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Der Bachelor-Studiengang Empirische Kulturwissenschaft (BA) des Ludwig-Uhland-Instituts ist ein grundständiger Studiengang. Im Rahmen eines BA-Studiums kann Empirische Kulturwissenschaft als Hauptfach, Nebenfach oder Ergänzungsfach/Wahlpflichtfach studiert werden. Das BA-Studium ist Teil eines konsekutiven Studiengangs; bei einem qualifizierten Abschluss kann es in einem zweijährigen forschungsorientierten Master-Studiengang EKW fortgeführt werden.
Der Studiengang Bachelor-EKW ist in Module gegliedert. Ein Modul besteht aus mehreren Lehrveranstaltungen (Seminar, Exkursionsseminar, Lektürekurs, Vorlesung, Tutorium, Kolloquium, Selbststudium mit Nachweis, Praktikum), die jeweils einen fachlichen Gegenstand erschließen. Die Module dienen der inhaltlichen Strukturierung des Studiums.
Studienaufbau
Der Bachelorstudiengang EKW besteht aus dem Hauptfach EKW und einem Nebenfach in der Regel aus dem geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächerspektrum. Zurzeit können folgende BA-Nebenfächer studiert werden:
Allgemeine Rhetorik, Allgemeine Sprachwissenschaft, Anglistik/Amerikanistik, Archäologie des Mittelalters, Betriebswirtschaftslehre, Erziehungswissenschaft, Französisch, Geographie, Germanistik, Geschichte, Internationale Literaturen, Italienisch, Japanologie, Judaistik, Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Portugiesisch, Sinologie, Skandinavistik, Slavistik, Soziologie, Spanisch.
Im Einzelfall kann der Prüfungsausschuss der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften auf Antrag ein anderes Fach genehmigen. Die Nebenfächer liegen in der Verantwortung der jeweiligen Studiengänge und ihrer zuständigen Fakultäten.
Hinzukommt ein fächerübergreifender Ergänzungsbereich, in dem berufsfeldorientierte Zusatzqualifikationen (Schlüsselqualifikationen) erworben werden (vgl. Modul B 15). Der Ergänzungsbereich umfasst Veranstaltungen zu folgenden Gegenstandsfeldern:
Wissenschaftsethik; moderne Fremdsprachen; Datenverarbeitung, Internetrecher-che; Kommunikations- und Interaktionskompetenz; Schreiben, Präsentieren, Publizieren, Rhetorik; Medienkompetenzen; Erwachsenenbildung/Weiterbildung; Allgemeine und praktische Pädagogik ; Didaktik, Psychologie; Kenntnisse in Betriebswirtschaft und Management.
Studienziele
Der Bachelorstudiengang EKW vermittelt grundlegende fachwissenschaftliche Kenntnisse, Methoden und Arbeitstechniken, die zum Verständnis der historischen und kulturellen Konstitution der modernen europäischen Gesellschaften notwendig sind. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, alltägliche regionale, ethnische, religiöse und genderbezogene Phänomene und Konflikte im Kontext sozialer, historischer und gesellschaftspolitischer Entwicklungen zu analysieren. Dazu fokussieren der Modulaufbau und die thematische Ausrichtung der Lehrveranstaltungen alltagskulturelle Phänomene und verknüpfen gegenwartsorientierte, historische, vergleichende und methodischreflexive Blickrichtungen.
Die Studierenden lernen in Grundzügen, systematisch, theoriebezogen und methodenreflektiert zu arbeiten, empirisch zu recherchieren und Ergebnisse verständlich zu präsentieren. Sie haben die Möglichkeit, eigene Fragestellungen zu entwickeln, wissenschaftliches Vorgehen zu üben und soziale wie kommunikative Kompetenzen zu stärken.
Integraler Bestandteil des Studiums sind Fachexkursionen, ein Praktikum von mindestens sechs Wochen Dauer sowie berufsorientierende Veranstaltungen, die auf das breite Spektrum von Berufen und Tätigkeitsfeldern auf dem Gebiet der Kulturarbeit vorbereiten. Das Curriculum ermöglicht, inhaltliche Schwerpunkte zu bilden, und fördert die Fähigkeit, akademisches Wissen in beruflicher Praxis umzusetzen.
