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Speer­wer­fe­rin Chris­ti­na Obergföll, der ehe­ma­li­ge Hand­ball-Na­tio­nal­trai­ner Mar­tin Heu­ber­ger oder die „Ra­c­ing Stu­dents“, das er­folg­reichs­te Eli­te-Ama­teur­team im deut­schen Stra­ßen­rad­sport: Die süd­ba­di­sche Or­ten­au, zwi­schen Karls­ru­he und Frei­burg ge­le­gen, ist nicht nur die Hei­mat vie­ler Spit­zen­sport­ler. Hier sind vor allem auch sehr er­folg­rei­che Un­ter­neh­men aus dem Ma­schi­nen­bau, der Me­di­zin­tech­nik und re­nom­mier­te Ge­sund­heits­ein­rich­tun­gen zu­hau­se. Ein­ge­bet­tet in die Or­ten­au lie­gen die Hoch­schu­le Of­fen­burg in Of­fen­burg und die Phy­sio­the­ra­pie­schu­le Or­ten­au in Will­stätt/Eckarts­wei­er. Beide Ein­rich­tun­gen bie­ten die ge­mein­sa­men Ba­che­lor-Stu­di­en­gänge „An­ge­wand­te Bio­me­cha­nik“ und „Biomechanik“ an, die entweder in neun Se­mes­tern so­wohl zum aka­de­mi­schen Ab­schluss „Ba­che­lor of En­gi­nee­ring“ als auch zum/r staat­lich an­er­kann­ten Phy­sio­the­ra­peut/in oder in sieben Semestern zum Abschluss „Bachelor of Engineering“ führen.

Die Men­schen in Eu­ro­pa wer­den immer älter und ar­bei­ten immer län­ger. Da­durch ver­än­dert sich die Er­go­no­mie ihrer Ar­beits­plät­ze, sie be­nö­ti­gen im All­tag Hilfs­mit­tel (As­sis­tenz­sys­te­me) und der tech­ni­sche Fort­schritt in der Me­di­zin er­öff­net der Phy­sio­the­ra­pie neue Mög­lich­kei­ten in der Prä­ven­ti­on, Re­ha­bi­li­ta­ti­on und Ku­ra­ti­on. In­no­va­ti­ve Stu­di­en­gän­ge wie „An­ge­wand­te Bio­me­cha­nik“ und „Biomechanik“ bil­den Fach­kräf­te aus, die die­sen neuen Mög­lich­kei­ten ge­recht wer­den. Auch die wach­sen­de Sport- und Fit­ness­in­dus­trie bie­tet künf­ti­gen Ab­sol­vent/-in­nen zu­kunfts­träch­ti­ge Be­schäf­ti­gungs­fel­der.

Vier gute Gründe für den Studiengang „Angewandte Biomechanik“:

  1. Völlig neues Studienprofil an der Schnittstelle Biologie, Medizin, Technik und Sport
  2. Funktion des Bewegungsapparates verstehen und medizintechnische Produkte entwickeln
  3. Wissenschaftliche Karriere im Anschluss möglich
  4. Zukunftsfähiges Berufsbild

Studieninhalte

Hochschule Offenburg

So­li­de Grund­la­gen­kennt­nis­se in Ma­the­ma­tik, Phy­sik und Tech­ni­scher Me­cha­nik bil­den die Basis des In­ge­nieur­stu­di­ums an der Hoch­schu­le. Die Tech­ni­sche Me­cha­nik lie­fert mit den Teil­ge­bie­ten Sta­tik, Fes­tig­keits­leh­re und Ki­ne­tik ein tie­fe­res Ver­ständ­nis für die auf­tre­ten­den Kräf­te und Be­an­spru­chun­gen von Me­cha­nis­men in Ruhe und in Be­we­gung. Dies ist an­wend­bar auf den mensch­li­chen Be­we­gungs­ap­pa­rat selbst (Bio­me­cha­nik), aber auch auf in­tel­li­gen­te As­sis­tenz­sys­te­me für Dia­gnos­tik und The­ra­pie. Um sol­che Sys­te­me kon­stru­ie­ren zu kön­nen, be­nö­ti­gen die Stu­die­ren­den Me­tho­den und Werk­zeu­ge für die Pro­dukt­ent­wick­lung: Dazu zäh­len grund­le­gen­de Kennt­nis­se in den Be­rei­chen Kon­struk­ti­on, den ein­ge­setz­ten Ma­schi­nen­ele­men­ten und CAD (com­pu­ter aided de­sign). Auch ent­wick­lungs­be­glei­ten­de Si­mu­la­ti­ons­me­tho­den wie FEM (Fi­ni­te Ele­men­te Me­tho­de) und die Mehr­kör­per-Si­mu­la­ti­on (MKS) sind Teil des Stu­di­ums. Der Um­gang mit Ma­te­ria­li­en und Werk­stof­fen ist eben­so Be­stand­teil wie die Bio­lo­gie und die Bio­nik.

Phy­sio­the­ra­pie­schu­le Or­ten­au

Freu­de am Um­gang mit Men­schen und Spaß an Be­we­gung sind an der Physiotherapieschule Ortenau wichtig. Denn die Phy­sio­the­ra­pie, so wie wir sie ver­ste­hen und wei­ter­ge­ben, kon­zen­triert sich nicht nur auf den Kör­per, son­dern auf den Men­schen in sei­ner Ganz­heit.

