung, und behält Oberwasser.

Betriebsbedingte Kündigungen sind die wichtigste Maßnahme zur Kostensenkung. Das ist die Auffassung von vielen Managern aus Großunternehmen. Es ist im Sinne der Controller und der renditeorientierten Anleger, Personalkosten durch Entlassungen und Outsourcing zu senken. Kleinere und mittlere Unternehmen sehen in ihrem Personal noch häufiger einen Ertragsfaktor, aber auch hier denkt der Chef anders, als der Arbeitnehmer: Leistungen, die Mitarbeiter in vergangenen Tagen erbracht haben, zählen für ihn wenig. Er verdient sein Geld nämlich nicht gestern, sondern im heute und vor allem im Morgen.

Wie mache ich mich unentbehrlich?

Um den Arbeitsplatz zu sichern, muss der Arbeitnehmer herausfinden, was einen Mitarbeiter für den Vorgesetzten wertvoll macht. Wie ist das Wertesystem des Chefs? Was sind seine Maßeinheiten? Worauf achtet er? Damit ist schnell klar, dass Kompetenz nicht alles ist. Vielmehr kommt es darauf an, für wie kompetent der Chef seinen Mitarbeiter hält. Das ist ausschlaggebend.

Insgesamt bietet der Autor zwölf Tests, um sich ein Bild von der Situation des eigenen Unternehmens und der eigenen Position zu machen: Wie man Werbung für sich macht, wird im Kapitel "No name oder Markenprodukt" erklärt. Krisen schneller einzuschätzen lernt man über ein persönliches Krisenradar; eingefahrene Denkstrukturen zu verlassen mit einem Thinking-out-of-the-box-Programm.

Jeder kann seinen Job verlieren! Mit dieser Wahrheit muss jeder Arbeitnehmer leben lernen. Wer mit dieser Wahrheit leben kann, hat den ersten Schritt getan, um seine Position zu sichern. Wer den Tatsachen ins Gesicht blicken kann, findet auch eine Lösung, wenn der Ernstfall eintritt. Der Autor hat als Polizist, Kriegsreporter, Manager und Berater gearbeitet und weiß wovon er spricht, wenn es um Krisen geht. In jedem seiner Berufe wurde er mit schwierigen Umbruchsituationen konfrontiert. Sich in solchen Zeiten zu versichern, dass schon nichts passieren wird, ist keine Lösungsorientierte Vorgehensweise. Sein Fazit: Es gab noch nie so viele Gelegenheiten, Veränderungen  als Chancen für die eigene Entwicklung zu sehen.

studieren.de-Wertung

Krieg, Feind, Kampf und Guerillas am Arbeitsplatz!  Der Autor greift zu drastischen Vergleichen und einer provokanten Wortwahl. Die wichtigsten Verhaltensregeln für seine Tätigkeit als Coach hat der Autor aus Krisengebieten mitgebracht: Emotionen ausschalten und mithilfe von analytischen Werkzeugen nach Lösungen suchen. Das kann ein Anstoß für das Überdenken der eigenen Situation sein, ganz von dieser Sichtweise einfangen lassen, sollte man sich nicht.

, Redaktion
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