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Chemie-Ingenieurwesen (Diplom)

Technische Universität Dresden - Fakultät Maschinenwesen

Das interdisziplinäre Studium "Chemie-Ingenieurwesen" soll die Studierenden in die Lage versetzen, als akademisch ausgebildete Chemieingenieure/innen auf dem gewählten Fachgebiet und seinen Randgebieten arbeiten zu können. Die Absolventen können sowohl im industriellen und gewerblichen Bereich als auch in verschiedenen Einrichtungen der öffentlichen Hand, in der Forschung sowie in Lehre, Aus- und Weiterbildung tätig werden.

Das Studium vermittelt mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse, Fähigkeiten, Methoden und Fertigkeiten. Daneben sollen die Studierenden aber auch befähigt werden, ihrer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Verantwortung gerecht zu werden. Deshalb umfasst das Studium zudem auch Veranstaltungen zum Umweltschutz, der Technikfolgen-Abschätzung, der Ingenieurethik und der Betriebswirtschaft.

Studieninhalte

Das Studium gliedert sich in folgende Abschnitte:

1. - 6. Semester     Grundlagenstudium
7. Semester           Fachpraktikum
8. - 9. Semester     Vertiefungsstudium
10. Semester         Diplomarbeit

Im Grundlagenstudium werden die mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen für ein erfolgreiches Studium vermittelt. Es umfasst Lehrveranstaltungen des Pflichtbereiches:

  • Mathematik
  • Physik
  • Chemie
  • Informatik
  • Technische Mechanik

und die speziellen Grundlagenfächer:

  • mechanische, thermische und chemische Verfahrenstechnik
  • Automatisierungstechnik
  • Technische Bio- und Polymerchemie

Das Grundlagenstudium wird ergänzt durch Veranstaltungen des Wahlpflichtbereiches im Rahmen des Studiums Generale und der Fremdsprachenausbildung. Zum Grundlagenstudium gehört das Grundpraktikum im Umfang von mindestens sechs Wochen.

An das Grundlagenstudium schließt sich das Praktikumssemester an, in dem das 20-wöchige Fachpraktikum absolviert werden soll. Grund- und Fachpraktikum verfolgen das Ziel, das Studium zu ergänzen und erworbene theoretische Kenntnisse durch Praxisbezug zu vertiefen.

Im Vertiefungsstudium besteht die Möglichkeit, durch die Wahl von Schwerpunkten die Kompetenzen zu den naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen zielgerichtet auszubauen. Die folgenden Vertiefungsrichtungen werden angeboten:

  • Qualitätskontrolle und Qualitätsmanagement
  • Biotechnologie / Life science
  • Produkttechnologien
  • Prozess- und Energietechnik
  • Modellbildung und Simulation

Das Vertiefungsstudium schließt mit der Diplom-Arbeit ab.

Pflichtpraktikum während des Studiums

6 Wochen (Grundstudium), 20 Wochen (Hauptstudium)

Es wird empfohlen, das Grundpraktikum oder einen Teil davon bereits vor Studienbeginn zu absolvieren. Weitere Informationen zum Grundpraktikum erhalten Sie hier >

Studienabschluss Diplomingenieur

Im Jahr 1999 erklärten 40 europäische Bildungsminister die Schaffung eines einheitlichen Hochschulraums bis zum Jahr 2010. Dieses Vorhaben wird als Bologna-Prozess bezeichnet. Damit wollten sie eine internationale Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit gewährleisten und Mobilität fördern. Um eine einheitliche Qualität der Ausbildung zu garantieren, wurden die Studiengänge umstrukturiert: Module und Leistungspunkte sowie Bachelor und Master-Abschlüsse sollen Hochschulen international vergleichbar machen.

Auch die Fakultät Maschinenwesen hat den traditionell einstufigen Diplomstudiengang Chemie-Ingenieurwesen modularisiert und die Benotung auf das Kreditpunktesystem umgestellt. Dennoch haben wir uns bewusst für die Beibehaltung des bewährten einstufigen Diplomstudienganges entschieden! Zum einen weil der deutsche Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) ein weltweit anerkannter Titel und Qualitätsbegriff ist. Zum anderen weil erfahrungsgemäß nur ein durchgängiges 5jähriges Studium einen Abschluss in der Regelstudienzeit gewährleistet. Im Bachelor-Master-Modell sind Verzögerungen im Studienablauf vorprogrammiert, weil der weiterqualifizierende Master erst dann begonnen werden kann, wenn der Bachelor vollständig abgeschlossen ist. Diplomstudiengänge sind hier wesentlich flexibler. Die Gleichwertigkeit mit dem Masterabschluss wird jedem Absolvent mit dem „Diploma Supplement“ bestätigt. Nur das Sächsische Hochschulgesetz eröffnet diese Möglichkeit.

Berufsfelder

Chemie-Ingenieure arbeiten meist in der Entwicklung und Anwendung von Produkten, die mit verfahrenstechnischen Methoden hergestellt werden. Das betrifft folgende Bereiche:

  • Chemische und artverwandte Industrie
  • Pharmaindustrie
  • Umwelt- und Energietechnik
  • Biotechnologie
  • Lebensmittelindustrie
  • Papierindustrie.

Durch die interdisziplinäre Ausbildung und das flexible Fachwissens können Chemie-Ingenieure auch in diesen Gebieten tätig werden:

  • Automobilindustrie
  • Elektronikindustrie
  • Maschinenbau

Studienvoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung.

Der Meisterabschluss berechtigt in Sachsen zum Studium in der entsprechenden Fachrichtung. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Übersicht zu den Meisterabschlüssen.

Sprachniveau Deutsch für ausländische Studienbewerber: TestDaF (TDN 4x4) oder DSH 2. Details zu den Sprachvoraussetzungen >

Kurzinfo

Abschluss: Diplom 
Regelstudienzeit: 10 Semester 
Studienform: Direktstudium 
Studientyp: grundständig 

Kontakt

Zentrale Studienberatung
Studienberaterin
Frau Dipl.-Ing. Päd. Margit Wauer
Mommsenstr. 7 Zi. 21

Tel: +49 351 463-33681
E-Mail: Margit.Wauer@no-spamtu-dresden.de

Fachberaterin
Frau Dipl.-Päd. Jutta Friedrich
Zeuner-Bau (ZEU), George-Bähr-Str. 3c, Zi. 213

TU Dresden
Fakultät Maschinenwesen
Helmholtzstraße 10
01069 Dresden

Tel: +49 351 463-33286
E-Mail: Jutta.Friedrich@no-spamtu-dresden.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Technischen Universität
Zur Webseite >

 

 

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