In der Phy­sio­the­ra­pie­schu­le Or­ten­au wer­den fun­dier­te Kennt­nis­se in Ana­to­mie (u. a. funk­tio­nel­le Ana­to­mie des Be­we­gungs­sys­tems), Phy­sio­lo­gie (u. a. Sport­phy­sio­lo­gie) sowie in Be­we­gungs- und Trai­nings­leh­re (u. a. Auf­bau des Trai­nings, Be­we­gungs­ana­ly­sen) ver­mit­telt. Die Ler­nen­den er­hal­ten um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen über Krank­heits­bil­der aus den ver­schie­de­nen me­di­zi­ni­schen Fach­ge­bie­ten (u. a. Or­tho­pä­die) und wer­den in Ge­sprächs­füh­rung und An­lei­tung ge­schult.

Im ausbildungsintegrierenden Studiengang Angewandte Biomechanik erlernen die Studierenden zudem vertiefte phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Un­ter­su­chungs- und Be­hand­lungs­tech­ni­ken (u. a. Funk­ti­ons­prü­fun­gen, Ma­nu­el­le The­ra­pie) und wie sie einen Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­plan im in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Team er­stel­len und durch­füh­ren.
Die Aus­bil­dung be­fä­higt ei­ner­seits dazu, The­ra­pi­en durch­zu­füh­ren und phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Tech­ni­ken me­tho­disch an­zu­wen­den. An­de­rer­seits sen­si­bi­li­siert sie für eine ganz­heit­li­che Be­trach­tung des Men­schen. So­zia­le Kom­pe­tenz und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen spie­len bei der Aus­übung des Be­ru­fes eine we­sent­li­che Rolle. Um ein Ge­fühl für die Si­tua­ti­on ihrer spä­te­ren Pa­ti­en­ten zu ent­wi­ckeln, er­pro­ben und er­spü­ren die Ler­nen­den unter An­lei­tung Be­we­gungs­me­cha­nis­men mit dem ei­ge­nen Kör­per.

Berufliche Perspektiven

In einer mehr und mehr alternden, aber dennoch leistungsorientierten Gesellschaft sind künftig Praktiker gefragt, die ganzheitlich denken können. Die Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge "Angewandte Biomechanik" und „Biomechanik“ vereinen in ihrem Profil Physiotherapie-Wissen über Steuerung, Kontrolle und Ablauf von Bewegung mit dem an der Hochschule erworbenen Wissen aus Mechanik und Technik. Sie analysieren Mensch-Maschine-Systeme und erfassen Bewegungsabläufe unter dem Einsatz messtechnischer Systeme. Sie sind dann nicht nur in der Lage, diese Systeme zu verstehen, sondern mit dem Wissen auf dem Gebiet der Physiotherapie Schlüsse aus den Ergebnissen zu ziehen. Absolventinnen und Absolventen werden mit dem Wissen über die Funktion des Bewegungsapparates und dessen biologische Reaktionen auf mechanische Veränderungen therapeutische Maßnahmen und medizintechnische Produkte weiter entwickeln können.

Die Arbeitsfelder:

  • Praxen: Prävention, Fitness, Rehabilitation
  • Forschung, Entwicklung und Vermarktung im Bereich Medizintechnik: Endoprothesen (künstliche Gelenke), Osteosynthesen (operative Versorgung von Knochenverletzungen mit Implantaten), Prothesen (künstlicher Ersatz von Gliedmaßen), Orthesen (äußerlich angewandte medizinische Hilfsmittel), Geräte für Bewegungstherapie
  • Hochschule: Lehre und Forschung am Bewegungsapparat (Orthopädie, Traumatologie, Sportwissenschaft) Studienverlauf Angewandte Biomechanik 9 Semester Abschluss: Bachelor of Science + Staatlich geprüfter Physiotherapeut

Studienverlauf

Das Studium beginnt zum Wintersemester (Oktober), dauert neun Semester und beinhaltet 210 ECTS nach dem European Credit Transfer System. Integriert in das Studium sind drei Jahre Berufsausbildung zum/r staatlich geprüften Physiotherapeuten/in, für die monatlich Kosten in Höhe von 400 Euro anfallen. Im 5. Semester wird ein Praxissemester absolviert, im 9. Semester schreiben die Studierenden ihre Bachelorarbeit.

Zum Studienverlauf >

Kontakt

Physiotherapieschule Ortenau

Cor­du­la von Haxt­hau­sen M.A.
Phy­sio­the­ra­peu­tin, stellv. Schul­lei­tung
Bir­ken­stra­ße 5
77731 Will­stätt-Eckarts­wei­er
Te­le­fon: 0 78 54 10 11
Email: vonhaxthausen@no-spampso-physiotherapie.eu
www.​pso-physiotherapie.​de

Hochschule Offenburg

Wiss, Katja, Dipl.-Verwaltungsw. (FH)
Raum: A113
Badstraße 24
77652 Offenburg
0781 205-229
katja.wiss@no-spamhs-offenburg.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >

 

 

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