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Buchbesprechung

Manfred, Zeidler/Rolf, Marten
Die häufigsten Bewerbungsfehler ... und wie sie diese vermeiden
Redline Verlag Frankfurt 2004
ISBN 3-636-01135-9

Die häufigsten Bewerbungsfehler ... und wie sie diese vermeiden

Auffallen, aber positiv! Bewerbungsfehler passieren nicht nur durch Nachlässigkeit, sondern auch durch ein starres und unflexibles Festhalten an den allgemein üblichen Bewerbungs-Richtlinien. Die Folge sind anonymisierte Bewerber ohne Persönlichkeit.

Wer in auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld ist, schafft sich erst einmal die entsprechenden Bücher an. Ratgeber-Literatur gehört mittlerweile zur Grundausrüstung, wenn es in eine Bewerbungsrunde geht. Werke gibt es unzählige, ja sogar ganze Regale in Buchhandlungen. Das Problem dabei ist, sie sind für jeden zugänglich und unterscheiden sich nicht großartig voneinander. Mit der Konsequenz, dass sich die Personalverantwortlichen in den Unternehmen mit einer Flut von einheitlich verfassten Lebensläufen und ähnlich formulierten Bewerbungsschreiben konfrontiert sehen.

Durch die gute Informationslage ist die Frage nicht mehr, wie schreibe ich eine ordentliche Bewerbung, sondern eher wie gehe ich nicht in der Anonymität unter. Diesem Thema haben sich die Autoren dieses Buches angenommen.

".... nicht zu abgelutschten Floskeln greifen"

Auffallen heißt nicht, dass Bewerbungen auf grün marmoriertem Druckerpapier versendet werden sollten. Vielmehr geht es um den goldenen Mittelweg: So wenig formale Gleichheit wie nötig und soviel persönliche Note wie möglich.

Was für die schriftliche Bewerbung gilt, gilt auch für das Bewerbungsgespräch: "Versuchen Sie nie eine Show abzuziehen", das ist der Rat der Personalberater Zeidler und Marten. "Persönlichkeit zeigen und nicht zu abgelutschten Floskeln greifen" ist das Motto.

Das Herunterbeten von auswendig gelernten Antworten kann gerade bei Einstellungstests fatale Folgen haben, wissen die beiden aus ihrer langjährigen Berufserfahrung zu berichten. Sobald Fragen gestellt wurden, die nicht den Trainingsprinzipien entsprachen, waren die Bewerber völlig verwirrt und schnitten letztlich schlechter ab, als völlig ohne Vorbereitung.

nicht die Flinte ins Korn werfen

Die Autoren beschränken sich deshalb auf Blitzchecklisten zu den wichtigsten Punkten. Musterlebensläufe, beispielhafte Anschreiben und Paradeantworten wird man in diesem Buch lange suchen. Größtes Anliegen der Verfasser ist ein Perspektivenwechsel in der Einstellung zur Jobsuche überhaupt, zur eigenen Person und natürlich zu Absagen, die in der Bewerbungsphase nicht ausgeschlossen werden können. Die schlimmste Bewerbungs-Sünde ist nämlich, vorzeitig die Flinte ins Korn zu werfen.

Der Ratgeber ist für alle empfehlenswert, die bereits Bewerbungen verschickt haben oder auch schon zu Gesprächen eingeladen waren - ohne Erfolg. Wenn es einfach nicht klappen will, hat man vielleicht nicht das ganze Potenzial genutzt, das in einem steckt?

 

, Redaktion
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