Staufenbiel:
Das MBA-Studium 2006
7. Auflage 2005/2006
ISBN 3-922132-15-4
304 Seiten, 18,00 EUR
Staufenbiel:
Das MBA-Studium 2006
7. Auflage 2005/2006
ISBN 3-922132-15-4
304 Seiten, 18,00 EUR
Wie wähle ich ein passendes Programm aus? Wie bewerbe ich mich? Und natürlich: Wie komme ich für die Kosten auf?
Ein MBA ist ein Karriere-Sprungbrett! Diese Auffassung ist in Ländern wie den USA, Großbritannien, Italien, Frankreich und den Niederlanden weit verbreitet. Absolventen wird sofort eine hohe Kompetenz für eine Top-Position im Management zugesprochen. In Deutschland honorieren die Unternehmen einen MBA im Lebenslauf zögerlicher. Doch die Zeiten ändern sich.
Wurden 1990 nur vier Programme angeboten, waren es 2005 nach Recherchen des Staufenbiel Instituts bereits 175 Angebote. In Kurzprofilen beleuchtet sie dieser Führer genauer: Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es, wann sind die Bewerbungsfristen, welche Wahl- und Pflichtfächer werden angeboten und wie hoch sind die Kosten? Darüber hinaus werden auch die Top 50 Business Schools in Europa und die Top 30 Business Schools in den USA genauer vorgestellt.
Vor der Aufnahme steht die Selbstanalyse
Bei der Auswahl eines geeigneten MBAs ist ein persönlicher Aktionsplan ein erster wichtiger Schritt. Er beginnt mit einer Selbstanalyse - einer Art Fahrplan für das weitere Vorgehen. Als allgemeine Richtlinie gilt, dass sich die Aufnahme eines MBA erst nach ein paar Jahren Berufstätigkeit lohnt. So geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern vor allem auch um den interaktiven Austausch mit anderen Berufstätigen.
Um den Blick für die Entscheidung zu schärfen, ist eine kurze persönliche Checkliste neben den umfangreichen Informationen in dem Guide enthalten. Macht die Aufnahme des MBAs Sinn oder nicht - das ist die Frage, die sich jeder Interessent nicht nur in Hinsicht auf die Kosten stellen muss.
Finanzierung: Wie es funktionieren kann
Denn ein nicht unerheblicher Faktor bei der Aufnahme eines MBAs sind in der Tat die hohen Gebühren, die für die Studiengänge anfallen. Postgraduale Master sind immer kostenpflichtig, die Preisspanne reicht von 250 bis 12.000 Euro pro Semester. Aus eigener Tasche kann die Summe von den wenigsten finanziert werden.
Wie es dennoch möglich werden kann, erfährt der Leser im Kapitel Finanzierungsmöglichkeiten. Vom Preis sollte man sich weder blenden noch abschrecken lassen. So stimmt die Pauschalisierung keineswegs: "hohe Gebühren bedeutet gute Uni, günstige Gebühren schlechte Uni". Vielmehr geht es darum, ein auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Programm zu finden. Alternativen zum MBA werden ebenfalls erwähnt.
Studieren.de-Wertung
MBAs transparent gemacht! Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und den USA. Wer sich noch nicht sicher ist, ob und wo er einen MBA aufnehmen soll, findet hier ein kompaktes Nachschlagewerk mit umfangreichen, gut recherchierten Informationen.
Ulrike Hartmann
hartmann@studieren.de