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Lehramt an Förderschulen (St.-Ex.), Lehramt an Förderschulen (Staatsexamen)

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Lehramt an Förderschulen (Staatsexamen)

Allgemeine Informationen

Name des Studienfachs: Lehramt an Förderschulen
Abschluss: Staatsexamen (St.-Ex.), Lehramt an Förderschulen (Staatsexamen)
Umfang: 270 LP
Regelstudienzeit: 9 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Studiengebühren: keine
Zugang: zulassungsbeschränkt, Uni-NC

Studieren ohne Abitur: Nein

Spezifische Zugangsvoraussetzungen: Ja. [ mehr... ]

Fakultät: Zentrum für Lehrerbildung

Institut: Institut für Rehabilitationspädagogik

Allgemeines

Die Ausbildung zur Lehrerin/ zum Lehrer an Förderschulen erfolgt in zwei Phasen: ein Studium, das mit der Ersten Staatsprüfung abschließt; dann folgt das Referendariat mit der Zweiten Staatsprüfung. Ab dem Wintersemester 2007/2008 ist das Lehramtsstudium an der Universität Halle grundlegend geändert und komplett auf die Modularisierung umgestellt. Dabei wird der Abschluss des Ersten Staatsexamens beibehalten.

Studienabschluss

Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an Förderschulen

Fächerkombinationen

Für das Lehramt an Förderschulen können folgende Kombinationen von zwei förderpädagogischen  Fachrichtungen studiert werden:

  • Geistigbehindertenpädagogik - Körperbehindertenpädagogik
  • Geistigbehindertenpädagigik - Verhaltensgestörtenpädagogik
  • Lernbehindertenpädagagogik - Sprachbehindertenpädagogik
  • Lernbehindertenpädagagogik - Verhaltensgestörtenpädagogik
  • Sprachbehindertenpädagogik - Körperbehindertenpädagogik

Außerdem müssen Sie sich für das Studium eines Sekundarschulfaches oder zweier Grundschulfächer entscheiden.

Folgende Sekundarschulfächer können gewählt werden:
Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Kunsterziehung, Ethik, Evangelische Religion, Französisch, Geographie, Geschichte, Katholische Religion, Mathematik, Musik, Physik, Russisch, Sozialkunde, Sport

  • In den Fächern Kunsterziehung, Musik und Sport muss vor dem Studium eine Eignungsprüfung absolviert werden.
  • Kunsterziehung ist ein Studienfach an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein/ Informationen über das Studium und die Eignungsprüfung erhalten Sie bei der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein, Neuwerk 7, Tel. (03 45) 7 75 15 32, -30.

Die fachwissenschaftliche und fachdidaktische Ausbildung des Sekundarschulfaches wird am jeweiligen Institut absolviert. Bei der Wahl der zwei Unterrichtsfächer der Grundschule sollten Sie beachten:

  • eines der beiden Fächer muss Deutsch oder Mathematik sein
  • Das zweite Fach kann aus den folgenden Fächern ausgewählt werden: Englisch, Ethik, Evangelische Religion, Gestalten, Sachunterricht, Katholische Religion, Musik, Sport

Die fachwissenschaftliche Ausbildung der Grundschulfächer findet in den meisten Fällen am jeweiligen Fachinstitut statt, die fachdidaktische Ausbildung am Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik.

Bewerbungs- und Zulassungsverfahren

Der Studiengang Lehramt an Förderschulen unterliegt derzeit einer universitätsinternen Zulassungsbeschränkung, (NC).

Über die endgültigen Festlegungen zu Zulassungsbeschränkungen (NC) zum jeweiligen Wintersemester und die Details der Bewerbung bzw. Einschreibung informieren Sie sich bitte ab April im Internet unter den Seiten des Immatrikulationsamts.

Beachten Sie bitte nebenstehende Links im grünen Feld.