Auswahlverfahren
Die Anzahl der Studienplätze in den BA-Studiengängen EKW (HF und NF) ist begrenzt. Die Zulassung findet jeweils zum Wintersemester statt; Bewerbungen sind bis zum 15.07. des Jahres an das Studentensekretariat zu richten. Die entsprechenden Unterlagen können online heruntergeladen werden. Das Auswahlverfahren berücksichtigt fachspezifisch relevante Abiturnoten sowie Berufs-/Praktikumserfahrungen aus dem Kulturbereich.
Master Empirische Kulturwissenschaft
Das inhaltliche Profil des Masterstudiengangs Empirische Kulturwissenschaft wird bestimmt durch Module, die einerseits fachwissenschaftliche Schwerpunkte vertiefen und andererseits den kulturwissenschaftlichen Horizont durch ein eigenes Forschungsprojekt erweitern. Dabei sollen Studierende mit unterschiedlichen disziplinären Kompetenzen und praktischen Erfahrungen ihr Wissen einbringen und forschungs- wie praxisorientiert qualifizieren. Den curricularen Kern des Masterstudiums bildet das Studienprojekt, das eine Vielzahl praxisbezogener Kompetenzen vermittelt und mit einer öffentlichen Präsentation der Forschungsergebnisse (Ausstellung, Buch, Website o.ä.) abschließt.
Das Fachprofil wird durch folgende Forschungsrichtungen geprägt:
Studienziele
Der forschungsorientierte Masterstudiengang EKW vermittelt vertiefte fachwissenschaftliche Kenntnisse, Methoden und Arbeitstechniken, die zum Verständnis der historischen und kulturellen Konstitution der modernen europäischen Gesellschaften notwendig sind. Die Studierenden erweitern ihre Fähigkeit, alltägliche regionale, ethnische, religiöse und genderbezogene Phänomene und Konflikte im Kontext sozialer, historischer und gesellschaftspolitischer Entwicklungen eigenständig zu analysieren. Sie lernen, systematisch, theoriebezogen und methodenreflektiert zu arbeiten, empirisch zu recherchieren und Ergebnisse verständlich zu präsentieren. Sie haben die Möglichkeit, eigene Fragestellungen zu entwickeln, wissenschaftliches Vorgehen zu üben und soziale wie kommunikative Kompetenzen zu stärken.
Bewerbung / Auswahlverfahren
Die Anzahl der Studienplätze im MA-Studiengang EKW ist begrenzt. Die Zulassung findet jeweils zum Wintersemester statt; Bewerbungen sind bis zum 15.07. des Jahres an das Studentensekretariat zu richten. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein erster kulturwissenschaftlicher Studienabschluss mindestens mit der Gesamtnote gut.
Berufsaussichten
Das Studium der Empirischen Kulturwissenschaft befähigt zu einer breiten Palette potentieller Berufsfelder.
Ein dynamischer Arbeitsmarkt setzt neben wissenschaftlichen Fähigkeiten auch praktisches Können voraus. Die Schwerpunktsetzungen des LUI Museologie, interkulturelle Beziehungen und Alltagskultur zielen bewusst auf Berufs- und Tätigkeitsfelder: Sie werden im Bachelor-Studiengang durch Praxis-Seminare und Praktika zusätzlich vertieft.
Auch die seit Jahrzehnten am Institut etablierten zwei- bis dreisemestrigen Studienprojekte heute Hauptbestandteil des Master-Studiengangs haben einen breiten Praxisbezug und erhöhen die Chancen für einen Berufseinstieg deutlich.
Berufsfelder
Kontakt
Fachstudienberatung, Praktika und Berufsfeldorientierung
Dr. Gesa Ingendahl
Tel. +49(0)7071/29-75310
e-mail ekw.studienberatung@lui.uni-tuebingen.de
Fachstudienberatung
Prof. Dr. Monique Scheer
Tel. +49(0)7071/29-72373
e-mail monique.scheer@uni-tuebingen.de
Auslandsstudienberatung und Beratung ausländischer Studierender
Tel. +49(0)7071/29-75495
e-mail info.international@lui.uni-tuebingen.de
Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Wesbeite der Hochschule
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