Studium Fachbereiche Ingenieurwissenschaften Umweltschutz Chemieingenieurwesen TH Rosenheim, Burghausen Profil
Studienprofil

Chemieingenieurwesen

Technische Hochschule Rosenheim, Campus Burghausen / TH Rosenheim, Burghausen
Bachelor of Engineering / Bachelor of Engineering

Maßstabsübertragung bis in die Industrie

Industrielle Fertigungsprozesse bilden den Rahmen für die Studieninhalte im Bachelorstudiengang Chemieingenieurwesen. Neben ingenieur- und naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern, lernen Studierende am Campus Burghausen vor allem chemisch-technologische und verfahrenstechnische Zusammenhänge kennen und bauen die Kompetenz auf, diese in der Praxis anzuwenden.

Aufgrund der einzigartigen Rahmenbedingungen am Standort Burghausen ist es möglich, theoretisches Wissen wirklich greifbar zu machen, vom Labor über Kompaktanlagen und Technika bis hin zum Industriemaßstab. Der Absolvent lernt somit den kompletten "Scale-Up" kennen, der für ihn in seiner späteren Berufspraxis in der Industrie ein elementarer Vorteil ist.

Überblick

  • Studienabschluss: Bachelor of Engineering (B. Eng.)
  • Dauer des Studiums: 7 Semester (6 Theorie- und 1 Praxissemester)
  • Credit Points (CP): 210
  • Zulassungsbeschränkung (NC): nein
  • Duales Studienangebot: möglich

Flyer zum Studiengang >

Kontakt

Studiengangsleitung 
Prof. Dr.  Philipp Keil
+49 8031 805-4021
philipp.keil@th-rosenheim.de
 
Studiengangsassistenz
B. Sc. Julia Wünsche
+49 8031 805-4013
julia.wuensche@th-rosenheim.de
 
Studienfachberatung 
Prof. Dr. Dominik Pentlehner
+49 8031 805-4020
dominik.pentlehner@th-rosenheim.de

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Profil des Studiengangs

Im Studiengang Chemieingenieurwesen erhalten die Studierenden eine fundierte Grundausbildung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich einer ingenieurwissenschaftlichen und chemischen Ausrichtung. Im Schwerpunkt des Studiums werden chemisch-technologische, verfahrenstechnische und apparate- und anlagenspezifische Kenntnisse vermittelt.

Studieren inmitten der Praxis

In enger Kooperation mit den in der Region ansässigen Industrieunternehmen bilden Laborpraktika und praktische Projektversuche einen wesentlichen Bestandteil des Curriculums. Der Studiengang Chemieingenieurwesen wurde gemeinsam mit Experten aus der Industrie konzipiert. Durch die Wahl von Vertiefungsmodulen können Studierende individuelle Schwerpunkte setzen, ihren interdisziplinären Blickwinkel erweitern und Zusatzqualifikationen, z. B. im Management-Bereich erwerben. Absolventinnen und Absolventen des Studiums qualifizieren sich für attraktive und zukunftsorientierte Einsatzmöglichkeiten in einer der Top-Industrien Deutschlands.

Das Prinzip "Plus"

In dem Bereich Chemieingenieur „Plus“ (mehr zum Prinzip "Plus") erwerben die Studierenden Kompetenzen in den Themenfeldern Management, Innovation und Zukunftstechnologien sowie Sprachen und können Industriepraktika wählen oder sich in Bereichen der verfahrenstechnische Simulation oder Industrie 4.0 spezialisieren.

Studienmodule

Abgerundet wird das Studium durch fachübergreifende Module wie Methodenkompetenz, anwendungsorientierte Laborpraktika und ein Praxissemester. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie im ChemDelta durchgeführt, sodass die Studierenden eine praxistaugliche und bedarfsgerechte Ausbildung erhalten. Im Rahmen anwendungsorientierter Projekte setzen die Studierenden die erworbenen theoretischen Kenntnisse und Fähigkeiten praxisnah um.

Studienverlaufsplan >

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Berufliche Chancen

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Chemieingenieurwesen stehen u. a. folgende Berufsfelder offen:

  • Analytik und Qualitätssicherung
  • Instandhaltung (Maintenance)
  • Projektengineering
  • Verfahrensentwicklung
  • Betriebsingenieurwesen
  • Forschung und Entwicklung
  • Genehmigungsverfahren / Behördenmanagement
  • Technischer Vertrieb chemischer Produkte, verfahrenstechnischer Apparate & Anlagen
  • Anlagenbau & Inbetriebnahme

Basierend auf einem soliden Grundlagenwissen der Ingenieurwissenschaften können die Absolventinnen und Absolventen komplexe Aufgabenstellungen auch in der Verfahrenstechnik, der Energie- und Stoffumwandlung, Transportprozessen sowie des Apparate- und Anlagenbaus lösen. Dabei profitieren sie vom interdisziplinären Blick und der Möglichkeit des kritischen Hinterfragens, wie z. B.

  • Was ist die beste chemische Route + Technologie?
  • Lohnt sich das Projekt und welche Risiken sind zu beachten?
  • Wie können Laborergebnisse in den Industriemaßstab umgesetzt werden?
  • Ist eine neue Technologie wettbewerbsfähig?

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Bewerbung

  • Der Studiengang Chemieingenieurwesen ist nicht zulassungsbeschränkt, d.h. ohne Numerus Clausus.
  • Die Bewerbung um einen Studienplatz erfolgt im Bewerbungszeitraum online über das Bewerbungsportal.
  • Studienbeginn: jeweils zum Wintersemester
  • Bewerbungszeitraum: vom 1. Mai bis zum 15. Juli

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