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Erstsemestertipps - Aller Anfang ist schwer

Da muss jeder neue Studierende durch. Das Uni-Leben unterscheidet sich gewaltig vom Schulalltag und bringt viele Herausforderungen mit sich. Das Erfreuliche ist, damit steht niemand alleine da - am Anfang haben alle dieselben Probleme.

Die Umstellung auf den Uni-Alltag ist für Schulabgänger groß. Nachdem die organisatorischen Fragen wie Bewerbung und Immatrikulation bewältigt sind, heißt es die richtigen Räume und Veranstaltungen suchen, sich mit der Bibliotheksnutzung auseinander setzen und vor allem das neue Leben zum ersten Mal eigenständig strukturieren.

Natürlich ist es ein Unterschied, ob ein eher verschultes Studium mit straffem Stundenplan wie Zahnmedizin oder ein geisteswissenschaftlicher Studiengang bestehend aus Haupt- und Nebenfach aufgenommen wird. Das Niveau der Veranstaltungen ist aber auf jeden Fall deutlich höher als in der Schule. Der Lernstoff ist umfangreicher und erfordert neue Lern- und Arbeitsmethoden. Wem es schwer fällt, in einer Lernumgebung, die viel anonymer ist als ein Klassenverband, selbst aktiv zu werden, kann sich schnell verloren fühlen.

Orientierungslos an der Uni?

Im Idealfall bauen sich Erstsemester gleich zu Anfang ein Netzwerk aus KommilitonInnen auf, mit denen sie sich austauschen und gemeinsam für Prüfungen lernen können. Der einfachste Trick, um an Informationen zu kommen und soziale Kontakte zu knüpfen, ist nämlich immer noch Fragen.

Mitstudierende trifft man nicht nur in der Vorlesung. Eine gute Adresse um Gleichgesinnte zu finden, sind Einführungsveranstaltungen zum Semesteranfang oder auch Tutorien -Veranstaltungen von und für Studierende, mit dem Ziel wichtige Informationen z. B. zur Prüfungsvorbereitung aus erster Hand weiterzugeben. Ein Besuch in der Fachschaft kann sich ebenfalls lohnen. Gerade dort ist es leicht, mit Studenten aus den höheren Semestern in Verbindung zu treten.

Wenn das Fach nicht passt?

Trotz aller Bemühungen kann der schlimmste Falle dennoch eintreten: Die Erwartungen waren hoch und wurden bitter enttäuscht. Wenn nach der Bewältigung aller Anfangsschwierigkeiten langsam die Erkenntnis hoch kommt, dass das falsche Fach gewählt wurde, sollte sobald wie möglich nach einer Alternative gesucht werden. Denn letztlich ist nur ein Studium, das den persönlichen Interessen entspricht, die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere.

Eine Förderung durch BAföG ist auch nach einem Fachwechsel noch möglich, wichtig ist allerdings, dass dieser spätestens nach dem 3. Fachsemester und aus den gesetzlich anerkannten Gründen erfolgt.

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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