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Berufsbegleitendes Studium - wie funktioniert's?

Auf der Suche nach neuen Impulsen für den Berufsalltag? Aber keine Möglichkeit Vollzeit in die Hörsäle zurückzukehren? Ein Fernstudium bietet die Chance sich berufsbegleitend zu qualifizieren. Auch wenn die Erfahrung gezeigt hat, dass die Nachfrage weit größer ist als das Angebot.

Viele Arbeitnehmer kennen das Phänomen: Es kommt der Punkt, an dem klar wird, dass es momentan keine Weiterentwicklung am Arbeitsplatz mehr geben wird. Das Tätigkeitsfeld ist ausgereizt und bietet keine neuen Herausforderungen. Die Suche nach einem neuen Job verspricht ebenfalls wenig, da die nötigen Qualifikationen für eine Bewerbung nicht vorhanden sind. Wenn dieser Zustand ins Bewusstsein gedrungen ist, ist der Gedanke an eine Weiterbildung als Grundlage für eine berufliche Veränderung nicht mehr weit.

Die Nachfrage nach entsprechenden Programmen ist so individuell, wie der bisherige Lebenslauf. Das spiegelt sich auch in den e-mail-Anfragen an studieren.de wieder: Das Interesse an einem Fernstudium ist groß. Bei den Studierwilligen wird nach soliden Aus- und Weiterbildungen in den unterschiedlichsten Fachbereichen gesucht. Es besteht der Wunsch nach Kursen in Astrophysik und Kunst, Psychologie, Germanistik und Innenarchitektur oder Pharmazie. Angebote, die so ausdifferenziert leider nicht vorhanden sind.

Wirtschaft und Technik

Wer sich für eine Weiterbildung im Bereich der Wirtschaft oder der Informatik interessiert, hat mehr Glück: Bachelor in Betriebswirtschaft, MBAs und Medien- und Wirtschaftsinformatik sind die Eckpfeiler der Weiterbildungslandschaft.

Die Programme sind auf die Bedürfnisse der Berufstätigen zugeschnitten. Durch das räumlich ungebundene Lernen via Studienbriefen und speziellen E-Learning-Programmen ist eine flexible Zeiteinteilung möglich. Damit keine Langeweile aufkommt, werden in regelmäßigen Abständen Präsenzphasen an der jeweiligen Hochschule oder in einem Studienzentren vor Ort angeboten. Durch den Kontakt mit den anderen Teilnehmern ist ein Motivationseinbruch leichter abzufangen.

Denn anstrengend ist es natürlich schon, tagsüber zu arbeiten und abends zu lernen oder am Wochenende in die Uni zu gehen. Das heißt, der Ansporn zum Studieren muss deutlich über dem Durchschnitt liegen. Wer jedoch ein passendes Angebot gefunden hat, bleibt meistens am Ball, vor allem wenn ein direkter Bezug zum Job offensichtlich ist und das Gelernte gleich in den Alltag umgesetzt werden kann.

Ausgewählte Module sind ebenfalls möglich

Natürlich ist es ein Unterschied, ob ein komplettes Studium absolviert wird oder ob es um eine punktuelle Weiterbildung geht. Oftmals muss es nämlich gar nicht ein komplettes Studium sein, das dem Berufsalltag neue Impulse gibt. An vielen Hochschulen können auch ausgewählte Module belegt werden.

Die letzte Hürde an der ein Fernstudium scheitern kann, ist die Finanzierung. Ist die Entscheidung nach einer gründlichen Kosten & Nutzen Abwägung positiv ausgefallen, kann eine Weiterbildung, die mit dem derzeitigen Beruf in Verbindung steht, von der Steuer abgesetzt werden. Relevante Kosten, die aufgerechnet werden können, sind Studiengebühren, Bücher, Fachzeitschriften sowie eventuell anfallende Fahrt- und Übernachtungskosten.

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