Volker Kitz / Manuel Tusch
Das Frust Job Killer Buch
Campus Verlag
August 2008
ISBN 978-3-593-38666-9
241 Seiten, EUR 19.90
Volker Kitz / Manuel Tusch
Das Frust Job Killer Buch
Campus Verlag
August 2008
ISBN 978-3-593-38666-9
241 Seiten, EUR 19.90
Das Buch ist ein Plädoyer für die Probleme, die die Un-Arbeitlosen haben. Wie macht man den Job, den man hat zu dem, den man haben will? Das ist die große Frage.
Die Un-Arbeitslosen sind die eigentlich Frustrierten! Davon gehen die beiden Autoren des Buches aus. Und haben sicherlich nicht Unrecht, denn viele Statistiken belegen diese Annahme.
Erschreckende Zahlen, wenn man sich so im Büro umblickt…
Der erste Gedanke bei Unzufriedenheit im Job ist: Beim nächsten Job wird alles anders! Die Autoren werden einen Blick auf die wichtigsten Gründe, warum Arbeitnehmer mit ihrem Job unzufrieden sind und widerlegen diese Annahme. Erfahrungsgemäß wechseln viele Menschen immer wieder aufs Neue den Job, nur um festzustellen, dass sich doch nichts ändert.
Schneller, weiter, höher - eine Falle
Fast jeder Job bietet auf seine Weise von allem ein bisschen was - Geld, Status, Sinn, Spaß Interessantes. Wenn wir nur eines dieser Motive herausgreifen, steigen sich unserer Erwartungen ins Unerfüllbare und können deswegen nicht erfüllt werden. Stellenanzeigen sind wie Reisekataloge.
Der Schlüssel zum zufriedenen Arbeitsleben liegt nicht im Äußeren, sondern - wie soll es anders sein? Bei einem Selbst. Unsere Wünsche und der psychologische Arbeitsvertrag, das ist ein fragiles Gleichgewicht. Unterschiedliche Erwartungen treffen dort aufeinander und sind auch nur dort zu lösen.
Im zweiten Teil des Buches geht um die Strategien, wie die Einstellung zum eigenen Job optimiert werden kann:
studieren.de Wertung
Dieses Buch deckt sich nicht mit dem, was Karriereratgeber predigen, und nicht mit dem, was Berufs- und Selbstverwirklichungsberater den Massen für viel Geld erzählen. Mit ein bisschen reflexivem Denken können die Gründe für den persönlichen Jobfrust entlarvt werden. Wenn aber alles nichts hilft, ist aber vielleicht doch ein Jobwechsel der Ausweg.
Ulrike Hartmann
hartmann@studieren.de