

Name des Studienfachs: Management natürlicher Ressourcen
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor (180 LP)
Umfang: 180 LP
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Studiengebühren: keine
Zugang: zulassungsfrei (freie Einschreibung)
Studieren ohne Abitur: Ja
Spezifische Zugangsvoraussetzungen: Nein
Fakultät: Naturwissenschaftliche Fakultät III
Institut: Institute für Geowissenschaften und Agrar- und Ernährungswissenschaften
Studienprofil als PDF: Geowissenschaften
Bachelor of Science (B.Sc.) in der Fachrichtung Management natürlicher Ressourcen - Wasser, Boden, Pflanze
Der Studiengang als integrativer Studiengang der Geo- und Agrarwissenschaften qualifiziert auf naturwissenschaftlicher Basis für spezifische Handlungs- und Berufsfelder wie die in der Umwelt-, Raum- und Landschaftsplanung und ist auf die Erfordernisse im Wasser-, Boden- und Naturschutz zugeschnitten.
Der Studiengang legt sowohl die Grundlagen für praxisorientierte Berufsfelder wie auch für den wissenschaftlichen Dienstleistungsbereich von Büros, Consulting Firmen und Fachbehörden.
Nach dem Abschluss des Bachelor-Studiums kann im MSc Master of Science, Management natürlicher Ressourcen, weiterstudiert werden. Dieser Studiengang schließt konsekutiv an das Bachelorstudium an. Der MSc wird nach 4 Semestern abgeschlossen. So wird nach nur zwei Jahren ein weiterer hochqualifizierender Abschluss erreicht.
Voraussetzung zum Studium ist die allgemeine oder einschlägig fachgebundene Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.
Laut Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt haben auch besonders befähigte Berufstätige ohne Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit, über die Teilnahme an einer Feststellungsprüfung die Studienberechtigung für den Studiengang Bachelor of Science (B.Sc.) Management natürlicher Ressourcen zu erlangen.
Gute mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse begünstigen den Studienerfolg. Für das Studium der Fachliteratur sind Kenntnisse in der englischen Sprache unabdingbar.
Die Entscheidung über eine Zulassungsbeschränkung (Uni-NC) wird zu jedem Wintersemester neu getroffen. Der Studiengang Management natürlicher Ressourcen unterliegt zur Zeit keiner Zulassungsbeschränkung (ohne NC).
Genaue Hinweise zu Bewerbung oder Einschreibung erhalten Sie ab April des jeweiligen Jahres im Internet unter: http: //immaamt.verwaltung.uni-halle.de/bewerbung/
Die Regelstudienzeit des Studiengangs Bachelor of Science (B.Sc.) Management natürlicher Ressourcen beträgt einschließlich der Anfertigung der Bachelor-Abschlussarbeit 6 Semester.
jeweils im Wintersemester
Das Studienprogramm Bachelor of Science (B.Sc.) Management natürlicher Ressourcen ist in übersichtliche Lehreinheiten (Module) in Größen von 5 und 10 Leistungspunkten (LP) mit folgender Struktur gegliedert:
| Naturwissenschaftliche Grundlagenmodule - 30 LP |
| Fachliche Grundlagenmodule und Modul der fachspezischen Schlüsselqualifikationen - 100 LP |
| Fachliche Vertiefungsmodule - 20 LP |
| Modul der allgemeinen Schlüsselqualifikationen - 10 LP |
| Praktikum - 10 LP |
| Bachlor-Arbeit - 10 LP |
LP = Leistungspunkte:
Ein Leistungspunkt entspricht dem Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Bei 900 Arbeitsstunden pro Semester entspricht das 30 Leistungspunkten. Zu den Arbeitsstunden gehören der Besuch von Lehrveranstaltungen, die Vor- und Nachbereitungszeiten, Praktika, die Prüfungsvorbereitung, das Anfertigen von Referaten, Haus- und Projektarbeiten.
Module:
Module bilden die Bausteine eines Studienprogramms. Sie sind inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten. Module können aus verschiedenen Lehr- und Lernformen bestehen (Vorlesung, Übung, Seminar, Projektseminar, Selbststudium, Projektstudium etc.). Das Volumen der Module (in LP) bestimmt sich über den Arbeitsaufwand der Studierenden.
Pflichtkanon aus Modulen in:
Mathematik, Chemie, Physik, Biologie und Ökologie/Geobotanik
Pflichtkanon aus Modulen in:
Einführung in die Geologie; Systematik und Prozesse der Mineralogie und Petrologie; Angewandte Sedimentgeologie; Hydrogeologie; Bodenkunde; Terrestrische Biogeochemie; Grundlagen der Landnutzung; Landschaftshaushalt; Umweltgeologie; Geoökologie und Modellbildung; Geodatenanalyse / GIS; Statistische Verfahren; Grundlagen der Raum-, Umwelt- und Landschaftsplanung; Betriebswirtschaft; Umwelt- und Naturschutzökonomie; Projektseminar Wasser, Boden, Pflanze.
4 Module mit je 5 LP zur Auswahl aus:
Bodenschutz; Hydrogeologische Verfahren; Methoden und Verfahren der Umweltplanung: Geomatik; Landnutzung I; Landschaftsökologie; Geobotanik/ Pflanzenökologie; Geologie, Ökonomie und Ökologie mineralischer Rohstofflagerstätten; Geochemie und Tonmineralogie; Grundlagen der Bodenmechanik; Umweltchemie; Umweltanalytik und analytische Qualitätssicherung; Umweltethik; Landschaftsplanung; Bodenökologische Projektübungen; Waldnutzung; Externes Modul.
Ein mindestens achtwöchiges studienbegleitendes Berufspraktikum während des Studiums gibt eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben und Einblicke in die Berufspraxis und -tätigkeiten. Dies ermöglicht Kontakte zu Büros, Consulting Firmen und Fachbehörden und fördert die Teamfähigkeit.
Module in zentral angebotenen Allgemeinen Schlüsselqualifikationen (ASQ) und in einer angebotenen Fachspezifischen Schlüsselqualifikation (FSQ) vervollständigen die naturwissenschaftliche Ausbildung. Im Bereich der ASQ stehen Fachenglisch, Rhetorik und Präsentationen sowie Funktionsweise von Datenbanken im Vordergrund. Als FSQ werden Geländemethoden angeboten.
In jedem Modul werden spezifische Leistungsnachweise abgefordert. Diese sind in den jeweiligen Modulbeschreibungen festgelegt. Für den erfolgreichen Studienabschluss müssen Module in Höhe von 180 LP (einschl. dem Praktikum und der Bachelor-Arbeit) absolviert werden.
Die BSc-Abschlussarbeit ist obligatorisch und bildet ein eigenes Modul im Umfang von 10 Leistungspunkten. Die Arbeit wird aus einer der fachlichen Vertiefungsmodule gewählt und soll bis zum Ende der Vorlesungszeit des 6. Semesters eingereicht werden. Zur Bachelor-Arbeit zugelassen wird nur, wer mindestens 120 Leistungspunkte im Studiengang erfolgreich absolviert hat.
Bitte wenden Sie sich mit Fragen zu Einzelheiten des Studieninhalts und -ablaufs sowie zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen direkt an die Fachstudienberatung des Institutes.
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