Studienvoraussetzungen

  • die allgemeine Hochschulreife
  • Eignungsprüfungen in den Sekundarschulfächern Kunsterziehung, Musik und Sport; für die Grundschulfächer Englisch, Gestalten, Musik und Sport werden konkrete Regelungen erarbeitet
  • spezifische Zugangsvoraussetzungen für folgende Sekundarschulfächer: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch

Da die Stimme der Lehrer/innen im Beruf stark belastet wird, sollten Sie sicher sein, dass Sie die organischen Voraussetzungen für einen Sprechberuf erfüllen. Deshalb wird ein phoniatrisches Gutachten empfohlen.

Studienbeginn

jeweils im Wintersemester

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit für das Lehramtsstudium an Förderschulen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beträgt 9 Semester. Ausnahmen bilden die Fächer Kunstziehung und Musik der Sekundarschule (10 Semester).

Modularisierung des Studiums

Die Lehramtsstudiengänge werden in Form von Modulen angeboten. Ein Modul besteht aus mehreren Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminaren, Übungen, Praktika etc.), die eine thematische Einheit bilden, zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt sind, klar definierte Anforderungen haben und nach Bestehen aller Modulprüfungen/ Modulteilprüfungen die Vergabe von Leistungspunkten (LP) vorsehen. Modulprüfungen finden studienbegleitend statt,bestimmte Module fließen mit einer Gewichtung von insgesamt 70% in die jeweilige Fachnote des Ersten Staatsexamens ein.

Leistungspunkte (LP)/ ECTS

ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) ist ein Leistungspunktesystem zur Anrechnung von Studienleistungen, um diese einheitlich zu bewerten. Leistungspunkte geben den gesamten Lernaufwand der Studierenden wieder und umfassen somit den Zeitaufwand für den unmittelbaren Präsenz-Unterricht, für die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes und den Prüfungsaufwand.Das Studium für das Lehramt an Förderschulen umfasst eine Gesamtanzahl von 270 Leistungspunkten.

Aufbau des Studiums

Bildungswissenschaften  -  30 LP
(Pädagogik und Psychologie)
Allgemeine Rehabilitations- und Integrationspädagogik  -  20 LP
Rehabilitationspädagogische Psychologie  -  15 LP
Rehabilitationspädagogische Fachrichtung I  -  40 LP
Rehabilitationspädagogische Fachrichtung II  -  40 LP
Zwei Grundschulfächer  -  45 + 35 LP
(Fachwissenschaft und Fachdidaktik)

oder

Ein Sekundarschulfach  -  80 LP
(Fachwissenschaft und Fachdidaktik)
Schulpraktika  -  15 LP
Schlüsselqualifikationsmodul für Lehrer/innen:
Kommunikations- und Medienpraxis  -  5 LP
Wissenschaftliche Hausarbeit  -  15 LP
Abschlussprüfung  -  10 LP

Studieninhalt und entsprechende Module

Den Inhalt der rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen finden Sie auf den Internetseiten des Zentrums für Lehrerbildung.

Bildungswissenschaften (insgesamt 30 LP):

  • Pädagogik (15 LP):
  1. Modul I: Einführung in die Grundlagen von Pädagogik und Unterricht (10 LP)
  2. Modul III: Schulgeschichte und Schulgestaltung (5 LP)
  • Psychologie (15 LP)Modul I: Grundlagen der Pädagogischen Psychologie (5 LP): Modul II: Pädagogische Psychologie in Kompetenzbereichen (10 LP)

Allgemeine Rehabilitations- und Integrationspädagogik (insgesamt 20 LP):

  • Einführung in die Allgemeine Rehabilitations- und Integrationspädagogik (10 LP)
  • Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Behinderung (5 LP)
  • Pädagogik mit heterogenen Lerngruppen (5LP)

Rehabilitationspädagogische Psychologie (insgesamt 15 LP):

  • Diagnosegeleitete Förderplanung (10 LP)
  • Psychologische Grundlagen der Entstehung und Bewältigung von Behinderung (5 LP)

Zwei rehabilitationspädagogische Fachrichtungen (je 40 LP):

Die Ausbildung der rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen erfolgt am Institut für Rehabilitationspädagogik. Dabei werden vier Pflichtmodule fachrichtungsübergreifend absolviert.

