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Die Möglichkeiten der modernen Medizin wachsen ständig. Diagnosen können präziser gestellt, Behandlungen schonender durchgeführt und fehlende Körperfunktionen effizienter ersetzt werden. Bildgebende Verfahren zeigen lebende Gewebe in mikroskopischer Auflösung. Intelligente Herzschrittmacher geben vielen Menschen Sicherheit. Laserchirurgie erhält die Sehkraft. In der Medizintechnik wurden mittlerweile rund 400.000 Medizinprodukte entwickelt (Schätzung des Bundesgesundheitsministeriums).

Voraussetzung dafür ist der Einsatz medizinischer Hochtechnologie. In der Verbindung von Präzisionsmechanik, Elektronik und Optik entstehen medizinische Geräte, die unsere Lebensqualität erhöhen, bei der Heilung von Krankheiten helfen und Leben retten. An der Schnittstelle von Medizin und Technik werden Spezialisten gebraucht, die in der Lage sind interdisziplinär zu denken.

Ziele und Lehrinhalte

Ingenieurinnen und Ingenieure für Biomedizintechnik können medizinische Fragestellungen in technische Lösungen übersetzen. Sie entwickeln, optimieren, gestalten und sorgen auf diese Weise für Innovationen. Sie kontrollieren, analysieren, zertifizieren und sorgen damit für Qualität und Sicherheit. Sie erklären, informieren, schulen und bringen damit Innovationen in den Markt.

Der Studiengang Biomedizintechnik mit seinen Vertiefungen

  • vermittelt fundierte naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Kenntnisse sowie medizinisches Grundlagenwissen, das den interdisziplinären Anforderungen der Medizintechnik gerecht wird,
  • lehrt Denkweisen, Modellbildungen und anwendungsbezogene Methoden aus Fachgebieten der Ingenieurswissenschaften, der Physik sowie der Medizin,
  • trainiert eigenständige und teamorientierte Arbeitsweisen.

Die Medizintechnik bietet viele spannende Arbeitsgebiete. Studierende der Biomedizintechnik an der FH Lübeck können sich in einem von drei Bereichen nach persönlichem Interesse vertiefen:

  • Entwicklung medizinischer Geräte und Verfahren (EMG)
  • Ophthalmotechnologie (OT) - Auge. Medizin. Technik
  • Qualitätsmanagement / Qualitäts- und Sicherheitstechnik (QMQST)

Das Studium der Biomedizintechnik führt als grundständiger wissenschaftlicher Studiengang zu einem berufsqualifizierenden Abschluss. Alle Vertiefungsrichtungen folgen einem konsequent an Marktanforderungen ausgerichteten Curriculum. Enge Kontakte zu einschlägigen Firmen aus der Region, Deutschland und darüber hinaus sichern die Aktualität der Ausbildung. Bereits während des Studiums und ganz besonders in der Praxisphase des 7. Semesters kommen die Studierenden mit potentiellen Arbeitgebern in Kontakt.

Studienverlauf

Das Studium gliedert sich in zwei Phasen: Grundstudium und Vertiefung. Im 2-semestrigen Grundstudium werden die mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen sowie medizinischen Grundlagen gelehrt. Physik, Elektrotechnik und Biophysik spielen ebenso eine Rolle wie Anatomie, Physiologie und Mikrobiologie.

Im dritten Semester läuft die erste Lehrveranstaltung aus der gewählten Vertiefung. In dieser Phase ist eine Umorientierung noch mit wenig Aufwand möglich.

Ab dem vierten Semester beginnt die eigentliche Vertiefungsphase mit intensiven Lehrveranstaltungen im gewählten Bereich. Drüber hinaus können die Studierenden in Wahlfächern das individuelle Profil weiter schärfen.

Praxisphase im 7. Semester. Die Praxisphase im 7. Fachsemester trägt weiter zur Persönlichkeitsentwicklung und Karriereplanung bei. Vielfältige Verbindungen zur Industrie können genutzt werden. Auslandspraktika (z.B. USA, Neuseeland oder China) werden mit Tipps und Empfehlungsschreiben der Dozenten ausdrücklich unterstützt. In regelmäßigen Informationsveranstaltungen des Akademischen Auslandsamtes werden Fördermöglichkeiten solcher Auslandspraktika, aber auch die Möglichkeiten von Studienphasen im Ausland dargestellt.

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Berufsperspektiven und Tätigkeitsfelder

Die Medizintechnik-Branche gehört zu den innovativsten Bereichen der deutschen Wirtschaft mit exzellenten Wachstumschancen. Etwa 200.000 Menschen in über 12.000 Unternehmen arbeiten in diesem Bereich (Wirtschaftsstatistik 2014). Die Geschwindigkeit des medizinisch-technischen Fortschrittes legt von Jahr zu Jahr zu.

In der Medizintechnik werden Ingenieure gesucht, die gleichzeitig über Disziplinen hinweg denken können und über eine hervorragende Teamfähigkeit verfügen. Fundiertes naturwissenschaftlich-technisches Wissen ist die Voraussetzung. Kenntnisse aus den Bereichen Anatomie, Physiologie und Pathologie eröffnen den interdisziplinären Dialog für Entwicklung und Anwendung. Die Karrierechancen sind exzellent.

In diesen Bereichen sind unsere Absolventinnen und Absolventen u. A. tätig:

  • Entwicklung und Konstruktion medizintechnischer Geräte
  • Produktmanagement, Marketing und Vertrieb
  • Qualitätssicherung in Entwicklung und Produktion
  • Application Management / technische Produktbetreuung vor Ort
  • Information und Schulung der Anwender
  • Technisch Verantwortlicher in medizinischen Einrichtungen
  • Beratungsunternehmen

Kontakt

Fachhochschule Lübeck
Mönkhofer Weg 239
23562 Lübeck
Telefon: +49 (0) 451-300 6
Fax: +49 (0) 451-300 5100
E-Mail: kontakt@no-spamfh-luebeck.de

Studiengangsleitung
Prof. Dr. Dipl.-Ing. Ullrich Wenkebach
Telefon: +49 451 300 5501
E-Mail: ullrich.wenkebach@no-spamfh-luebeck.de

Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jürgen Grein
Telefon: +49 451 300 5220
E-Mail: hans-juergen.grein@no-spamfh-luebeck.de

Sie haben Fragen zur Bewerbung oder Einschreibung? Bitte wenden Sie sich an die Zulassungsstelle, E-Mail: studieninfo@no-spamfh-luebeck.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite > 

 

 

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