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Werkstoffwissenschaft (Diplom)

Technische Universität Dresden - Fakultät Maschinenwesen

Das Institut für Werkstoffwissenschaft bietet zusammen mit seinen außeruniversitären Partnern in Dresden, der Leibniz-Gemeinschaft, der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft eine moderne wissenschaftliche Ausbildung an. Der Studiengang Werkstoffwissenschaft umfasst die Materialforschung einschließlich der Nanotechnologie. Werkstoffe nehmen eine Schlüsselposition ein, da sie am Anfang eines jeden Produktionsprozesses (Produktion von Bauteilen, Maschinen und Anlagen) in der Wirtschaft stehen. Werkstoffwissenschaftler beschäftigen sich mit metallischen, keramischen und polymeren Werkstoffen sowie mit Verbundwerkstoffen. Neu in diese Gruppen sind die Biomaterialien hinzugekommen. Aus ihrem atomaren Aufbau, ihrer Struktur und ihrem mikroskopischen Aufbau leiten Werkstoffwissenschaftler die jeweiligen Eigenschaften ab.

Studieninhalte

Das Grundstudium vermittelt vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse, aber auch allgemeine Grundlagen der Werkstoffwissenschaft und schließt mit der Diplom-Vorprüfung ab.

Das Hauptstudium bietet in der gewählten Studienrichtung neben einem Pflichtprogramm Vertiefungsmöglichkeiten auf wahlobligatorischer Grundlage, die durch Module frei ergänzen werden können.

Im 7. Semester wird das Fachpraktikum durchgeführt. Dies soll sowohl fachspezifische Kenntnisse von den Technologien und Arbeitsmethoden vermitteln als auch die Studierenden an betriebsorganisatorische Aufgaben heranführen. Im Hauptstudium ist eine Wahl zwischen den Vertiefungsrichtungen Konstruktionswerkstoffe, Funktionswerkstoffe sowie Materialwissenschaft möglich.

Pflichtpraktikum während des Studiums

26 Wochen: 6 Wochen im Grundstudium, 20 Wochen im Hauptstudium (7. Semester)

Es wird empfohlen, das Grundpraktikum oder einen Teil davon bereits vor Studienbeginn zu absolvieren. Weitere Informationen zum Grundpraktikum erhalten Sie hier >

Studienabschluss Diplomingenieur

Im Jahr 1999 erklärten 40 europäische Bildungsminister die Schaffung eines einheitlichen Hochschulraums bis zum Jahr 2010. Dieses Vorhaben wird als Bologna-Prozess bezeichnet. Damit wollten sie eine internationale Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit gewährleisten und Mobilität fördern. Um eine einheitliche Qualität der Ausbildung zu garantieren, wurden die Studiengänge umstrukturiert: Module und Leistungspunkte sowie Bachelor und Master-Abschlüsse sollen Hochschulen international vergleichbar machen.

Auch die Fakultät Maschinenwesen hat den traditionell einstufigen Diplomstudiengang Werkstoffwissenschaft modularisiert und die Benotung auf das Kreditpunktesystem umgestellt. Dennoch haben wir uns bewusst für die Beibehaltung des bewährten einstufigen Diplomstudienganges entschieden! Zum einen weil der deutsche Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) ein weltweit anerkannter Titel und Qualitätsbegriff ist. Zum anderen weil erfahrungsgemäß nur ein durchgängiges 5jähriges Studium einen Abschluss in der Regelstudienzeit gewährleistet. Im Bachelor-Master-Modell sind Verzögerungen im Studienablauf vorprogrammiert, weil der weiterqualifizierende Master erst dann begonnen werden kann, wenn der Bachelor vollständig abgeschlossen ist. Diplomstudiengänge sind hier wesentlich flexibler. Die Gleichwertigkeit mit dem Masterabschluss wird jedem Absolvent mit dem „Diploma Supplement“ bestätigt. Nur das Sächsische Hochschulgesetz eröffnet diese Möglichkeit.

Berufsfelder

Typische Aufgaben eines Diplomingenieurs für Werkstoffwissenschaft reichen von Tätigkeiten in einem Forschungsinstitut über den Industrieeinsatz bis zur Anwendungsberatung oder der eigenen Unternehmensgründung und lassen sich wie folgt einteilen: Grundlagenforschung (Experimentelle Untersuchungen des mikroskopischen Aufbaus. Entwicklung und kritische Prüfung von Modellvorstellungen, um mit deren Hilfe messbare Werkstoffeigenschaften vorauszuberechnen oder gemessene Eigenschaften zu deuten), Werkstoffentwicklung, Werkstofftechnologie (Entwicklung neuer Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren für bereits bekannte Werkstoffe. Verminderung des Aufwandes für die technische Fertigung. Schaffung von Voraussetzungen für Produktion im großen Maßstab. Erhöhung der Gleichmäßigkeit in der Güte der Produktion), Anwendungstechnik (Erschließung neuer Verwendungsmöglichkeiten für bekannte Werkstoffe im Gesamtbereich der Technik), Werkstoffprüfung, Werkstoffberatung, Schadensfallanalyse sowie Werkstoffrecycling.

Damit wird der Einsatz für die künftigen Absolventen nicht nur in den traditionellen Unternehmen des Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbaus, sondern gleichermaßen in der Elektrotechnik und Mikro- und Nanotechnologie möglich.

Studienvoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung.

Der Meisterabschluss berechtigt in Sachsen zum Studium in der entsprechenden Fachrichtung. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Übersicht zu den Meisterabschlüssen.

Sprachniveau Deutsch für ausländische Studienbewerber: TestDaF (TDN 4x4) oder DSH 2. Details zu den Sprachvoraussetzungen >

Kurzinfo

Abschluss: Diplom 
Regelstudienzeit: 10 Semester 
Studienform: Direktstudium 
Studientyp: grundständig 

Kontakt

Zentrale Studienberatung
Studienberaterin
Frau Dipl.-Ing. Päd. Margit Wauer
Mommsenstr. 7 Zi. 21

Tel: +49 351 463-33681
E-Mail: Margit.Wauer@no-spamtu-dresden.de

Fachberaterin
Frau Dipl.-Päd. Jutta Friedrich
Zeuner-Bau (ZEU), George-Bähr-Str. 3c, Zi. 213

TU Dresden
Fakultät Maschinenwesen
Helmholtzstraße 10
01069 Dresden

Tel: +49 351 463-33286
E-Mail: Jutta.Friedrich@no-spamtu-dresden.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Technischen Universität
Zur Webseite >

 

 

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