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European Studies (M.A.)

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

© OVGU Magdeburg
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Was ist das Ziel/Anliegen des Studiengangs?

Die Absolventen werden befähigt,



  • ihre europawissenschaftliche Fachkenntnisse sowie die entsprechenden interdisziplinären Theorien und Methoden zur Bewältigung fachspezifischer Fragestellungen nach dem aktuellen Stand der Forschung zu vertiefen und lösungs- und praxisorientiert einzusetzen (Fachkompetenz),



  • das Mehrebenensystem der Europäischen Union sowie den europäischen Kultur- und Wirtschaftsraum als ein komplexes Interaktionsmuster zu analysieren und Problemlösefähigkeit, Transferfähigkeit, abstraktes und vernetztes Denken sowie Analysefähigkeit außerhalb der einzelnen Fachdisziplinen sondern interdisziplinär zu entwickeln (Methodenkompetenz),



  • ihre vorhandenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Kommunikation, Kooperation und Konfliktbewältigung – insbesondere in intra- und interkulturellen Kontexten – zu vervollkommnen und Europa als ein Wechselspiel zur Realisierung sowohl individueller als auch gemeinsamer Ziele zu bewerten (Sozialkompetenz) und



  • die eigene Rolle in diesem System weiterzuentwickeln und bereit zu sein, eigene Akzente zu schaffen (Selbstkompetenz).


Studierende widmen sich Europa und der Europäischen Union von verschiedenen Standpunkten aus: Zum einen mit der Betrachtung der Europäischen Union als politisches System mit dem Schwerpunkt europäischer Integration. Darüber hinaus werden europäische soziokulturelle Diversität und Transkulturalität in Geschichte und Gegenwart sowie Europa als wirtschaftlicher Raum im globalen Kontext erarbeitet. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den Regionen Ost-, Mittelost- und Südosteuropas. Aufbauend auf einem theoretischen Fundament besteht die Möglichkeit, diese Bereiche zu vertiefen und Schwerpunkte zu setzen. Weitere Bestandteile des Masterstudiengangs European Studies sind:



  • Die Möglichkeit, ein Studiensemester an einer unserer Partneruniversitäten zu verbringen.



  • Studierende können wahlweise ein Praktikum mit einer Dauer von mind. 6 Wochen absolvieren oder eine europäische Fremdsprache (Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch) vertiefen bzw. neu erlernen.



  • Das Anfertigen einer Masterarbeit mit einem Umfang von 30 CP.


 
Abschluss: Master of Arts (M.A.)
 
Regelstudienzeit: 4 Semester
 
Studienbeginn: Wintersemester
 
Zulassungsvoraussetzung:
  • Erster akademischer Abschluss in European Studies oder einer eng verwandten Fachrichtung, bei Abschlüssen aus dem Bologna-Raum mindestens 180 CP
  • Internationale Bewerberinnen und Bewerber müssen ausreichende Deutschkenntnisse vorweisen (Test DaF 4/4/4/4 oder DSH Mindeststufe 2).
  • Nachweis der Englischkenntnisse durch TOEFL (ibT - mind. 80) oder IELTS (mind. 6.0)

 
Bewerbungsmodalitäten:

Welches sind die späteren Berufsfelder?

Absolventen des Masterstudiengangs European Studies haben



  • durch die inhaltliche Breite und Interdisziplinarität der Ausbildung,



  • gepaart mit der Möglichkeit zur Spezialisierung durch einzelner Wahlpflichtmodule und



  • weitere eigene Schwerpunktsetzungen durch die Wahl Spracherwerb oder Praktikum sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.


Durch die zunehmende europäische Integration steigt der Bedarf an „Europa-Expertinnen und Experten“. Absolventen finden sich beruflich in Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, wo sie sich durch wissenschaftliche Vielseitigkeit, Flexibilität, die Fähigkeit zur Vernetzung verschiedener Perspektiven und transnationale Kooperationsfähigkeit auszeichnen.

Was sollte ich an Kenntnissen/Erfahrungen/Interessen mitbringen?

Die Bereitschaft, sich aus forschungsorientierter Perspektive mit dem Themenbereich „Europa“ zu beschäftigen und das Interesse, sich auf neue Berufsfelder vorzubereiten, die sich aus der Vertiefung und Erweiterung des Integrationsprozesses in Europa und aus den gegenwärtigen Globalisierungstendenzen ergeben.

Weitere Informationen

Immatrikulierte des Masterstudiengangs European Studies können sich für die Studienverlaufsvariante „Doppelabschluss“ in Kooperation mit der Babeş-Bolyai-Universität Cluj-Napoca / Rumänien entscheiden. Die Studienverlaufsvariante „Doppelabschluss“ unterscheidet sich vom klassischen European Studies Master in folgenden Punkten:



  • Ein integriertes Pflichtstudiensemestern Studiensemesters an der Babeş-Bolyai-Universität Cluj-Napoca / Rumänien anstatt der Wahloption (im 4. Semester zu absolvieren)



  • Vollkommene Integration in den Studienverlauf an der Partneruniversität als ordentlich immatrikulierter Studierender


Die Studienverlaufsvariante „Doppelabschluss“ hat folgenden Mehrwert gegenüber dem „normalen“ Bachelorstudiengang „European Studies“



  • Die Absolventen erhalten in der Regelstudienzeit von vier Semestern nicht nur einen, sondern zwei Abschlüsse.



  • Die Mobilität der Studierenden ist durch das Pflichtauslandssemester erhöht.



  • Der fachliche und interkulturelle Gewinn des Auslandsstudiums ist durch die strukturierte Mobilität des Doppelabschlusses im Studienverlauf verankert und wird somit gewährleistet.



  • Es erfolgt eine automatische Anerkennung.

Kontakt

Fachstudienberater: ,
Fax.
, ,

Allgemeine Studienberatung
39106 Magdeburg,
Universitätsplatz 2, Gebäude 06

Tel: 0391-67-12283, -12286
Fax: 0391-67-11140
E-Mail: dez.studienangelegenheiten@ovgu.de

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde 1993 gegründet und gehört zu den jüngsten Universitäten Deutschlands. Ihre Wurzeln liegen in den drei damaligen Hochschuleinrichtungen: Technische Universität, Pädagogische Hochschule und Medizinische Akademie Magdeburg.

Mit 9 Fakultäten und nahezu 13.800 Studierenden wächst ihre Bedeutung zunehmend als universitäres Zentrum der Lehre und Forschung ebenso wie die Landeshauptstadt Magdeburg, die sich zu einer Stadt der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur entwickelt.

Die OvG-Universität versteht sich als Profiluniversität und strebt eine scharf konturierte und schlanke Struktur an, die in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin einen traditionellen Schwerpunkt hat, und in den Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften für eine moderne Universität in der Informationsgesellschaft unerlässliche Disziplinen sieht.

 

 

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