Praktika

Schulpraktika gliedern sich in

  • ein zweiwöchiges Orientierungspraktikum innerhalb des Moduls I: Einführung in die Grundlagen von Pädagogik im Rahmen der Bildungswissenschaften
  • schulpraktische Übungen in den rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen und dem Unterrichtsfach der Sekundarschule im Rahmen der Fachdidaktik
  • zwei Schulpraktika in den rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen und ein förderdiagnostisches Praktikum mit einem Studienumfang von 15 LP
  • ein Sozialpraktikum
  • ein förderdiagnostisches Praktikum

Schlüsselqualifikationsmodul für Lehrer/innen

Kommunikations- und Medienpraxis:
Im Mittelpunkt stehen der Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Entwicklung einer physiologischen (störungsfreien und belastungsfähigen) Sprechstimme und zur Bewältigung von kommunikativ-rhetorischen Anforderungen sowie praktische Kompetenzen zur Planung, Umsetzung und Auswertung einer Präsentation.

Erste Staatsprüfung

Die Staatsprüfung besteht aus folgenden Prüfungsteilen:

  1. der wissenschaftlichen Hausarbeit
  2. je einer schriftlichen Abschlussprüfung in beiden studierten rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen
  3. je einer mündlichen Abschlussprüfung in Rehabilitationspädagogik und Rehabilitationspädagogische Psychologie
  4. je einer schriftlichen Abschlussprüfung im Unterrichtsfach I der Grundschule oder einer schriftlichen Abschlussprüfung im Unterrichtsfach der Sekundarschule.

Referendariat

Nach dem ersten Staatsexamen ist ein Referendariat abzuleisten, das grundsätzlich auch in anderen Bundesländern durchgeführt werden kann. Anfragen für die Bewerbung sind an das jeweilige Kultusministerium des aufzunehmenden Landes zu richten.

 Kontakt:

Fachstudienberater

Bitte wenden Sie sich mit Fragen zu Einzelheiten des Studieninhalts und -ablaufs sowie zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen direkt an die Fachstudienberatung des Institutes.

Kontakt

Dr. Marie-Theres Müller

Zentrum für Lehrerbildung
Barfüßer Str. 17, 1. Etage
06108 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 5521717

Sprechzeiten:

Mo 10:00 – 12:00 Uhr
Di 10:00 – 12:00 Uhr und  13:00 – 15:00 Uhr
Donnerstags 10:00 – 12:00 Uhr
Freitags 10:00 – 12:00 Uhr

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zentrum für Lehrerbildung
06099 Halle (Saale)

Kontakt

Dr. Annett Thiele

Institut für Rehabilitationspädagogik
Franckeplatz 1 (Franckesche Stiftungen) Haus 31
Raum Raum 139
06110 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 5523751/7

Sprechzeiten:
Mi 13:00-14:00 Uhr
nach Vereinbarung

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Rehabilitationspädagogik
06099 Halle (Saale)

Zuständiges Prüfungsamt

Kontakt

Dr. Marie-Theres Müller

Zentrum für Lehrerbildung
Barfüßer Str. 17, 1. Etage
06108 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 5521717

Sprechzeiten:

Mo 10:00 – 12:00 Uhr
Di 10:00 – 12:00 Uhr und  13:00 – 15:00 Uhr
Donnerstags 10:00 – 12:00 Uhr
Freitags 10:00 – 12:00 Uhr

 

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Studienbotschafter, d.h. Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beraten Studieninteressierte, Bewerber, Eltern und Lehrer zu allen Fragen rund um das Studium an der Uni Halle sowie zum Leben in der Händelstadt Halle (Saale).

Wir sind erreichbar Montag bis Freitag von 17 bis 20 Uhr unter

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bzw. per Mail: studyphone@uni-halle.de

Das StudyPhone ist ein Service im Rahmen der Kampagne "ich will wissen!" - siehe auch www.ich-will-wissen.de

 

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