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Die wichtigsten Soft Skills im Überblick

Seit einigen Jahren sind Soft Skills hoch im Kurs. Ob in Stellenanzeigen erwähnt, im Vorstellungsgespräch angesprochen oder im Assessment-Center überprüft. Wir zeigen auf, was hinter den Schlagworten steckt.

Teamfähigkeit
Es gibt kaum noch einen Job, der auf Teamarbeit verzichten kann. Mitarbeiter müssen mit ihren Kollegen nicht nur auskommen, sondern auch konstruktiv zusammenarbeiten, um gute Ergebnisse zu liefern. Und Teamarbeit ist nicht nur innerhalb des Unternehmens ein zentrales Thema, bei großen Firmen wird auch unternehmensübergreifend zusammengearbeitet.
"Das Ganze ist mehr als die Summer seiner Teile". Wenn jeder sein Bestes einbringt, dann kommt am Ende mehr dabei raus, als eine Person alleine bewältigen könnte. Die Bereitschaft sein Wissen auch gerne weiterzugeben, gehört ebenfalls zum Teamwork.

Kommunikationsfähigkeit
Wer kommunikationsfähig ist, hat kein Problem damit sich mit anderen Menschen zu unterhalten. Er kann auf andere zugehen und gibt leicht Informationen weiter. Für den Erfolg eines Unternehmens ist es wichtig, dass neue Gedanken und Ideen schnell vermittelt werden.
Das Gegenüber versteht bei einer kommunikativen Person sofort, um was es geht. Kommunikationsfähigen Menschen fällt es leicht auch non-verbale Signale, wie Mimik, Gestik und Körperhaltung richtig zu entschlüsseln und einzuordnen.

Konfliktfähigkeit
Bei der Konfliktfähigkeit geht es darum, Meinungsverschiedenheiten offen auszutragen und damit die eigene Position zu vertreten. Wichtige Schlagworte sind in diesem Zusammenhang: Kompromissfähigkeit, Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein. Konflikte lassen sich in keinem Unternehmen vermeiden. Im Idealfall kann die Reibung positiv genutzt werden.

Empathie
Empathie bedeutet Einfühlungsvermögen. Wer Empathie lebt, kann sich in die Gedanken und die Gefühle des Anderen hineinversetzen. Es wird möglich, den Sachverhalt aus der Perspektive und mit  dem Weltbild der anderen Person zu betrachten. Es geht nicht darum, das Verhalten des Anderen zu interpretieren, sondern darum seine Beweggründe zu verstehen.

Motivation
Wer im Büro sitzt, und statt dem nächsten Projekt nur den nächsten Urlaub im Kopf hat, wird vor Produktivität nicht übersprudeln, das ist klar. Schlimmer noch ist ein Mitarbeiter, der innerlich gekündigt hat, da er viele Abläufe blockiert und bei den Kollegen schlechte Stimmung verbreitet. Im Gegenteil dazu macht dem motivierten Mitarbeiter die Arbeit Spaß. Er ist bereit, sich für seinen Aufgabenbereich einzusetzen, ohne dass der "mit der Peitsche" angetrieben werden muss.

Unternehmerisches Denken und Handeln
Damit das Unternehmen auf dem Markt bestehen kann, ist jeder Mitarbeiter gefordert, den Unternehmenserfolg im Kopf zu haben. Im Idealfall arbeitet jeder an der Weiterentwicklung des Unternehmens mit, bringt eigene Ideen ein und hat ein Interesse daran, Arbeitsabläufe zu optimieren. In besonderem Maße gefordert ist dieser punkt bei Führungskräften.

Flexibilität
Flexibilität ist die Bereitschaft, sich Neues anzueignen. Eine Persönlichkeit, die flexibel agieren kann, ist wenig festgefahren, zu Umstellungen bereit und kann sich leicht auf neue Situationen einzustellen. Nur wer sich weiterentwickeln will, lernt auch gerne dazu. Neue Situationen werden als Herausforderung und nicht als Bedrohung betrachtet. Das gilt für neue Arbeitsabläufe, Umstrukturierungen und auch das neue Computerprogramm.

Ulrike Hartmann
hartmann@no-spamstudieren.de

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